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Dieses Thema hat 189 Antworten
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 RPG~Profi
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Neyl Offline

Admin


Beiträge: 36.235

12.08.2016 00:39
#121 RE: Wie wäre es mit einem Kombipost muhaha Zitat · antworten



http://www.hawtcelebs.com/wp-content/uploads/2015/01/karen-gillan-selfie-promos_3.jpg




Zuerst, hätte ich gewusst, wie sehr Jennie Aedan kalt ließ und dass er sie zudem als Schlange bezeichnete, wäre ich vermutlich aus dem Grinsen nicht mehr herausgekommen. Und es fiel mir jetzt schon schwer neutral zu bleiben, denn er war mir nachgegangen! Uns natürlich! "Sehr gern.", erwiderte ich mit dem selben freundlichen Lächeln, welches ich Freunden meines Vaters schenkte, wenn ich ihnen vorgestellt wurde. Gewiss würden andere Züge mein Gesicht zieren, wenn wir uns nicht gerade inmitten der Julliard befunden hätten, während dutzende Studenten an uns vorbeimarschierten. Und Kim benötigte einen scharfen Blick von unserem Dozenten um sie daran zu erinnern, dass wir uns auf dem Präsentierteller befanden. Zum Glück verstand sie und ich war ihr dankbar dafür, wie schnell sie ihre Mimik unter Kontrolle brachte. Ich selbst spielte ablenkend mit einer meiner Haarsträhnen, während Aedan sich nach Luke erkundigte. Also hatte er wirklich eine weitere Nacht bei ihr übernachtet. Ein seltsames Gefühl stieg in mir auf und ich brauchte einige Momente um zu realisieren, dass ich sie darum beneidete. Nicht, dass ich es ihr nicht gönnte, aber ich wünschte mir, dass es bei uns ebenso gewesen wäre. Eine Stimme flüsterte mir zu, dass ich das vermutlich durchaus hätte haben können, wenn ich gewollt hätte, doch ich brachte sie schnell zum Schweigen. Noch war ich nicht klüger, was die Sache zwischen mir und Aedan anging. Schön, sein Auftauchen und sein Angebot waren eindeutige Zeichen, dass er durchaus an einer Wiederholung interessiert war, aber das war auch schon alles. Ich versuchte mich wieder an dem so unkomplizierten Gedanken festzuhalten, dass es simpel und schlicht am Reiz des Verbotenen lag. Allerdings stellte sich das als leichter gesagt, als getan heraus. War es der Reiz des Verbotenen, dass ich beim Anblick seiner hochgekrempelten Ärmel den Anflug eines Lächeln verspürte? War es der Reiz des Verbotenen, dass ich mich zwingen musste auf Abstand zu bleiben, weil ich das Gefühl nackter Haut an Haut wieder spüren wollte? Ja, ermahnte ich mich selbst und konzentrierte mich nun wieder auf das Gespräch zwischen den Beiden. Wenn aus Luke und Kim jetzt so ein Ding werden würde, dann wären die Beiden tatsächlich ein gutes Alibi, wenn ich und Aedan mal zusammen irgendwo aufkreuzen würden. Dann fiel mir jedoch ein, dass Affären sich nicht außerhalb des Schlafzimmers abspielten und ich verwarf diesen Gedanken wieder. Warum gab es eigentlich nicht irgendwo einen Schalter, an dem man seinen Kopf an- und ausschalten konnte? Andererseits wäre ich dann vermutlich gleich hier und jetzt über Aedan hergefallen. Guter Einwand...

"Sutton!" Ich hob irritiert meinen Kopf und blickte zu Kim, die sich unverhofft an mich gewandt hatte. "Wir wollten doch noch kurz in die Bibliothek, bevor wir nach Hause gehen." Wollten wir das? Ich nickte verwirrt, ehe ich mich noch etwas unschlüssig an Aedan wandte. "Sag mir einfach, wann und wo, ich werde da sein.", lächelte ich, ehe Kim mich auch schon davon schob. Wir bogen um die nächste Ecke und Kims Grinsen wurde augenblicklich wieder anzüglich. Fragend sah ich sie an, damit sie mich darüber aufklärte, was gerade mit ihr los war. "Ihr seid wirklich gut, aber DAS ist trotzdem nicht zu übersehen." Ich runzelte die Stirn, doch sie zuckte nur mit den Schultern. "Und jetzt erzähl mir endlich, wie es war!", bat sie und ich verdrehte lächelnd die Augen. Auf dem Weg nach draußen (Kim würde nie freiwillig in die Bibliothek gehen), bettelte sie förmlich nach Informationen, doch ich machte mir daraus einen Spaß und schwieg eisern. Ich war ganz zufrieden, wenn es nicht so viele Mädels gab, die wussten, was Aedan für Dinge bewerkstelligen konnte.

