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Dieses Thema hat 170 Antworten
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 RPG~Profi
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Neyl Offline

Admin


Beiträge: 36.230

12.11.2016 12:24
#16 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Kilian
Ich ertappte mich dabei, wie ich noch immer Ausschau nach den Soldaten hielt, weshalb die Stimme des Mädchens etwas verzögert zu mir durchdrang.
"Was? Nein, alles in Ordnuing!", versicherte ich abwinkend und grinste etwas breiter.
Nach ihrer Kleidung zu urteilen hätte sie zu den Azallen passen können und er fragte sich ob sie eine von Auswärts war, die nur das Fest besuchte. Ihr unsicheres Benehmen jedoch schrie nicht gerade nach azalischem Blut, weshalb ich den Gedanken schnell wieder verwarf.
"Ich frage mich nur was die wieder vorhaben.", fuhr ich bedenklich fort und deutete mit einem Kopfnicken zum östlichen Ausgang hin.
"Irgendwas führen die im Schilde."
Vermutlich hätte ich einfach meinen Mund halten sollen, wie es jeder vernünftige in diesem Moment getan hätte, wen man bedachte, wie viele Feinde sich um sie herum befanden. Doch war Vorsicht nicht gerade einer meiner Stärken.


Nael


Er hatte seinen Auftrag erfüllt, nicht wahr? Dennoch riss er sich wutentbrannt das Tuch von den Augen, und versuchte seine Gesichtszüge durch Zähneknirschen unter Kontrolle zu bringen. Er würde sie finden, und dafür bezahlen lassen. Nachdem er von der Bühne verschwunden war nahm er seine Waffen wieder an sich und zeigte Corboz das Tuch.
"Ihr habt nicht zufällig ein paar Spürhunde parat? Das würde die Sache erheblich vereinfachen. Das war ein famoser...Reinfall."

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Neyl Offline

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12.11.2016 12:32
#17 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Gabriel
Ich musste laut loslachen, als sich das kleine Geschöpf zu Wort meldete. Sie war so aufgeregt und ich konnte mich nur schwer auf ihre Worte konzentrieren, da sie einfach zu komisch aussah. Wie sie mit ihren Händen herumwedelte und noch so dreist war mir solche Fragen zu stellen. Ich kam mir vor, als spräche ich mit einem Kind.
Erst langsam wurde mir bewusst, dass sie tatsächlich von meiner Cousine sprach. Ich hielt ihr sogleich meine Hand vor den Mund und funkelte sie böse an. Besaß sie denn keinen Anstand?
„Seid Ihr ein Narr? Schreit doch nicht so laut herum oder wollt Ihr, dass alle auf uns aufmerksam werden? Und wagt es ja nicht noch einmal von Enngelin zu sprechen. Egal was Ihr auch von ihr wollt, lasst es lieber auf sich beruhen“, sagte ich bissig. Enngelin sollte wegen so einer Maid doch nicht gleich in Verruf geraten. Mir fiel gerade ein, dass ich den Händler noch nicht bezahlt hatte, daher fischte ich ein paar Münzen aus meinem Beutel und gab sie ihm. Er nickte mich dankbar an und ich brachte ein Lächeln zusammen. Ja, Enngelin mochte den Händler, also durfte ich nicht so herablassen ihm gegenüber sein. Ich gab mein Bestes, aber ab und zu konnte ich mich nicht zurückhalten und musste einfach mein wahres Gesicht zeigen. Ich wandte mich wieder an das Mädchen vor mich und zog abwartend eine Augenbraue hoch. Wollte sie sonst noch etwas oder konnte ich jetzt gehen?


http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/...ecberszhiyv.png
Enngelin
„Die? Ihr meint die Soldaten?“, fragte ich und ich schlug in Gedanken meinen Kopf gegen die Wand. Ich sollte still sein und verschwinden, solange ich noch die Zeit dazu hatte. Ich wollte nicht in einen Kampf verwickelt werden, es würde mir schwer fallen, nicht einzugreifen und die Verletzten zu heilen.
„Es…es scheint gefährlich zu werden“, sagte ich mehr zu mir selbst, als zu meinem Gegenüber und sah unsicher hin und her. Mein Cousin war bestimmt auch hier und ich machte mir Sorgen um ihn. Er wurde von den Soldaten wie ein Azalle behandelt und deshalb waren die Chancen für ihn nicht gerade gut, hier zu entkommen. Ich verstand sowieso nicht, wieso er sie immer so provozieren musste, er sollte sich besser zurückhalten, so wie ich, und nur im Ernstfall eingreifen.
Ich war mir nicht sicher, ob der Mann vor mir zu den Azallen zählte oder doch nur ein einfacher Bürger war. Ich glaubte aber, dass er nicht zu den Soldaten gehörte, denn dann hätte er ein anderes Benehmen an den Tag gelegt. Soldaten waren allesamt unhöflich und wussten sich keinen Manieren zu bedienen. Er jedoch schien sehr wohl höfliche Umgangsformen zu beherrschen, was mein Misstrauen ein wenig abschwächte, jedoch keinesfalls ganz verhinderte.

