Also... ich hab da son tolles gedicht gefunden ich find garned so schlecht:
Wie er wolle geküsset sein Nirgends hin, als auf den Mund: Da sinkts in des Herzen Grund. Nicht zu frei, nicht zu gezwungen, Nicht mit gar zu faulen Zungen.
Nicht zu wenig, nicht zu viel: Beides wird sonst Kinderspiel. Nicht zu laut und nicht zu leise: Bei der Maß' ist rechte Weise.
Nicht zu nahe, nicht zu weit: Dies macht Kummer, jenes Leid. Nicht zu trocken, nicht zu feuchte, Wie Adonis Venus reichte.
Nicht zu harte, nicht zu weich, Bald zugleich, bald nicht zugleich. Nicht zu langsam, nicht zu schnelle, Nicht ohn' Unterschied der Stelle.
Halb gebissen, halb gehaucht, Halb die Lippen eingetaucht, Nicht ohn Unterschied der Zeiten, Mehr alleine denn bei Leuten.
Küsse nun ein jedermann, Wie er weiß, will, soll und kann! Ich nur und die Liebste wissen, Wie wir uns recht sollen küssen.
Paul Fleming
oder der hier is auch süß: Oh die Königin meines Herzen, und die Schönste aus dem Norden, um einst mit Dir zu sein, bin ich geboren worden.
Und um Dich zu bewundern, und um Dich zu verehren, um Dich zu vergöttern, und Dich zu begehren.
Um für Dich alles zu geben, und für Dich alles zu erwerben, um für Dich zu leben, und für Dich zu sterben.
naja das wars ersdtmal xD
noh ein kleines zum abschied xD Meine Augen sind für alle, doch mein Herz schlägt nur für Dich. Drum, wenn ich Dir gefalle, halt mich fest, vergiss mich nicht. Viele Mädchen wirst Du kennen, von denen Du glaubst, sie lieben Dich, doch bald wirst Du erkennen, keine liebt Dich so wie ich.
Eines Nachts aus gelben Blättern mit verblichnen Runenlettern Tote Mären suchend, sammelnd von des Zeitenmeers Gestaden Müde in die Zeilen blickend und zuletzt im Schlafe nickend Hört' ich plötzlich leise klopfen, leise doch vernehmlich klopfen Und fuhr auf - erschrocken stammelnd: "Einer von den Kameraden", "Einer von den Kameraden" In dem letzten Mond des Jahres, um die zwölfte Stunde war es, Und ein wunderlich Rumoren klang mir fort und fort im Ohre Sehnlichst harrte ich des Tages, jedes neuen Glockenschlages; In das Buch vor mir versenken, wollt ich all mein Schmerzgedenken, Meine Träum' von Leonoren, meinen Gram um Leonore, Um die tote Leonore Seltsame, phantastisch wilde, unerklärliche Gebilde, Schwarz und dicht gleich undurchsicht'gen nächtig dunklen Nebelschwaden huschten aus den Zimmerecken, füllten mich mit tausend Schrecken So daß ich nun bleich und schlotternd, immer wieder angstvoll stotternd Murmelte, mich zu beschwichtigen: "Einer von den Kameraden", "Einer von den Kameraden" Alsbald aber mich ermannend, fragt' ich - jede Scheu verbannend - Wen der Weg noch zu mir führe: "Mit wem habe ich die Ehre?" Hub ich an, weltmännisch höflich: "Sie verzeihen, ich bin sträflich, Daß ich Sie nicht gleich vernommen; seien Sie mir hochwillkommen!" Und ich öffnete die Türe - nichts als schaudervolle Leere Schwarze, schaudervolle Leere. Lang in dieses Dunkel starrend, stand ich fürchtend, stand ich harrend, Fürchtend, harrend, zweifelnd, staunend, meine Seele ganz im Ohre - Doch die Nacht blieb ungelichtet, tiefes Schwarz auf Schwarz geschichtet, Und das Schweigen ungebrochen, und nichts weiter ward gesprochen, Als das eine, flüsternd, raunend, das gehauchte Wort: "Leonore" Das ich flüsterte "Leonore!" In mein Zimmer wiederkehrend und zum Sessel flüchtend, während Schatten meinen Blick umflorten, hörte ich von neuem klopfen, Diesmal aber etwas lauter, gleichsam kecker und vertrauter. An dem Laden ist es, sagt' ich, und mich erheben wagt' ich, Sprach mir Mut zu mit den Worten: "Sicher sind es Regentropfen" "Weiter nichts als Regentropfen". Und ich öffnete: Bedächtig schritt ein Rabe groß und nächtig, Mit verwildertem Gefieder ins Gemach und gravitätisch Mit dem ernsten Kopfe nickend, flüchtig durch das Zimmer blickend, Flog er auf das Türgerüste, und auf einer Pallasbüste Ließ er sich gemächlich nieder, saß dort stolz und majestätisch, Selbstbewusst und majestätisch. Ob des herrischen Verfahrens und des würdigen Gebarens Dieses wunderlichen Gastes schier belustigt sprach ich: "Grimmer Unglücksbote des Gestades aus dem Flußgebiet des Hades Du bist sicher hochgeboren, kommst du gradwegs von den Toren Des plutonischen Palastes? Sag, wie nennt man dich Dort - "Nimmer!"