Frustriert saß ich auf meiner Couch, inmitten von allerlei Büchern, Blättern und Post-its und ließ mich seufzend zurückfallen. Seit einer halben Stunde hing ich über einer Abhandlung und hatte noch keine zwei Sätze zusammenbekommen. Ständig schwirrten mir andere Dinge (Aedan) durch den Kopf und störten meine Konzentration. Ich quälte mich weitere 20 Minuten, bis ich die Sache aufgab. Es hatte ohnehin keinen Zweck. Ich strich Bounty, die sich neben mir ausgestreckt hatte übers Fell und erhob mich dann. Ich könnte Kim anrufen, die Ablenkungen ohnehin immer ganz fantastisch fand, aber dann würde sie mich vermutlich weiter mit Fragen löchern, was ja nicht Sinn und Zweck sein sollte. Immerhin wollte ich Aedan aus meinem Kopf hinaus bekommen, damit ich wenigstens einen vernünftigen Satz zu Stande bekam. Ich könnte einen kleinen Einkaufsbummel machen, ging mir durch den Kopf und ich hatte mich schon fast dazu entschieden, als mir klar wurde, dass ich bei jedem Kleidungsstück unweigerlich daran denken würde, wie Aedan es mir abstreifte. "Verdammt nochmal, reiß dich zusammen Sutton!", fluchte ich auf und raufte mir die Haare. Ins Fitnessstudio? Aber darunter befand sich die Halle, in der Aedan boxte. Zur Uni? Haha,...

Der Battery Park leerte sich meistens gegen 16.00 Uhr, weshalb ich meistens erst gegen Abend hierher kam. Da es bereits 19.30 war, fand ich recht schnell eine freie Bank und blickte nachdenklich Richtung Liberty Island. Mein ursprünglicher Plan war gewesen mich abzulenken, doch nach einigen unglücklichen Ideen, hatte ich eingesehen, dass dies unmöglich war. Trotzdem versuchte ich an nichts zu denken, als ich meinen Blick in die Ferne lenkte und die kühle Brise in meinem Gesicht genoss. Ich hatte Aedan geschrieben, dass ich hier war. Mehr nicht. Nicht, dass er kommen sollte, oder ich auf ihn warten würde. Im Nachhinein kam mir das albern vor. Aber es war mal wieder eine dieser Aktionen gewesen, bei denen ich erst gehandelt und dann nachgedacht hatte. Und ich weiß auch nicht, irgendwie wäre es mir zu aufdringlich erschienen, wenn ich einfach bei ihm in die Wohnung reingeplatzt wäre. Nicht, dass ich das nicht schon vorher gemacht hatte, aber das war zu einer recht späten Uhrzeit und nach seiner Einladung gewesen. Und ich bezweifelte, dass Aedans Studentinnen ihm regelmäßig Hausbesuche abstatteten, weshalb es zu unangenehmen Fragen kommen könnte, wäre die falsche Person zurzeit bei ihm zu Besuch. Das war alles wahnsinnig kompliziert und ich befürchtete schon jetzt, dass mein Hang zum Chaos diese Sache irgendwann auffliegen lassen würde. Jede Minute die verstrich wuchs meine Nervosität und ich wiederholte immer wieder die gleichen Sätze in meinem Kopf. -Es ist der Reiz des Verbotenen.- Es ist nur ein Spiel.- Es wird nicht von Dauer sein.- Nicht nachdenken.- Wie eine Dauerschleife in meinem Kopf, die einzig den Zweck hatte meine wirren Gedanken zu ordnen und mich von den Bildern abzulenken, die in mir den Wunsch hegten sie zu wiederholen. Wieder und wieder und wieder.


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JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