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Neyl Offline

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12.11.2016 12:34
#18 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Silber

~Am Kräuterstand | Mit Gabriel ->wird von Lyra gepackt~

Mir war irgendwie schon von vornherein, dass ich ausgelacht werde. So ein Wesen,wie ich, konnte nicht ernst genommen werden. Wie auch? Plötzlich legte er mir die Hand auf den Mund. Bei mir gingen die Alarmglocken an. Niemand. Fasst. Mein. Gesicht. An. Das war eine goldene Regel bei mir gewesen, da dort das Brandmarke war. Es tute schmerzhaft weh, wenn jemand es anfasste. Zum Glück hatte ich sie sehr gut versteckt, auch wenn es sehr komisch aussah. Ich meine, bitte! Wer trug schon eine Rose im Auge? Mein Zwilling hatte es ja gut angestellt und dich eine Augenklappe mit Rose besorgt. Ich dagegen meinte Augenklappen würden mir nicht stehen. Ich starrte ihn beleidigt an und verschränkte meine Arme. ,,Ich wollte halt nur meine Mentorin finden. Aber ...hey danke für deine Hilfe. Ich glaub du weißt es auch nicht.",flüsterte ich dann und drehte mich mit traurigen Blick um, um dann nur zu erstarren. Ich sah meine Schwester auf dem Dach vor mir. Und ihr blick verriet mir nichts gutes.

Lyra

~Auf den Dächern des Dorfes -> Sieht Silber ->ergreift sie~

Sie schlich auf den Häusern geschickt umher. Immer noch auf der Suche nach ihrer Schwester. Ihr prüfender Blick fand dann ihr Opfer. Eine weiß gekleidete Frau an einem Kräuterstand. Das war sie. Aber wer war dieser Mann, mit dem sie sich Unterhalt. Oder besser gesagt eine Diskussion führte? Silber wedelte komisch mit den Armen und blickte sich panisch umher. Das war ja Lyra gewohnt. Sie hatte es bis jetzt nicht geschafft ihr Manieren beizubringen. Aber sie konnte sich noch entsinnen, dass Silber mal den Anstand einer Prinzessin hatte. Die Frau erinnerte sich noch ganz genau, als die Familie Rose noch eine Adelsfamilie war, bis zu den einem Tag.... Lyra musste stark bleiben. Immer wen sie daran dachte bekam sie Tränen in den Augen und dies war ein Zeichen von Schwäche. Sie machte sich bereit. So wie ein Raubtier seine Beute im Visier hatte. Doch ihr Plan scheiterte und Silber drehte sich zu ihr um. Verdammt, sie hatte mich bemerkt,dachte Lyra. Entweder sie flüchtete in ein Versteck und musste hoffen, dass ihr Schwester sie ab dann nicht mehr bemerken würde, oder sie griff an. Sie zögerte. Der Mann bei ihr gefiel ihr nicht. Nach ein paar Sekunden entschied sie sich Silber "festzunehmen" . Lyra gelang es irgendwie an einer Treppe runter zukommen. Natürlich versuchte ihre Schwester ihr zu entkommen, doch wie Lyra sie kannte, konnte sie nur sehr langsam bei stressigen Momenten klar denken. So schnappe die Frau ihr Opfer, bevor sie auch nur zwei Schritte gehen konnte. Sie wand sich den Mann zu und antwortete mit monotonen und kalter Stimmer: ,, Entschuldigung für das Benehmen meiner Schwester. Ich bringe sie erstmal...nach Haue." Sie konnte es nicht anders und musste die Worte "nach Hause" unbewusst betonen. Währenddessen versuchte ihr Zwilling sich ihren Griff zu entreißen, doch das hilf nichts. Denn die beiden wussten genau, wer von ihnen der Stärkere war.

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Neyl Offline

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12.11.2016 13:21
#19 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