Hört ich da vernehmlich: "Nimmer!" Ob Wahrlich, ich muß eingestehen, daß mich eigene Ideen Bei dem dunklen Wort durchschwirrten, ja daß mir Gedanken kamen, Zweifel vom bizarrsten Schlage; und es ist auch keine Frage, Daß dies seltsame Begebnis ein vereinzeltes Erlebnis: Einen Raben zu bewirten mit solch ominösem Namen, Solch ominösem Namen. Doch mein düsterer Gefährte sprach nichts weiter und gewährte Mir kein Zeichen der Beachtung. Lautlos, stille ward's im Zimmer Bis ich traumhaft, abgebrochen (halb gedacht und halb gesprochen) Raunte: "Andre Freunde gingen, morgen hebt auch er die Schwingen, Läßt dich wieder in Umnachtung." Da vernahm ich deutlich: "Nimmer." Stutzig über die Repliken, maß ich ihn mit scheuen Blicken, Sprechend: Dies ist zweifelsohne sein gesamter Schatz an Worten Einem Herren abgefangen, dem das Unglück nachgegangen, Nachgegangen, nachgelaufen, bis er auf den Trümmerhaufen Seines Glücks dies monotone "Nimmer" seufzte allerorten, Jederzeit und allerorten. Doch der Rabe lieb possierlich würdevoll, und unwillkürlich Mußt' ich lächeln ob des Wichtes: Alsdann mitten in das Zimmer Einen samtnen Sessel rückend und mich in die Polster drückend, Sann ich angesichts des grimmen, dürren, ominösen, schlimmen Künders göttlichen Gerichtes, über dieses dunkle "Nimmer", Dieses rätselhafte "Nimmer." Dies und anderes erwog ich, in die Träumeslande flog ich, Losgelöst von jeder Fessel. Von der Lampe fiel ein Schimmer Auf die violetten Stühle, und auf meinem samtnen Pfühle Lag ich lange, traumverloren, schwang ich mich auf zu Leonoren, Die in diesen samtnen Sesel nimmermehr sich lehnet, nimmer, Nimmer, nimmer, nimmer. Plötzlich ward es in mir lichter und die Luft im Zimmer dichter, Als ob Weihrauch sie durchwehte. Und an diesem Hoffnungsschimmer Mich erwärmend, rief ich: "Manna, Manna, schick du Gott, Hosianna; Lob ihm, der die Gnade spendet, der dir seine Engel sendet! Trink, o trink aus dieser Lehte und vergiß Leonore! - "NIMMER!" Krächzte da der Rabe. "Nimmer!" "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel - Triumphierend ob der Sünder Zähneklappern und Gewimmer Hier, aus dieser dürren Wüste, dieser Stätte geiler Lüste, Hoffnungslos, doch ungebrochen, und noch rein und unbestochen, Frag' ich dich, du Schicksalskünder: Ist in Gilead Balsam?" - "Nimmer!" Krächzte da der Rabe. "Nimmer!" "Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel - Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer! Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore? Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!" Und auf meinem Türgerüste, auf der bleichen Pallasbüste, Unverdrossen, ohn' Ermatten, sitzt mein dunkler Gast noch immer. Sein Dämonenauge funkelt und sein Schattenriß verdunkelt Das Gemach, schwillt immer mächt'ger und wird immer grabesnächt'ger - Und aus diesen schweren Schatten hebt sich meine Seele nimmer, Nimmer, nimmer, nimmer, nimmer.