Beiträge: 138

12.08.2016 13:59
#122 XD Zitat · antworten



Schläge hier, Schläge da, Deckung, Haken, das übliche eben, wie immer, Boxen. Gehirn aus, Fäuste an. Und dennoch, irgendwas war anders. Ich hatte es mal wieder erwischt – und trainierte mit Wes. Bisher hatte ich allerdings noch keine verpasst bekommen, was daran liegen dürfte, dass bisher noch keine halbnackte Sutton hier reinspaziert war.
Stattdessen hatte Wes den einen oder anderen Schlag abbekommen, und in der Pause wischte er sich den Schweiß von Stirn und Nacken und sah mich grinsend an. „Du hat aber einer Energie!“, witzelte er, und ich runzelte die Stirn, versuchte fast panisch das breite Grinsen zu unterdrücken. Meine Mundwinkel zuckten trotzdem. Verdammt. „Was meinst du?“, fragte, ich, als wüsste ich nicht ganz genau, worauf er hinauswollte. Ich betonte es einfach noch einmal: Wir Männer waren Primaten. Wenn wir Sex hatten, strahlten wir das mit jeder Pore, die wir hatten, aus. „Hey, Mikey! Komm mal her! Ich glaube, Aedan hatte 'ne Frau!“ Ich verdrehte die Augen und ließ den Kopf auf meine behandschuhten Hände sinken. „Was hab' ich euch getan, dass ich euer Opfer bin?“ „Du boxt verdammt gut, und Wes kriegt dich nicht klein. Deshalb will er dich piesacken. Er ist neidisch.“, tönte Mikes dröhnende Stimme, und ich hob grinsend den Blick, um ihn anzusehen. „Das könnte durchaus hinhauen.“ „Aber darum geht es nicht“, unterbrach er mich, und ich hob eine Braue. „Du hattest 'ne Frau? Heh, Costello?“ Ich schnaubte und wedelte abwinkend mit der Hand, aber Mike nahm mir das nicht ab. „Mann, du bist hier schon reingekommen, als hätte man dich zum Sexiest Man Alive gekürt. Mich wunderts, dass nicht plötzlich 'ne SlowMo gestartet ist und jemand 'ne Windmaschine angemacht hat. Und du beim Gehen gestrippt hast oder so.“ Ups. Okay, ich gebe zu, ich hatte meine Beherrschung außerhalb der Uni aufgegeben. Und ich gebe zu, dass das ganze Testosteron hier unten sogar mich zu einem … naja, Klischee-Mann eben machte. Wes pumpte sich an und imitierte meinen Gang, nur stellte er mich dieses Mal fast divenhaft dar. „Look at me bitches, I got banged!“, rief er, und ich spürte, wie ich breit grinsend eine Augenbraue hob und hörte mich sagen: „Darauf etwa auch neidisch, Wes?“
Stille. Dann ein grölendes Lachen, während ich realisierte, dass ich gerade in die Falle getappt war und es zugegeben hatte. Mist. „Daaaamn, Costello! Und? Wer war's? Wie war's?“, fragten Mike und Wes praktisch unisono, und ja, Männer unterschieden sich in der Hinsicht kein Stück von Frauen. Nur, dass sie die eigene Leistung gern noch ein Stückchen mehr beschönigten. Mein Grinsen rutschte in Schieflage, und Wes pfiff durch die Zähne. „Mikey, der Junge hier hat scheinbar einen Jackpot geknackt.“ Mike nickte, und sah mich an. „Und? Wer?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nope.“ Wes verdrehte die Augen. „Jetzt sei nicht so theatralisch!“ Wieder verneinte ich und schlug Wes herzhaft gegen den Oberarm. „Und jetzt komm, du Tratschtante.“

Als ich aus der Dusche kam, wartete Mike bereits auf mich, mit verschränkten Armen. Das Handtuch um die Hüfte geschlungen, sah ich ihn fragend an, während mir die nassen Haare auf die Schultern tropften. „Sutton.“, ließ er fallen, und zunächst klappte meine Kinnlade herunter, bevor ich zu lachen anfing. „Dein Ernst?“, fragte ich, und mein Puls ging irgendwo in die Zweihunderter. „Sie ist meine Studentin!“ Mike nickte langsam. „Yep. Und sie hat einen Freund.“ Ich nickte das Kinn. „Das weiß ich auch. Rob oder so.“ Absichtlich falsch. Schlechter Move, Mike hob die Brauen bis zum Haaransatz. „Ich musste an ihrer Uni zum Tag der offenen Tür mithelfen. Da habe ich ihn getroffen.“ Mike schnaubte. „Du bist ein Arschloch, Costello.“ Ich ließ die Hände sinken, mit denen ich gerade meine Tasche aus dem Spind holen wollte. Leugnen hatte wohl keinen Sinn mehr. „Ich weiß.“, sagte ich daher lediglich. „Aedan, ich mag dich.“ Oh scheiße, fing jetzt hier der Daddy-Talk an, ohne, dass Mike Suttons Vater war? Als hätte ich mit ihrem echten nicht genügend Probleme. „Du bist echt 'n klasse Typ.“ Er verzog das Gesicht. „Und wenn es nach mir ginge, hätte sie von Anfang an dich gedatet, und nicht diese Weichwurst Robbie. Wenn du nicht die Schlange von Verlobte gehabt hättest.“ Okay, worauf wollte Mike hinaus? „Aber das ändert nichts daran, dass ich dir jeden Knochen breche und dir die Eier abreiße, wenn du sie zum Weinen bringst.“ Okay. Message delivered. Klar wie Kloßbrühe. „Das habe ich nicht vor.“ Im Gegenteil. Mike sah mich skeptisch an. „Vorsicht, Costello.“ Ich zuckte mit den Achseln. „Sag's nicht Wes, okay?“ Der kam durch die Tür gepoltert. „Was soll ich nicht wissen?“ Mike grinste. „Dass Aedie einen neuen Leberfleck am Arsch hat!“ Ich verdrehte die Augen. Idioten.