●Rami●

Wiederwillig gab ich Aneela frei, nicht die Eifersucht trieb mich zu diesem Empfindungen, sondern die Tatsache das sie von einem Hüne um einen tanz gebeten wurde. Ich nickte ihr zu, sprang dann von der Bühne und tauchte in der Masse unter. Auch wenn ich weglaufen sollte, so konnte ich meine Kameradin nicht im Stich lassen. Unauffällig verkroch ich mich in einem Zelt und versteckte mich hinter Kisten und Fässern, von hier aus hatte ich einen guten Blick auf die Bühne. Meine Hände griffen unter dei Gewänder und zogen die Elemente meines Kampfstabes hervor, geschickt steckte ich ihn zusammen, kauerte dann weiter in meinem Versteck und behielt die Situation im Auge.
Ein Glück das Aneela alles andere als dumm war, sie hatte den Hünen hinters Licht geführt und war auf der Flucht, im Augenwinkel sah ich noch wie sie in Richtung Sherins Zelt rannte. Ich musste mir etwas einfallen lassen! Würde man ihr dort hin folgen, wäre und für die Zukunft ein weiterer Fluchtweg verwehrt!
Das könnte dich nun deinen Kopf kosten und wenn nicht die Wachen ihn dir abnehmen, dann Aneela oder Kilian sobald sie dich wieder sahenIn Gedanken haderte ich mit, mir, schon sie dann jedoch bei Seite.
Ich schloss die Augen, atmete nochmal tief ein und verließ mein versteck. Corboz würde alles tun um auch nur einen von uns zu fangen, ganz gleich wen, auch wenn sein Augenmerk auf der Tänzerin lag.
Aber ich konnte das nicht zulassen! Man würde ihr nicht mal einen schnellen Tod gönnen, nein, wahrscheinlich würde man sie der Hexerei bezichtigen und sie nach Tagelangen Qualen öffentlich hinrichten.
Mit Verzweiflung in den Gedanken sah ich mich um, ich musste für Ablenkung sorgen! Nur wie? Mein Blick glitt über den Marktplatz und blieb an den Stallungen hängen. Ich müsste nur bis zu ihnen gelangen und könnte dann wenigstens ein paar Minuten für Chaos sorgen. Es würde nicht reichen das wir alle entkamen, aber Einige.
Vorsichtig schlich ich mich durch die Menge, der schwierigste Teil war unbemerkt an Corboz und seinem Hünen von Krieger vorbei zu kommen. Gedanklich schickte ich alle Stoßgebete gen Himmel. Entweder würde das ein Punkt für uns werden, oder ich war der Nächste der am Strick baumeln würde.



●Thráin●

Mit einem amüsierten grinsen beobachtete ich die Situation. Wie töricht einfach zu denken er könnte sie an der Nase herum führen. Nael war wohl einer der besten Krieger in der Stadt, auf dem Schlachtfeld würde er Glänzen wie feinstes Silber, aber eine jagt war keine Arbeit für einen Krieger! Abgesehen davon, so verhasst die Azallen auch waren, so betörend war auch ihr Volk. Auch ich war schon auf sie hereingefallen, auf ihre sinnlichen Tänze, die blicke aus den großen dunklen Augen. Mit einem Kopfschütteln verließ ich mein Versteck, ich würde mir das Mädchen schnappen und für sie würde ich mehr als 35 Taler aushandeln. Immerhin war sie Corboz persönlicher Feind, wenn ich mich geschickt anstellte würde für sie vielleicht ein Silbertaler rausspringen. Aber darüber konnte ich mir später Gedanken machen, nun galt es erst einmal sie zu fangen.
Mit flinken Füßen sprang ich über die Dächer, am Boden hätte ich keine Chance sie ein zu holen, darum versuchte ich es gar nicht erst. oft genug war mir einer durch die Lappen gegangen, dann hatte ich begonnen meine Taktiken zu ändern und hatte festgestellt das sie nicht vermuteten aus der Luft attackiert zu werden. Die Erfolgsquote war auf fast das Dreifache gestiegen und damit auch die Fülle meines Tellers.
Ich sah wie die Frau in einem Zelt verschwand, blieb aber auf dem Dach sitzen und bestückte mein Blasrohr mit einem Giftpfeil. Ich hatte das Gift erst Kürzlich aus Alraunen hergestellt, es war nicht tödlich, würde jedoch dafür sorgen das sie lange schlief. Dann sprang ich hinab, zog meine Kapuze noch tiefer ins Gesicht und betrat das Zelt.
Die Azallin stand etwas entfernt und warf sie gerade einen neuen Umhang über, ein guter Trick, jedoch würde er ihr nun nicht mehr helfen. Lautlos schlich ich mich an sie heran, packte ihren Arm und hielt ihr einen der Dolche an den Hals.
"Entschuldigt meine groben Taten Mylady, aber ich muss euch bitten zu kooperieren. Es wäre schade wenn ich euer Leben beenden müsste, Tot bringt ihr mir leider nur die Hälfte."
Ich drehte der Tänzerin den Arm auf den Rücken, jede falsche Bewegung würde ihn auskugeln. "Wenn ich euch nun bitten dürfte mich zu begleiten. Der Tag ist noch jung und ich habe noch einiges zu tun."