Ich will nicht immer nur an dich denken müssen Will nicht immer nur in meinen träumen mit dir kuscheln Will dich umarmen, verwöhnen, dich küssen Will mit meinen Freundinnen über deine Liebe tuscheln
Hätte gern den Mut dir meine Liebe zu gestehn Will dich als meinen geliebten Freund sehn Wenn du mich mit deinen haselbraunen Augen ansiehst Dann wünsch ich mir dass du dich für mich ausziehst
Ich werde dir meine Liebe gestehn, es dir sagen Nur wann, wo und wie soll ich das schwierige nur wagen? Meine Gefühle sind stark, meine Nerven sind schwach Brauch keinen Fluss, mir reicht ein einfacher kleiner Bach!
Wär mit dir gern allein im Wald Dann wärn wir zussammen schon bald Und mir wär nicht mehr so kalt
It was many and many a year ago, In a kingdom by the sea, That a maiden there lived whom you may know By the name of ANNABEL LEE;-- And this maiden she lived with no other thought Than to love and be loved by me. She was a child and I was a child, In this kingdom by the sea, But we loved with a love that was more than love-- I and my Annabel Lee-- With a love that the winged seraphs of heaven Coveted her and me. And this was the reason that, long ago, In this kingdom by the sea, A wind blew out of a cloud by night Chilling my Annabel Lee; So that her high-born kinsman came And bore her away from me, To shut her up in a sepulchre In this kingdom by the sea. The angels, not half so happy in Heaven, Went envying her and me:-- Yes! that was the reason (as all men know, In this kingdom by the sea) That the wind came out of a cloud, chilling And killing my Annabel Lee. But our love it was stronger by far than the love Of those who were older than we-- Of many far wiser than we- And neither the angels in Heaven above, Nor the demons down under the sea, Can ever dissever my soul from the soul Of the beautiful Annabel Lee:-- For the moon never beams without bringing me dreams Of the beautiful Annabel Lee; And the stars never rise but I see the bright eyes Of the beautiful Annabel Lee; And so, all the night-tide, I lie down by the side Of my darling, my darling, my life and my bride, In her sepulchre there by the sea-- In her tomb by the side of the sea. -- THE END --
_____________________ du bist wie das Licht... HIKARICHAN .. hab di so voll fest lieb!
Das ist mein liebstes wir mussten das mal auswendig lernen und ich kann es immer noch.. naja ned perfekt aber es geht... trauriges gedicht ._.
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind. Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. 2. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? Siehst Vater, du den Erlkönig nicht! Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.
3. Du liebes Kind, komm geh' mit mir! Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir, Manch bunte Blumen sind an dem Strand, Meine Mutter hat manch gülden Gewand.
4. Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Was Erlenkönig mir leise verspricht? Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind, In dürren Blättern säuselt der Wind.
5. Willst feiner Knabe du mit mir geh'n? Meine Töchter sollen dich warten schön, Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn Und wiegen und tanzen und singen dich ein.
6. Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düsteren Ort? Mein Sohn, mein Sohn, ich seh'es genau: Es scheinen die alten Weiden so grau.
7. Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt, Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt! Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an, Erlkönig hat mir ein Leids getan.
8. Dem Vater grauset's, er reitet geschwind, Er hält in den Armen das ächzende Kind, Erreicht den Hof mit Mühe und Not, In seinen Armen das Kind war tot.
@ @ngels ich hab da mal ein so lustiges Lied drüber gehört... man konnt sich weg schmeißen... das TOD wurd so tief gesprochen... stell dir einfach vor du liest das gnaz normal und gehst dann so tief wie du kannst und sagst so dann nur das letzte wort... zum schießen... im Musikunterricht ham wir uns weggepisst...
ich steh eigentlich nicht auf Gedichte... das auswendiglernen... das interpretieren*bäh* Besonders bei heine... das einzigste was ich von heine ganz ok find ist die Lore lay: Ich weiß nicht was soll es bedeuten dass ich so traurig bin ein Märchen aus alten zeiten geht mir nicht aus dem sinn(kennt wohl jeder, oder??)
Es ist kühl und es dunkelt dort unten fließt der Rhein Der gipfel des Berges funkelt im Abendsonnenschein.(die ersten zwei Strophen kann ich nemmer wirklich...)
Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar Ihr goldenes geschmeide blitzett, sie kämmt ihr goldenes haar
sie kämmt es mit goldnem Kamme Und singt ein lied dabei das hat eine wundersame gewaltige Meldodei
Den Schiffer im kleinen schiffe ergreift es mit wilder weh# er schaut nicht in die Felsenriffe er schaut nur hinauf in die höh
ich glaube, die wellen verschlingen am ende schiffer und Khan und das hat mit ihrem singen die lore ley getan