Es war knapp 20 Uhr, als ich durch den Battery Park latschte, meine riesige Sporttasche über der Schulter, auf der Suche nach einem Schopf roter Haare auf einer Bank. Sie hatte mir geschrieben, einfach nur, dass sie hier war, nicht, dass ich kommen sollte oder so, aber wenn sie allein sein wollte hätte sie mir ganz sicher nicht gesagt, dass sie hier war.
Ich fand sie, den Blick auf Liberty Island gerichtet, auf einer Bank und näherte mich ihr von hinten. Den Rotton dieser Haare würde ich nie mit irgendjemand anderem verwechseln. Die Haare noch feucht und noch in Sporthose war ich ganz sicher nicht passend gekleidet, vor allem, da sie noch immer ihr Outfit von heute morgen trug – mal am Rande, was dachte sie sich eigentlich dabei? - und wie immer aussah wie aus dem Ei gepellt. Aber darum ging's nicht. War mir auch egal. Ich hob die Tasche über die Lehne und setzte sie auf der Bank ab, bevor ich mich mit den Unterarmen auf das Holz stützte, direkt neben ihre Schultern. „Hey.“ Ich schob eine Hand in ihren Nacken, und massierte sie. Sie wirkte ein bisschen angespannt, und ich musterte sie. „Ist alles in Ordnung?“



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Neyl Offline

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12.08.2016 21:19
#123 RE: Ich weiß du willst es "xD Zitat · antworten



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Wenn man auf einer Bank saß und immer wieder die gleichen Sätze in seinem Kopf abliefen ließ, verlor man irgendwann jegliches Zeitgefühl. Deshalb konnte ich auch nicht einschätzen, wie lange es gedauert hatte, bis neben mir plötzlich eine Tasche abgestellt wurde und ich überrascht aufblickte. Es spielte auch keine Rolle, denn Aedan war jetzt hier und offensichtlich ohne Umwege. Sein Anblick brachte mich zum Lächeln, denn es scherte ihn offenbar nicht in diesem legeren Outfit aufzukreuzen, worin er sich eindeutig von Robbie unterschied. Ganz ehrlich, der brauchte teilweise länger im Bad, als ich und mich konnte man gut und gerne als eitel bezeichnen. Außerdem tat es dem jungen Mann keinen Abbruch, im Gegenteil. Seine Berührung kam allerdings unverhofft und für den Bruchteil einer Sekunde erstarrte ich, ehe ich mich schnell zwang wieder locker zu lassen. NewYork hatte über 8 Millionen Einwohner, es war unwahrscheinlich, dass genau in diesem Moment jemand vorbei lief, der mich oder Aedan kannte. Nicht darüber nachdenken, Sutton!
Auf seine Frage, ob alles in Ordnung war, nickte ich augenblicklich und schenkte ihm ein beruhigendes Lächeln, täuschend echt, dabei war nichts in Ordnung! Er kannte die Gründe, ich kannte sie, doch ich hatte mir geschworen meine Probleme nicht auf ihn abzuwälzen. Ich war diejenige, die ihren Freund hinterging. Ich war diejenige, die mit den Konsequenzen ihres Handelns leben musste. Es reichte, wenn einer von uns sich damit herumschlug und dabei würde ich es auch belassen.
"Ja, ich war nur in Gedanken.", antwortete ich leise und schloss einen Moment meine Augen, genoss seine Finger wieder an mir zu spüren und verdrängte all die negativen Gefühle in mir. "Ich wollte nicht einfach so bei dir hereinplatzen.", gestand ich ihm, öffnete meine Augen wieder und blickte ihm in die Augen. "Bei dir herrscht ja mehr Durchgangsverkehr, als in der Freiheitsstatur.", grinste ich, lehnte meine Wange gegen seinen ausgestreckten Arm und hauchte einen Kuss auf diese Stelle. Erst danach fiel mir auf, dass man so eine Geste mit seinem Partner austauschte und nicht mit...was auch immer, seiner Affaire, Mätresse (gab es davon überhaupt eine männliche Form?), Liebhaber,...all das klang irgendwie falsch. Dozent für gewisse Stunden? Gott, ich sollte aufhören zu denken...
Ich löste mich von Aedan (!), erhob mich und umrundete die Parkbank, so dass ich nun neben ihm stand. Solange wir uns in der Öffentlichkeit befanden, würde ich mich ohnehin nicht entspannen können. "Sollen wir zu dir?", fragte ich zu ihm aufsehend, meinen Blick im Gegensatz zu heute morgen nicht verschleiernd. Für die ganzen Fremden um uns herum waren wir nicht weiter auffällig. Ein ganz normales Paar, dass sich traf um gemeinsame Stunden zu verbringen und nicht die Studentin, die mit ihrem Dozenten eine Liaison begann. Trotzdem saß mir die Angst im Nacken, dass sich unter ihnen einer befand, der ganz genau wusste, dass der Schein trug. Und auch wenn es vielleicht reizvoll war, so wollte ich unter allen Umständen verhindern, dass uns jemand erwischte. Um Aedans Willen, um meines Willen. Vielleicht machte ich mir auch einfach zu viele Sorgen. Und das obwohl ich einen riesigen Haufen Fragen in ein großes Loch geworfen und mit jeder Menge Erde verbuddelt hatte. Zusammen mit Gefühlen und Spekulationen, denen ich nicht bereit war entgegenzutreten. Zu kompliziert, zu verwirrend.

