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Autor: Opale Titel: Witch Genre: bissl history, fantasy, love(?) Alter: 13-? Warnungen: ist von mir^.^+kommen noch... Teile:? eine Geschichte über die Hexenverfolgung, jedenfalls zum teil... Teil 1/? Die Landrys waren eine sehr anerkannte Kaufmannsfamilie, John Landrys war dazu noch der Bürgermeister von Chaidy, einem etwas größerem Ort in dem alles ganz geordnet zuging. Seine Frau kümmerte sich um den Haushalt und die drei Kinder Chiaki, Miko und Lune. Das waren zugegeben recht ungewöhnlich Namen für diese gegend, doch diese Kinder waren der Landrys ganzer stolz, jedenfalls fast. Chiaki war mit 15 Jahren der älteste und Lune war nur sechs Jahre jünger als er. Miko war zu dem Zeitpunkt zwar erst ein-einhalb, aber sie hielt die gesamte Dienerschaft auf trapp. Sie alle genossen die beste Ausbildung und gingen wie es sich gehörte jeden Sonntag in die Kirche. Lune rannte begeistert und so schnell es in ihrem smaragdgrünen Kleid ging den Flur runter. Ihre Mutter liebte dieses Kleid, sie meinte immer, ‘das es ihre grünen Augen betone‘. Eine junge Bedienstete rannte ihr genervt hinterher. Lune kicherte und verschwand um die Ecke, sie rannte an ihrem Bruder vorbei, wobei sie den Finger an die Lippen legte, das er sie nicht verriet, über den Rasen und vom Grundstück. Ihr Bruder sah ihr nur kopfschüttelnd hinterher. Lune blieb stehen und versteckte sich hinter dem Gartentor um zu sehen ob ihr Bruder auch sein aus ihrer Sicht ‘Versprechen‘ hielt und sah mit Befriedigung und unter einigem kichern, das er kurz mit dem jungen Mädchen flirtete und als sie nachfragte in die andere Richtung des Gartens zeigte. Er redete noch kurz mit ihr woraufhin sie anfing zu kichern und verabschiedete sich. Die Bedienstete schimpfte etwas davon, das Lune ihr nur ärger machen würde und beschleunigte ihre Schritte um nach ihr zu suchen. Lune unterdrückte ihr lachen und schlich sich leise weg. Sie ging an der Kirche vorbei zum Dorfplatz und dort in eine kleine Seitenstraße, wo sie zaghaft an eine Tür klopfte und eintrat. Auf dem weg war sie immer wieder freundlich begrüßt worden, doch sie hatte nur mit einem kühlen Nicken geantwortet. So reagierte sie auf ale fremden. Sie trat in die kleine ärmliche Stube und sah sich um. “Lynn?“ fragte sie vorsichtig. Als sich nichts regte wiederholte sie ihre Frage: „Lyyynn??“ Ein unterdrücktes kichern war zu hören. Sie sah sich in dem dunklen Zimmer um und hinter einer dunklen Truhe kam ein feuerroter Schopf zu tage, der sich vor lachen kaum halten konnte. Lynn war ein Mädchen in ihrem alter mit feuerrotem Haar, halb zerrissenen Kleidern und einer armen Mutter die sie allein ernähren musste, da ihr Mann vorletztes Jahr verstorben war. Ihre Mutter kam mit einem freundlichen lächeln hinter einer zerrissenen Matratze zum Vorschein, die Lune irgendwann einmal nachts aus dem Haus geschmuggelt hatte. Mit der Hilfe ihres Bruders und einigen Mägden, denen sie solange in den Ohren gelegen hatte bis sie nachgaben. Als das jedoch ihr Vater erfuhr hatte das zwei Wochen Hausarrest und eine Stunde Strafpredigt zur Folge. Lune rannte glücklich auf Lynn zu und umarmte sie. Sie waren schon seit fünf Jahren befreundet und sie war Lunes einzige richtige Freundin. Auch wenn ihre Eltern diese Freundschaft missbilligten und sie immer wieder dazu drängten sich von ihr fern zu halten. Lune begrüßte freundlich auch Lynns Mutter und verschwand dann mit Lynn nach draußen, wo sie mit ein paar Gassenjungen in den dunklen Straßen von Chaidy spielten. Auch wenn sie fast täglich mit diesen Kindern spielte, waren keine davon wie richtige Freunde. Natürlich ausgenommen Lynn. Spät abends, kurz vor dem Dunkelwerden, kam sie verdreckt, aber Glücklich nach Hause. Ihre Eltern sahen sie mit versteinerter Miene an und beim Abendessen sagte auch niemand ein Wort. Lune sah verwirrt von einem zum anderen und nach dem essen ging sie zu Chiaki um sich bei ihm zu erkundigen, was los sei. Doch auch er sagte nichts, sondern sah sie nur mit