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Neyl Offline

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12.11.2016 13:23
#20 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Aneela
Nachrichten: 588
http://fs5.directupload.net/images/151007/yqjrdtll.png

Erschrocken fielen mir Bogen und Köcher aus der Hand, als ich plötzlich unsanft gepackt wurde und keltes Metal an meiner Haut spürte. Hatte mich mein Glück heute verlassen?
"Oh verzeiht, wenn ich euch euren Tag erschwere", presste ich zischend hervor, riss mich dann jedoch zusammen und versuchte ruhig durchzuatmen.
Ich hatte ihn nicht gehört, er war geschickt und professionell vorgegangen, also
war er definitiv keiner der Soldaten!
"Ihr seid ein Söldner habe ich Recht?", fuhr ich fragend fort und hielt so still ich konnte. Ich war nicht gänzlich unbewaffnet, doch aus dieser Position war der Dolch an meinem Bein unbrauchbar. Jede falsche Bewegung könnte meinen Tod bedeuten.
Doch die Aussicht gefangen zu werden war um ein vielfaches schlimmer.
"Söldner verhandeln doch gerne", fuhr ich fort und wollte mir dadurch Zeit verschaffen, mir etwas zu überlegen. Natürlich könnte ich mich freikaufen, wenn er es zuließe, doch wer wusste schon was sie ihm Angeboten hatten. Außerdem brauchten die übrigen Azallen jede Münze, weshalb ich nie anbieten würde, ihn damit zu entlohnen.
Trotzdem, vielleicht schaffte ich es ja ihn zu überrumpeln?
Ich hob meine Hände langsam in die Höhe um ihm zu signalisieren, dass ich keine Bedrohung darstellte.

Corboz

"Denkt dran, sie kann nicht weit kommen! Keiner soll seinen Posten verlassen!", befahl Corboz mit ernster Miene. Dieses Mal würde er sie bekommen!
Er schickte die übrigen Soldaten auf die Suche nach ihr und wandte sich dann wieder Neal zu.
"Ärgert euch nicht, sie hat schon so manchen überrumpelt.", grinste er abschätzig.
"Und jetzt sucht sie!", fügte er streng hinzu und machte sich dann ebenfalls auf sie aufzuspüren.

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12.11.2016 13:25
#21 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Kilian


Auch ich hatte diesen Verdacht. Etwas stimmte hier ganz und gar nicht!
Meine Gedanken huschten zu Aneela. Was wenn sie in Gefahr war?
"Ihr solltet euch lieber in Sicherheit bringen", riet ich dem Mädchen, dessen
Name ich nicht kannte.
"Haltet euch einfach bedeckt"
Ich lächelte ihr zu, drehte mich dann um und machte mich auf die Suche nach meiner Schwester oder einem der anderen Azallen, in der Hoffnung, dass alles in Ordnung war.

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12.11.2016 20:09
#22 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Nael Ctarhyzan

"Ich lerne für gewöhnlich aus meinen Fehlern, keine Sorge. Wenn man auf die Hand, die einem gereicht wird, spuckt, sollte man sich beim nächsten Mal nicht über eine verlorene Zunge beklagen."
Murrend wendete er sich von ihm ab, schließlich hatte er die Hoffnung gehabt, nun für den Rest des Tages in Ruhe gelassen zu werden. Aber nein, stattdessen schickten sie ihn weiter auf Rattenjagd. Er drehte seine Runden durch die Stadt, an den Händlern vorbei, ohne sich noch großartig Mühe zu geben.

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12.11.2016 20:12
#23 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Gabriel

Obwohl es nur ein Flüstern war, verstand ich die Worte meines Gegenübers sofort. Trotzdem verwirrte mich all dies und ergab für mich keinen Sinn. Enngelin war doch keine Mentorin. Was sollte sie überhaupt unterrichten? Nur die wenigsten wussten von ihr und ihren Fähigkeiten und ich konnte mich nicht erinnern, dass das Mädchen vor mir zu den Eingeweihten zählte. Die Situation wurde noch absurder, als ihre Schwester hinzu kam und sie packte. Geschwisterliebe pur. Ich sah skeptisch zwischen den beiden hin und her und zuckte dann mit den Schultern. Was ging mich ihre Auseinandersetzung an? Ich ging wortlos weg, ehe ich mich doch noch einmal umdrehte und meinte: „Nein, ich weiß auch nicht, wo Enngelin steckt. Aber versucht Euer Glück ruhig weiter, vielleicht werdet Ihr ja fündig“

Engelinn

Der Mann vor mir riet mir mich unauffällig zu verhalten und ich nickte stumm. Er lächelte mich noch einmal an, ehe er sich umdrehte und in der Menge verschwand. Ich schrie ihm noch nach, dass er auf sich aufpassen solle, aber dies hörte er vermutlich nicht mehr.
Ich schüttelte den Kopf und versuchte mich wieder auf mich selbst zu konzentrieren. Vielleicht sollte ich auf seinen Rat hören und von hier verschwinden. Niemals würde ich in einen Streit geraten wollen. Und schon gar nicht mit den Soldaten. Ich war zwar kein Azalle und damit keine „Bedrohung“, doch ich mochte sie nicht und hatte zugegebenermaßen auch ein wenig Angst vor ihnen. Ich sah mich noch einmal um, ehe ich langsamen Schrittes auf den Marktplatz verließ und das Tor ansteuerte.