Meine Arme auf dem Rücken verschränkend, schlenderte ich voran, vorbei an dem nahenden Sonnenuntergang, der alles in goldenes Licht tauchte. Ich liebte Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, doch auch das schien mir unpassend, zusammen mit Aedan jedenfalls. Und gleichzeitig verlockend. Es war keine Ausrede, ich wollte auch keine finden, aber ich vermisste solche Dinge. Robbie und ich verbrachten mehr Zeit getrennt, als zusammen und im Großen und Ganzen hatte ich damit auch keine Probleme. Der Wunsch nach diesen Zweisamkeiten bestand trotzdem. Und vermutlich mehr, als ich bisher geahnt hatte, andernfalls würde ich mich wohl nicht davon abhalten müssen, nach Aedans Hand zu greifen. "Ich werde mir übrigens eine gute Ausrede einfallen lassen müssen, warum ich meine Abhandlung nicht fertig stellen konnte, denn ich bezweifle, dass es ratsam wäre Dr.Coonin zu erklären, dass ich deinetwegen nicht im Stande war zwei Sätze zu formulieren.", grinste ich und warf Aedan einen neckischen Blick über die Schulter zu. Und obwohl es der Wahrheit entsprach, wollte ich ihn lediglich ein wenig aufziehen. Andererseits sprach mein Blick vermutlich Bände. Kim hatte mich schließlich nicht ohne Grund unter einem Vorwand von unserem Dozenten weggelotst. Der bloße Gedanke daran ihn wieder zu berühren brachte mein Blut in Wallung und ich bereute, dass wir nicht in mein Apartment fahren konnten, damit wir 20 Minuten früher alleine wären.

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JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


Beiträge: 138

13.08.2016 02:19
#124 RE: Ich weiß du willst es "xD Zitat · antworten

Keine Zeit. Müde. Tot. Kopfweh.

Mini- AEDAN

Auch wenn Sutton versuchte, sich möglichst ruhig zu geben, merkte ich doch irgendwie, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich wusste nur nicht genau was, ich konnte nicht mal sagen, woher das Gefühl kam, aber irgendwie blieb es. Dennoch nickte ich, als sie mir beteuerte, es sei alles in Ordnung, und sagte lediglich: „Wenn dich irgendwas beschäftigt, rede mit mir.“, brummte ich leise, bevor Sutton mir einen Kuss auf den Unterarm drückt, und ich augenblicklich besänftigt war. Irgendwo hatte ich immer noch Angst, dass sie mir im nächsten Moment davonlaufen könnte. Auch wenn sie mir jedes Mal, wenn wir uns sahen, mit kleinen Gesten dann doch wieder das Gefühl gab, das eben nicht zu tun.
Ich hob amüsiert die Augenbrauen, als sie gestand, dass sie nicht einfach bei mir hatte hereinplatzen wollen, und ich lachte auf, als sie meinte, bei mir wäre so viel Durchgang wie an der Freiheitsstatue. „Ich schwöre, normalerweise ist es da oben so ruhig, dass die Leute vergessen, dass im Dach noch jemand wohnt.“ Besuch bekam ich ausgesprochen selten.
Sutton stand auf, sah mich an, und ich wusste, was sie fragen würde, noch bevor sie den Mund aufmachte. Es stand ihr ins Gesicht geschrieben, und ausnahmsweise trug sie keine schauspielerische Maske, sondern zeigte mir ehrlich, was sie wollte. Was sie nur tat, wenn wir allein waren. „Klar“, schmunzelte ich und musste mir verkneifen, die Hände nach ihr auszustrecken. Sie ging vor, und ich nahm meine Tasche von der Bank, bevor ich mir folgte. Sie neckte mich, redete von einer Abgabe, und ich hob eine Braue.
Ich war Dozent. Ich hatte einen Lehrauftrag. Und nur, weil ich… Sutton andere Dinge zusätzlich beibrachte, hieß das nicht, dass ich zuließ, dass sie ihre anderen Pflichten vernachlässigte. Ich schwieg daher, bis wir in ein Taxi stiegen – und ich Suttons Adresse statt meiner nannte. Nachdem ich ihren Vater kennengelernt hatte und nicht vorbereitet war, hatte ich nämlich sehr wohl ihre Akte gelesen. Und da stand eben die Adresse der Studenten drin.
„Du holst deinen Kram, was auch immer du für die Abgabe brauchst. Texte, Bücher, Laptop, was auch immer. Dann fahren wir weiter. Du kriegst das heute noch fertig, versprochen.“ Zufällig wusste ich, wie sehr zwischenzeitliche sportliche Aktivität die Kreativität und Leistungsfähigkeit steigern konnten. Grinsend zupfte ich an einer ihrer Haarsträhnen und wickelte sie mir um den Finger. „Und dann können wir gern Spaß haben“, sagte ich leise und fuhr schmunzelnd mit dem Daumen die Linie ihrer Unterlippe nach.