traurigem Blick an. Wütend ging Lune auf ihr Zimmer, warum konnte ihr niemand sagen was los war und warum sahen sie alle mit so eigenartigen Blicken an??? Auch wenn ihre Eltern gegen die Freundschaft zu Lynn waren, so konnten sie sich doch eigentlich nicht beklagen, sie fehlte zu keiner ihrer Unterrichtsstunden, naja abgesehen von den Benimmregeln und manchmal auch Religionsunterricht, und benahm sich auch sonst immer. Sie war sehr gebildet und ihre Lehrer lobten sie immer wieder. Sie legte sich aufs Bett und boxte in ihr Kissen, warum weihte man sie nicht ein?? und zu klein dafür war sie ihrer Meinung nun wirklich nicht! Miko war vielleicht zu klein, aber sie war immerhin schon neun und würde demnächst sogar ihren 10. Geburtstag feiern und da war man doch nicht zu klein, oder?? Griesgrämig blickte sie zur Decke und beschwerte sich in Gedanken immer wieder, wie ungerecht sie hier behandelt wurde. Als schließlich die junge Bedienstete reinkam, die sie am morgen versucht hatte wieder einzufangen, um nach ihr zu sehen. Fand sie sie schlafend vor. Leicht traurig sah sie auf die kleine Gestalt, die vorhin so aufgebracht durch den Flur gestapft war und deckte sie liebevoll zu. Am nächsten morgen wachte Lune von dem wunderbarem Geruch nach Frühstück auf, der gerade einem etwas älterem Zimmermädchen hereingebracht wurde. Es schloss die Tür hinter sich und stellte das Tablett vorerst professionell auf ihrem Nachttischchen ab. Lune rieb sich verschlafen die Augen und sah das Zimmermädchen dankend an, sie hatte einen ziemlichen Hunger. „Mary! Danke, was gibt es heute??“ fragte sie freundlich. Mary antwortete nicht sondern zeigte nur auf das beladene Tablett. Es gab Spiegeleier mit Salz und Pfeffer, Toast mit Marmelade und eine Tasse Kakao. Lune fuhr mit ihrer Zunge über ihre Lippen und setzte sich auf, das war ihr Lieblingsessen. Die stumme Bedienstete lächelte und stellte das Tablett vor ihr ab. Mit Heißhunger schlang Lune das essen in sich hinein und lächelte dankend. „Das hat gut geschmeckt, richte dem der das gemacht hat das aus, in Ordnung??“ Mary nickte und nahm das Tablett mit dem sie dann aus dem Zimmer verschwand. Lund seufzte und cshlüpfte ausdem Bett. Kurz darauf klopfte es und die junge Bedienstete trat ein. „Du musst dich jetzt ankleiden, gleich habt ihr Naturwissenschaften und da solltet ihr pünktlich erscheinen...“ meinte sie nervös. Sie war offensichtlich noch neu und hatte das allen noch nicht so wirklich im Griff. Lune nickte und ging zum Kleiderschrank, doch die ‘Neue‘, wie sie sie in Gedanken nannte, kam ihr zuvor und zog ihr ein recht unpraktisches Kleid an indem man nur so kleine ‘Hoppelschrittchen‘ machen konnte. „Mein Name ist übrigens Yasarina, ihr könnt mich auch Yasi nennen. So tut es-“ sie brach ab und wurde etwas rot. Lune sah sie fragend an, harkte jedoch nicht nach. „Und ihr seid Lune, richtig??“ Lune nickte nur kurz und folgte ihr durch den Gang in die Bibliothek. Dort wartete bereits ihr fülliger Lehrer, sein Name war Pater Johannes und sehr streng. Er hatte eine braune, ihrer Meinung ach geschmacklose, Kutte an und eine Silbernes Kreuz umhängen. Sein kopf war kahl geschoren und als Lune ihn einmal gefragt hatte wie das kam und ob sie ihm trotz seiner erst 29 Jahren schon ausgefallen wären hatte er nur kühl geantwortet, das sich das in der Kirche so gehöre. Lune hatte dann zwar gefragt, warum dann die anderen Leute in der Kirche keine Glatze hätten, aber darauf hatte er nicht geantwortet und nur säuerlich den Unterricht fortgeführt. Nach drei Stunden entließ Pater Johannes sie mit einem lächeln und mit einem Buch, das sie bis morgen lesen sollte und Lune ging in ihr Zimmer zurück wo sie sich gemütlichere Kleider aussuchen wollte, doch auch diesesmal kam ihr Yasi zuvor und zog ihr ein wunderschönes grün glitzerndes Samtkleid an. Lune sah sie überrascht an, normalerweise wäre sie nichteinmal in die nähe dieses Kleides gelassen worden, so wertvoll sah es aus. Doch sie zog es gehorsam an. „Eure Mutter wünscht das ihr in einer