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12.11.2016 20:16
#24 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

●Thráin●
"Ja ich bin Söldner" Mehr brauchte sie nicht zu wissen. Selbst der Hauptman kannte von mir nicht mehr als meinen Namen, niemals würde ich mein Gesicht vor einem dieser Tölpel offenbaren! Die Gefahr irgendwann im Schlaf erstochen zu werden war viel zu groß.
Die Tänzerin hob ihre freie Hand nach oben, was bezweckte sie damit? "Glaubt mir, ich hege keinen persönlichen Groll gegen euch und euer Volk, jedoch sind dies schwere Zeiten und irgendwie muss ein einfacher Mann seinen Teller füllen. Ich kann euch leider nicht los lassen und ich kann nicht glauben das ihr genug in euren Taschen habt um mit mir zu verhandeln."
Um meine Aussage zu unterstreichen verstärkte ich den Griff um ihren Arm. "Ich werde nun das Messer senken, solltet ihr euch auch nur bewegen werde ich euch den Arm auskugeln und euch schlafen schicken."
So wie ich es gesagt hatte ließ ich mein Messer zurück in das Halfter an meiner Hüfte gleiten, statt dessen nahm ich einen der der Pfeile mit dem Alraunengift zwischen die Lippen. Sollte die Tänzerin eine falsche Bewegung machen würde ich nicht zögern den Pfeil zu benutzen und sie somit bis zum Sonnenuntergang ins Reich der Träume schicken

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12.11.2016 20:19
#25 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Silber

~Am Kräuterstand|| Wird von Lyra fast entführt~

Das war jetzt nicht sein ernst? Bitte Gott, sag nicht, dass dies sein Ernst ist. merkte er den gar nicht, dass hier gewaltig was falsch war?! Während ich noch meine letzten Worte sprach, merkte ich, dass Lyra einen Dolch zuckte:,, Hey! Renn nicht weg! Hil-" Weiter kam ich nicht. Lyra hielt ihre Hand ganz fest auf meinen Mund, sodass nur erstickende Geräusche bei mir hervorkamen. Lieber, Gott er muss mir doch helfen. Meine Schwester packte mich von hinten in einem Würgegriff und schleifte mich in eine Seitengasse. Sie hielt mir ihren Dolch drohend entgegen und musste Lachen. ,, Dieser Mann war nun wirklich keine Bedrohung für mich" ,spottete sie.,, Und nun zu dir" Sie schubste mich gegen die Wand, wo ich erbärmlich zusammenbrach und mit Schmerzen am Boden hockte. Nun kam sie ganz nahe an mich und hielt dir Klinge nur ein paar Zentimeter vor meiner Kehle. Mein Herz raste.Ich hatte furchtbare Angst und betete , dass mich jemand retten würde.

Lyra

~Vor dem Kräuterstand|| bringt Silber in eine Seitengasse~

Lyra freute sich, dass der mann verschwand. Dabei hatte sie gedacht, dass er eine Bedrohung sei. Da hatte sie sich aber geirrt. Doch die Freude hielt nicht lange an, als Silber vergeblich nach Hilfe schrie. Bevor sie aussprechen konnte, drückte die Frau ihrem Zwilling feste die Hand auf den Mund und zog sie in eine Seitengasse, wo sie ihr Messer zückte. ,, Dieser Mann war nun wirklich keine Bedrohung für mich" ,spottete sie.,, Und nun zu dir" Sie wollte den Verhör so schnell wie möglichst durchführen und am besten ohne Einmischungen von irgendjemanden. Sie schubste ihre Schwester gegen eine Wand und wie erwartet sackte Silber wie ein mickriges Wesen zusammen. Nun kam sie ganz nahe an Silber heran und hielt die Klinge ganz nah an ihre Kehle. Bei Dummheiten, hatte sie sie fest in der Hand und als Geisel. Lyra spürte die Angst, welche von ihrer Schwester ausging und musste schmunzeln. Das gefiel ihr sehr.

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12.11.2016 20:20
#26 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Aneela

Als er das Messer sinken ließ, wollte ich die Gelegenheit sofort ergreifen um ihn zu überwältigen. Meine Chancen standen jedoch sehr schlecht, vor allem weil ich ahnte,
was er da gerade hinter meinem Rücken veranstaltet hatte.
Ich nickte also nur leicht und begann zu sprechen.
"Darf ich mich wenigstens zu euch umdrehen?", fragte ich und tat es dann einfach.
Achtete dabei jedoch es langsam und vorsichtig zu tun.
Ich hasste es, wenn ich in der Gewalt eines Anderen war und das spiegelte sich wohl allzu deutlich auf meinem Gesicht wieder.
Mein Ergreifer war fast vollkommen vermummt, doch blickte mir zwei eisblaue Augen entgegen und ich musste unwillkürlich schlucken.
"Eure Belohnung wird sicher angemessen sein, doch stellt es euch auch zufrieden?", fing ich jetzt mit leiser Stimme an zu sprechen. Ich bewegte mich noch immer nicht, denn meine Vermutung hatte sich nur bestätigt und ich wusste genau was er mit mir anstellen würde, wen ich nur zuckte.
"Ich kann euch nicht mit Gold überschütten, aber ich bin trotzdem in der Lage mit euch zu verhandeln. Egal was ihr wollt, nichts ist mir wichtiger, als meine Freiheit!
Denkt darüber nach. Ich kenne Corboz und ich kann mir vorstellen, wie er auf jemanden eurer Art herunter schaut. Wäre es nicht eine Genugtuung für euch ihn abermals scheitern zu sehen?" Ich blickte ihn jetzt offener an. Nicht verführerisch, aber mit einer Art Vertrauen in den Augen, die ich sonst nur gegenüber Azallen zeigte.