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Neyl Offline

Admin


Beiträge: 36.235

13.08.2016 21:24
#125 RE: la,la,la so kreative *hust* Zitat · antworten



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Überrascht blickte ich zu Aedan, als er plötzlich meine eigene Adresse, anstatt seiner nannte. Offenbar hatte der Herr sich schlau gemacht und ich registrierte kurz, dass mich das irgendwie freute, ehe sich Panik in mir breit machte. „Du holst deinen Kram, was auch immer du für die Abgabe brauchst. Texte, Bücher, Laptop, was auch immer. Dann fahren wir weiter. Du kriegst das heute noch fertig, versprochen.“
"Okay...", nickte ich noch etwas irritiert, weil ich mal wieder vorschnell überreagiert hatte. Uns in seiner Wohnung zu treffen erschien mir schon als zu großes Risiko, da wollte ich gar nicht erst darüber nachdenken, wie unverantwortlich es wäre, unsere Aktivitäten in mein Reich zu verlagern. Ganz davon abgesehen, dass dies auch eins der Dinge war, die meine schöne Mauer niederreißen würde, die ich um mich errichtet hatte. Aedan auf Abstand zu halten fiel mir ohnehin schwer genug, auch ohne dass ich ihn zu sehr in mein Privatleben ließ. Ich lächelte, als er mir Spaß in Aussicht stellte und dabei mit meinen Haaren spielte. "Du lässt mir keine andere Wahl,oder?", grinste ich, gab mich dann aber schnell geschlagen, vermutlich auch, weil ich befürchtete, dass er darauf bestehen würde.
"Ich beeile mich.", versprach ich, ehe ich das Taxi verließ und in meinem Apartment alles nötige zusammenkramte. Laptop, Notizen, der ganze Kram eben. Ich war schon auf halbem Weg in mein Schlafzimmer, als mir einfiel, dass ich Übernachtungen ja für mich ausgeschlossen hatte. Ergo brauchte ich auch keine Wechselklamotten. Ich packte trotzdem welche ein. Konnte ja sein, dass ich mich mit Kaffee bekleckerte, oder so. War ja bei mir nicht ausgeschlossen.
"Ich hab alles.", begrüßte ich ihn, als ich wieder ins Taxi stieg und die volle Tasche neben meinen Füßen abstellte. "Ob ich mich aber konzentrieren kann, bezweifle ich noch.", fügte ich bedeutungsvoll hinzu. Hatte ich ja nicht mal geschafft, nur weil ich ständig an ihn und unsere gemeinsame Nacht hatte denken müssen. Wie sollte ich da nur den Kopf frei bekommen, wenn er direkt neben mir saß?
Aedan nannte dem Fahrer die neue Adresse und ich griff anlenkend nach meinem Handy. Irgendwie wusste ich nicht so recht, wohin mit meinen Händen und seine Nähe machte mich noch immer nervös. "Du warst boxen?", fragte ich plötzlich und betrachtete seine Kleidung. "Mike hat mir geschrieben und gefragt, ob alles in Ordnung sei.." Es war vermutlich mehr eine Frage. Ich kannte Mike seit einigen Jahren über meinen Bruder und auch wenn wir uns in letzter Zeit seltener gesehen hatten, so gehörte er zu den Menschen, von denen ich wusste, dass ich sie anrufen konnte, wann immer ich ihn brauchte. Damals, als ich auf einer eher zwielichtigen Party gestrandet war und mir irgendein Penner meine Tasche geklaut hatte, war er es gewesen, der sich mitten in der Nacht ins Auto gesetzt hatte um mich abzuholen. Eine Standpauke hatte er mir trotzdem gehalten, ebenso wie meine Haare, weil wir dreimal halten mussten, ehe ich mich ausgekotzt hatte. Wenn er von mir und Aedan wusste, schrillten bei ihm vermutlich alle Alarmglocken. "Hat er bei dir etwa auch die ´Ich reiße dir die Eier ab, wenn du ihr weh tust`-Aktion abgehalten?", seufzte ich. Robbie hatte mir ein paar Monate nachdem wir Mike zum ersten Mal getroffen hatten, berichtet, dass er ihn kurz beiseite genommen hatte, um eben jene Worte an ihn zu richten. "Als würde nicht sowieso jeder Schiss vor meinem Dad haben.", grinste ich, meinte jedoch jedes Wort ernst. Mein Vater war ein friedvoller Mensch, wenn es jedoch um mich ging, so konnte er sich schneller in Mr.Hyde verwandeln, als selbst Aedan mir die Kleidung vom Leib reißen. Ich lehnte mich gegen die Autotür und betrachtete den Mann neben mir, der mein Herz schneller klopfen ließ, mit einem sanften Lächeln. Zum Glück hatte er sich nicht verschrecken lassen.
Kaum hatten wir Aedans Wohnung betreten, ließ ich meine Tasche in eine Ecke fallen und schlang meine Arme um seinen Hals. "Erst das Vergnügen, dann die Arbeit.", grinste ich und nahm seine Unterlippe kurz zwischen meine Zähne, zog sachte daran, ehe ich ihm fast bittend in die Augen sah. Die Dinge wieder zu tun, die er schon mal mit mir gemacht hatte. Die mich um den Verstand brachten, mir ein völlig neues Verständnis von Leidenschaft vermittelt hatten, ein bis dato unbekanntes Empfinden, dass mich selbst verfolgte, wenn wir nicht zusammen waren. Wie befürchtet war genau das eingetroffen, was ich so ersehnt und gleichzeitig so gefürchtet hatte. Aedan Costello hatte es geschafft, mich völlig einzunehmen.