Stunde zum Essen in den Saal kommen würdet und ihr sollt euch besonders gut benehmen, da Herren aus hohem Hause zu besuch sind. Lune nickte und verstand, deshalb also dieses Kleid. Kurz darauf kamen ein paar Mägde in ihr Zimmer und frisierten sie, so das ihre normalerweise langen geflochtenen schwarzen Harre aufgetürmt auf ihrem Kopf saßen. Es war um die Mittagszeit, als Lune in den Esssaal schritt. Ihre Mutter betrachtete sie stolz und Lune setzte sich neben einen kaum älter als sie aussehenden Jungen. Der lächelte sie freundlich n, doch sie ignorierte ihn, als sie jedoch auf den mahnenden Blick ihrer Mutter traf zuckte sie kaum merklich zusammen und lächelte eilig zurück. Fragend sah sie sich um ihr Bruder nickte aufmunternd, wagte aber nicht mehr zu sagen. Auch sah er etwas mitgenommen aus. ihre Mutter erhob sich und wartete bis alle Gespräche verstummt waren. "Ich freue mich das sie gekommen sind.“ meinte sie freundlich zu den Besuchern. „Ich nehme mir mal die freiheit und stelle sie gerade einmal einander vor. Also Das ist mein Ältester Sohn Chiaki....“ Chiaki erhob sich und nickte freundlich. „...das meine älteste Tochter Lune ...“ sie sah Lune durchdringend an und Lune stand etwas verwirrt auf und wiederholte Chiakis Geste. die liste ging noch etwas so weiter und die Besucher waren anscheinend eine angesehene Familie aus einer nahegelegenen Stadt. Und der Junge neben ihr war Tef Solider. Lune überlegte, was dieser ganze aufwand jetzt eigentlich sollte, ok eine angesehene Familie war zu besuch, na und?? Ihr Vater erhob sich ebenfalls: „Und ich freue mich bekannt zu geben, das wir gemeinsam entschieden haben, das unsere Tochter Lune mit Tef verlobt wurde.“ Lune sah ihren Vater entsetzt an und vergaß dabei auch ihre guten Manieren. „Aber ich bin doch viel zu jung...“ meinte sie leise. Niemand beachtete sie, ale schienen glücklich und fingen an zu essen. Komplimente wurden ausgetauscht Entscheidungen getroffen und angestoßen. Nur Lune saß still da und stocherte lustlos in ihrem Essen rum. Nach dem Essen wurde sie auf ihr Zimmer begleitet und bald darauf kamen auch ihr Vater und ihre Mutter zu besuch. Anscheinend hatten sie ihr noch etwas zu sagen. Lune sezte sich auf ihr Bett und sah ihre Eltern fragend an. Ihr Vater fing an: „Sicher freust du dich über diene Verlobung mit Tef, er ist ja auch ein anständiger Junge. Er wird mit seiner Mutter ab morgen bei uns wohnen, damit ihr euch richtig kennen lernt...“ Dies sagte er in einem Tonfall der keinen Widerspruch duldete und Lune nickte mit verkrampftem Lächeln. Ihre Mutter fuhr fort: „Aber wir haben dir noch etwas zu sagen.... Deine Freundin, wie heißt sie noch gleich...?“ Sie suchte nach dem Namen und nickte schließlich.“Lynn. Du wirst sie nicht mehr sehen...“ Lune sah sie nicht weiter überrascht an, das hatten ihre Eltern schon öfter angeordnet, doch diesmal war irgend wie etwas anders, sie fragte sich was. „Und warum nicht???“ fragte sie ungehalten. Ihre Mutter sah sie scharf an, als wollte sie sagen ‘Sprich gefälligst in einem anderen Ton‘. „...sie und ihre Mutter sind...“ sie sah sich um und suchte nach Worten, oder einer Ausrede... „Umgezogen... ja sie sind umgezogen, in eine andere Stadt. Sie sind nicht mehr hier...“ Lune sah sie entsetzt an und sackte dann auf ihr Kissen zurück. Ihre Eltern versuchten erst sie zu trösten, gaben es jedoch auf, als sie merkten, das Lune keinerlei Reaktionen zeigte. Als sie nach draußen gegangen waren, strömten die eben zurückgehaltenen Tränen über ihre Wangen und sie versickerten im Kopfkissen. Traurig klammerte sie sich an dem Kissen fest. nach einer weile fiel sie in einem unruhigen von Alpträumen geplagten Schlaf. naja ist meiner meinung net so gut würde mich dennoch freuen, wenn jemanddas lesen würde, freue mich über jedes Kommi^-^ _________________________________________________________________ Wissen ist nur eine arrogantere Art des glaubens mein ForumBitte, bitts meldet euch an>_<. ist noch so leer.
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