Kilian

Lauter fremde Gesichter begegneten mir unterwegs. Wo waren all die Azallen geblieben?
Mein ungutes Gefühl stieg immer weiter an und als ich plötzlich Rami entdeckte, der ganz offenbar versuchte unerkannt zu bleiben, stockte ich und folgte ihm.
Wir waren fast bei den Stallungen angekommen, als ich ihn erwischte und an der Schulter zu mir umdrehte. "Was geht hier vor? Wo sind alle? Und warum stehen an jedem Ausgang Wachen?", redete ich auf ihn ein. Ganz offenbar wusste er mehr als ich, das wollte ich dringend ändern!

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12.11.2016 20:22
#27 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

●Thráin●
Ich sah tz wie die Azallin sich langsam umdrehte und mir dann in die Augen sah. Große grüne Augen. Sie Blickten mich mit einer seltsamen Mischung aus Emotionen an, ich erkannte Wut, Angst und Unverständnis, aber auch einen Funken vertrauen.
"Mylady, ob sie mich zufrieden stellt oder nicht, stet hier nicht zur Debatte. Sie füllt meinen Teller und sichert Damit meine Existenz."
Die junge Frau wirkte nicht besonders glücklich über meine Worte, versuchte jedoch weiterhin mich zu überreden. Glaubte sie wirklich das ich so einfach zu überzeugen war? Skeptisch zog ich die Braue nach oben. Sie mochte recht haben mit ihrer Aussage, ich störte mich daran das Corboz auf mich hinab sah als wäre ich nicht mehr als Ungeziefer, jedoch durfte ich mich nicht von meinen Gefühlen leiten lassen, sie waren fehl am Platz, machte mich schwach und angreifbar.
"Wenn ich mich um all das Gedanken machen und meinen Stolz über meine Bezahlung stellen würde, dann wäre ich bereits tot. Gib mir mehr als 35 Kupfertaler oder etwas das den selben wert hat und ich lasse dich laufen."


●Rami●

Ich war fast an meinem Ziel, nur noch wenige Meter und bisher hatte mich noch keiner der Soldaten gesehen. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter reflexartig schlug ich sie bei Seite, jedoch waren all meine Sorgen unbegründet, es war Kilian in dessen Gesicht in nun Blickte. Er sah besorgt aus und platzte auch gleich mit all seinen Fragen heraus.
"Corboz und seine Leute haben Aneela entdeckt! Sie konnte fliehen aber man wird sie weiter verfolgen! Die Soldaten haben alle Fluchtwege versperrt." Ich biss mir auf die Lippen und sah noch mal zu den Stallungen. "Ich dachte ich verschaffe uns ein wenig Zeit indem ich die Pferde losbinde und auf den Platz scheuche. Du solltest gehen! Ich komm hier schon klar. Nutz das Durcheinander und bring dich in Sicherheit!"
Ich drehte mich um und wollte meinen Weg fortsetzten da viel mir noch etwas ein. Meine Hand glitt unter meinen Mantel und drückte Kilian ein kleines Säckchen in die Hand. "Meine Ausbeute, ist bei dir besser Ausgehoben!" Ich grinste ihn an. "Mach dir keine Sorgen, wir kommen hier schon alle mit einem blauen Auge raus, da bin ich mir sicher!

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12.11.2016 20:26
#28 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Aneela

Ich sah ihn zögerlich an. Selbst wenn ich bereit wäre mich von dem Geld zu trennen, so hatte ich soviel nicht bei mir und ich war mir sicher, dass er sich nicht auf mein Wort verlassen würde, also schenkte ich mir die Frage danach.
Kurz spielte ich wieder mit dem Gedanken zu entkommen zu versuchen, doch würde ich nicht den Fehler machen und meinen Gegenüber unterschätzen. Meine Chancen standen denkbar schlecht.
Oder etwas, das den selben Wert hat...
Es gab nur einen Gegenstand den ich besaß, der Kostbar war. Viel kostbarer als diese 35 Kupferstücke und das nicht nur materiell gesehen.
Behutsam fuhr meine Hand zu meinem Hals und spielte mit der Kette die darum hing.
Es war ein Erbstück und die einzige Erinnerung an meine Mutter. Davon konnte ich mich nicht trennen! Doch was blieb mir für eine Wahl?
Noch zögerlich öffnete ich den Verschluss und hielt ihm die mit grünen Steinen besetzte Kostbarkeit entgegen.
"Ich denke das ist mehr als ausreichend." Meine Stimme war nicht ganz so unbeteiligt, wie ich sie hatte wirken lassen wollen und ich drehte mich schnell von ihm ab, als er sie in seiner Hand ruhen hatte.
Erneut hob ich Bogen und Pfeil hoch, stülpte die Kapuze über und marschierte an ihm vorbei zum Zeltausgang. Ich stoppte und drehte mich nocheinmal zu ihm um.
"Ich werde sie mir zurückholen!", versprach ich ihm und mit einem Lächeln war ich auch schon verschwunden.