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JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


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14.08.2016 01:08
#126 Work work work work work.... Zitat · antworten

Sister's sleeping, so another short one, but better short than nothing, huh?

AEDAN

„Du lässt mir keine andere Wahl, oder?“ Ihre Stimme schnitt durch meine Gedanken, durch die Szenen, die in meinem Kopf bereits wie ein Schmutzfilmchen abspielten, und ich hob eine Augenbraue. „Nein.“ Sie versprach, sich zu beeilen, und ich nickte und lehnte mich zurück. Der Taxifahrer sah in den Rückspiegel, und unsere Blicke trafen sich. Er wusste genau, was hier vor sich ging, aber irgendwie ließ mich das kalt. Ich reckte lediglich das Kinn, hob herausfordernd wieder eine Braue – Willst du mir was sagen? Er hob lediglich eine Schulter und sah dann aus dem Fenster , bis Sutton wieder einstieg, mit fast einer Reisetasche beladen, was mich schmunzeln ließ. Denn Kommentar bezüglich wie lange sie verreisen wolle oder ob sie bei mir einziehen wolle, verkniff ich mir. Sie bezweifelte, dass sie sich konzentrieren konnte, und ich legte meine Hand in ihren Nacken. Wie besitzergreifend diese Geste war, dämmerte mir erst ein paar Augenblicke später, aber erstens war bis dahin eh' alles geschehen und zweitens… ja, dann war dem halt so. Um ehrlich zu sein regte sich in mir erster Besitzanspruch, was ziemlich blöd war, betrachtete man den geleckten Schnösel von Sohn eines Pharma-Riesens.
Sie brachte Mike zur Sprache, und ich winkte ab, lachte aber, als sie davon sprach, dass vor ihrem Vater alle Angst hätten. „Um ehrlich zu sein, befürchte ich, dass dein Vater im Vergleich zu Mike ein absolutes Zuckerschlecken ist.“ Und das obwohl er mir gesagt hatte, dass er mich mochte. Das konnte in Krisenzeiten sogar zu meinem Nachteil sein.
Kaum hatte ich die Tür hinter mir geschlossen, ließ Sutton ihre Tasche fallen und schlang ihre Arme um meinen Hals. „Ein Vorgeschmack auf das Vergnügen hilft dabei, kreativ zu denken“, murmelte ich gegen ihre Lippen und fuhr endlich, endlich mit den Händen unter diesen verdammten Minirock, raffte ihn über meinen Handgelenken, bevor ich das Kunstleder mit den Händen packte und Sutton am Rock hochzog, mich zwischen ihre Beine drängte, sodass sie die um meine Hüfte schlingen musste. „Deine Klamotten machen mich schon den ganzen Tag wahnsinnig“, brummte ich und schob ihr die Träger ihres Oberteils über die Schultern, während ich mich auf den Weg ins Schlafzimmer machte und den Mund auf ihr Dekolletee senkte.