Jetzt würde ich mich nicht wieder aufhalten lassen! Nach einem kurzen Weg kam ich endlich bei dem Haus an, das ich schon oft aufgesucht hatte.
Geschickt verschaffte ich mir durch ein Fenster Zugang ins Innere und lief bis zur oberen Kammmer hinauf, wo ich gegen das knarrende Fenster trat, damit es sich öffnete.
Ohne lange zu überlegen kletterte ich hinaus und sprang dann auf das niedere gelegene Dach des Nachbarhauses. Ohne zu zögern lief ich weiter um mir eine geeignete Ausgangsposition zu verschaffen.

Kilian

Natürlich ließ ich mich nicht so einfach abwimmeln, immerhin ging es hier auch um meine Schwester. Dennoch dankbar erwiderte ich sein Grinsen und steckte den Beutel ein.
"Na komm, wir haben schon lange keine Unruhe mehr gestiftete!"zwinkerte ich ihm zu und lief vorraus. Ein einzelner Soldat tummelte sich bei den Stallungen herum und wir hatten keine Mühe ihn ungesehen zu überwältigen.
"Ih übernehme diese Seite", rief ich Rami zu und machte mich dann an die Arbeit.
Als wir Beide fertig waren setzten wir Ramis Plan in die Tat um.


Corboz

Mit jeder Minute die verstrich wurde Hauptmann Corboz ungehaltener.
Er packte sich unschuldige Bewohner und drohte ihnen, falls sie ihm nicht helfen würde diese Azallin zu fassen. Ließ dann von ihnen ab, als er keine Information bekam und führte so seinen Weg fort. Wo steckte sie nur?
Doch plötzlich wurde seine Aufmerksamkeit von etwas anderem geweckt.
"Was zum Teufel...?", schrie er und sprang gerade noch rechtzeitig zurück, wobei er gegen einen der Stände knallte. Die Menschen um ihn herum gerieten in Panik und ein Chaos brach aus.
"Nimmt jeden fest!", schrie Corboz wutentbrannt, als er aus der Ferne plötzlich Rauch erkannte. Dahinter steckte diese Bande!
Die Soldaten fingen an die Menschen gewaltsam zu Boden zu drücken, während Corboz seine Befehle umherschrie.
Plötzlich jedoch sauste ein Pfeil knapp an seinem Gesicht vorbei und blieb in einem der Fässer hinter ihm stecken.
Zitternd vor Zorn drehte er sich um und starrte zu den Dächern hinauf.
Dort stand sie!
"Ich bin hier! Kommt und holt mich wenn ihr könnt, Hauptmann", hörte er ihre belustigte Stimme undeutlich durch den Lärm um ihn herum.
"Da ist sie", schrie er und als er wieder hinsah, war sie schon wieder verschwunden.

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12.11.2016 20:27
#29 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

Gabriel

Ich drehte mich noch einmal um und sah, wie das Mädchen weggeschleppt wurde. Ich atmete genervt aus, ging ihr schnell nach und holte meinen Bogen unter meinem Mantel hervor. Wenn sie wirklich die Schülerin von Enngelin war, musste ich ihr wohl oder übel helfen. Eher widerwillig, aber meine Cousine würde mir wieder eine Moralpredigt halten, falls ich nicht eingreifen würde.
Bedacht darauf, dass keiner mich sehen konnte, legte ich zwei Pfeile an und schoss auf ihre Schwester. Natürlich verletzte ich sie nicht ernsthaft, sondern sorgte mit meinem "Angriff" nur für einen kurzen Schockmoment. Wenn das nicht als Hilfe ausreichen würde, dann war sie ein völlig hoffnungsloser Fall.
Ich versteckte meine Waffen wieder und mischte mich erneut unter die Leute, diesmal würde ich nicht noch einmal zurückschauen und das kleine Mädchen retten, falls es in Not gerät.
„Gabriel“, schrie ein Bekannter und ich schlenderte auf ihn zu.
„Schön ein bekanntes Gesicht zu sehen...leider in einer ziemlich schlechten Lage“, erwiderte ich und bekam ein Nicken von meinem Gegenüber. Frederick, so hieß der Mann, war ein Schmied und wir verstanden uns einigermaßen gut. Er mochte den König ebenso wenig wie ich, nur legte er sich nicht so gerne mit den Soldaten an. Er hielt sich seiner Frau und seinen drei Kindern zuliebe zurück und agierte aus der Stille heraus, indem er für die Azallen Waffen fertigte. Allerdings musste er aufpassen, da dies bekanntlich strengstens verboten war, und falls er aufflog, würde er mit einer hohen Strafe rechnen müssen.
Ich blickte mich um und sah, dass immer mehr Soldaten auf den Platz stürmten. Es könnte knapp für die Azallen werden, weshalb ich mich von Frederick verabschiedete und mir ein besseres Bild von der Lage machte. Als dann plötzlich noch Pferde frei herumliefen, brach ein völliges Chaos aus und ich verlor endgültig den Überblick...

Enngelin

Die Bürger wurden immer unruhiger und schienen nun endlich die Ernsthaftigkeit der Lage hier begriffen zu haben. Es hatte eine Weile gedauert, aber nun wollten die Menschen alle in Sicherheit flüchten, indem sie wild durch die Gegend rannten und ihre Angst durch Geschrei zum Ausdruck brachten.
Ich selbst wusste nicht, was ich tun konnte um die Azallen zu unterstützen, immerhin war ich gegen die Soldaten machtlos und ich hoffte, dass keiner verletzt sein würde und ich so eine gute Tat vollbringen konnte. Als plötzlich Pferde auf uns zurannten, schreckte ich auf und versteckte mich schnell hinter einem Berg von Kisten, die wohl einem Händler gehören mussten. Gerade noch rechtzeitig, denn wäre ich stehen geblieben, dann hätten mich die Tiere höchstwahrscheinlich überrannt, denn sie sahen nicht so aus, als würden sie vor irgendetwas Halt machen.
Als ein paar Soldaten an mir vorbei rannten, kauerte ich mich noch mehr hin, und ich war in diesem Moment unendlich dankbar, dass ich so klein war.

Liebe ist nur eine weitere Methode anderen Leid zuzufügen <3

Neyl Offline

Admin


Beiträge: 36.230

12.11.2016 20:30
#30 RE: Cerandil alte Steckbriefe Zitat · antworten

●Thráin●

Ich besah mir die Kette die mir die Tänzerin in die Hand gelegt hatte. Ja sie war mehr als zufriedenstellend. Nickend lies ich die Frau los und verstaute mit einer Fließenden Handbewegung sowohl die Kette als auch den Giftpfeil in meinen Taschen.
"Es war mir ein Vergnügen mit euch Geschäfte zu machen." Mit einer letzten Info, das sie ihren Schmuck zurück holen würde, verschwand sie auch schon und setzte ihre Flucht fort. Ganz sicher würde sie wiederkommen, ich hatte den Ausdruck in ihren Augen erkennt. Das Mädchen hing an dem Anhänger, wahrscheinlich gehörte er jemandem den sie sehr geliebt hatte. Und sollte sie mit die 35 Kupfertaler bringen, würde sie ihren Schmuck wiederbekommen.
Auch ich machte mich auf den Weg, immerhin gab es noch andere Azallen und für jeden einzelnen war eine Belohnung drin. So schwang ich mich wieder auf die Dächer und kehrte zurück zum Marktplatz. Dort war bereits das Chaos ausgebrochen, jemand hatte die Pferde der Soldaten losgebunden und auf den Platz gescheucht. Ein kluger Plan, in dem durcheinander war es ein leichtes zu fliehen und ich war mir sicher das dies das Werk der Azallen gewesen war.
Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Ja auch für mich würde es nun deutlich schwerer werden einen von ihnen in die Finger zu kriegen aber ich war ein erfahrener Assassine und kam auch in solche Momenten gut zurecht.
Besonnen und ruhig suchten meine Augen die Umgebung ab und da sah ich schon zwei von ihnen. junge Männer, sie kamen aus der Richtung der Ställe, wahrscheinlich der Ursprung allen Übels. Vorsichtig schlich ich mich näher, blieb dann in gut fünfzehn Metern Entfernung sitzen und wartete auf eine passende Gelegenheit. Einen der Beiden würde ich mich auf jeden Fall schnappen.


●Rami●

Mein Plan ging auf! Bereits nach wenigen Minuten war der ganze Marktplatz in heller Aufregung und Corboz Gebrüll hallte über die Straßen. Grinsend packte ich Killian an der Schulter und zog ihn hinter mir her. "Los mein freund, wir sollten schleunigst die Beine in die Hand nehmen. Wenn die uns jetzt erwischen erleben wir das Verhör nicht mehr!"
Und da war ich mir so sicher wie das Amen in der Kirche! Corboz schien vor Wut zu platzen und er würde sicher nicht mehr die Geduld aufbringen sich unsere Ausreden an zu hören.
Gemeinsam mit Kilian schlich ich durch die Menschenmassen, anscheinend wurden wir noch nicht bemerkt.

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