Sie lag nackt auf mir, und eigentlich sollte sie schon seit mindestens fünf Minuten an ihrer Abgabe arbeiten. Langsam drehte ich mich ein Stück, sodass sie von mir rutschte. „Tust du jetzt so, als wäre es gut gewesen, um dich vor der Arbeit zu drücken?“, neckte ich sie, beugte mich zu ihr und küsste sie, bevor ich aufstand, nach meiner Jogginghose griff, die neben dem Bett lag und sie anzog. Ich holte ihre Tasche und stellte sie auf das Bett, gab ihr ihren Laptop und breitete ihre Literatur aus. Ich verzog das Gesicht, als ich ein Buch von einem bekannten Autor sah, der, Verzeihung, gequirlte Scheiße veröffentlichte. Schlecht zitiert, schlecht argumentiert. „Das hier nehmen wir schon mal nicht, Prof Coonin schlägt mich sonst.“ Schließlich war es meine Aufgabe, ihnen zu beizubringen, welche Literatur sie für wissenschaftliche Arbeiten nehmen sollten und welche nicht. Ich warf es auf meinen Schreibtisch, auf welchem es mit einem Knall auf dem Cover landete. (Ich arbeitete viel zu oft im Bett, diesen Handgriff, Bücher auf den Tisch zu werfen, ohne, dass sie Eselsohren bekamen, hatte ich viel zu gut drauf…)
Stattdessen griff ich mir ein Handbuch und schlug es auf. „Sag' mir, was du bereits hast. Wir sammeln dir noch ein paar Punkte zusammen, die du ansprechen kannst.“ Ich richtete das Kissen hinter mir auf, sodass ich mich bequem an mein Kopfteil lehnen konnte, und legte mir einen kleinen Notizblock in das Buch und steckte mir einen Bleistift zwischen die Lippen. Ich schlug das Buch auf, rückte den Block zurecht – und ohne nachzudenken, schlang ich Sutton den Arm um ihre Taille und zog sie zur mir heran, sodass sie direkt an meiner Seite saß. Haut an Haut. Den Arm ließ ich, wo er war. Zum Lesen brauchte ich nur eine Hand.



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Neyl Offline

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14.08.2016 19:54
#127 RE: Work work work work work.... ? XD Zitat · antworten



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Lachend fiel ich in die Laken, als Aedan -ganz der vorbildliche Dozent- entschloss, dass es nun Zeit wurde meine Abhandlung zu Ende zu bringen. "Ich will mich davor drücken, ja", grinste ich, doch gut war es definitiv gewesen. Herrlich, süchtig machend...Und ich war dieser Sucht verfallen, brachte nichts das abzustreiten. Ich erwiderte seinen Kuss, ehe er in eine bequeme Hose schlüpfte und mir meine Utensilien reichte. Es nützte wohl nichts, da musste ich jetzt durch. Schmunzelnd betrachtete ich, wie er es sich auf dem Bett bequem machte, ehe er mich plötzlich zu sich zog. Er war vertieft, weshalb er wohl meinen kurzen überraschten Blick nicht mitbekam, doch ich war...überrascht. Mit einem vergnügten Grinsen klappte ich meinen Laptop auf und versuchte meine Aufmerksamkeit von ihm auf das Thema zu lenken. Ein kleiner Knopfdruck und Sekunden später flammte der Hintergrund auf. Ein Foto von mir und Robbie vor dem Eifelturm in Paris. Ich öffnete rasch das gespeicherte Dokument und versuchte den Stich in mir zu ignorieren. "Also, der Ursprung der Sprache...", sagte ich ablenkend und überflog die Punkte, die ich bereits zusammengefasst hatte. Ich warf einen Blick zu seinem Schreibtisch, ehe ich die Maus über den Bildschirm flitzen ließ und einige Dinge löschte. "Das brauchen wir dann wohl nicht.", grinste ich und sah dann erwartungsvoll zu meinem Guru. Vermutlich hatte er selbst genug eigene Dinge zu erledigen, doch ich sagte dazu nichts. Er hätte ohnehin darauf bestanden mir zu helfen und irgendwie genoss ich das auch. So irreal diese Situation auch war. Nackt, in den Armen meines Dozenten eine Arbeit für die Uni zu verfassen. Ich hatte ihn vermutlich nie anziehender gefunden. Schnell wandte ich meinen Blick wieder ab und versuchte mich zu konzentrieren. Er hatte recht, ich sprühte geradezu vor Energie und Kreativität, änderte jedoch nichts daran, dass ich das so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte, damit ich weitere Dinge mit ihm anstellen konnte, die so überhaupt nichts mit der Universität zu tun hatten.

Dass Aedan nicht auf den Kopf gefallen war, war eine Tatsache, die schlichtweg nicht von der Hand zu weisen war. Egal wo man ihn traf, er strahlte diese Intelligenz aus, dennoch konnte ich nicht abstreiten, dass mir in diesen Privatstunden erst bewusst wurde, wie weit sein Intellekt tatsächlich reichte. Daneben kam ich mir vor, wie ein dummes, kleines Schulmädchen. "Ich brauche einen Kaffee.", sagte ich nach einer Weile, löste mich aus seinen Armen und borgte mir ohne groß darüber nachzudenken das Shirt aus, dass zuvor auf dem Boden gelandet war. "Ich nehme an, du willst auch einen?", fragte ich auf dem Weg hinaus, betrat seine Küche und hatte schnell zwei Tassen aus seinem Schrank hervorgeholt. Während der Kaffee in die erste Tasse floss, wurde mir erst bewusst, dass ich mich vielleicht ein wenig zu sehr, wie Zuhause fühlte. Auch wenn ich nicht glaubte, dass es Aedan stören würde. "Schwarz, oder?", fragte ich, als ich das Schlafzimmer wieder betrat, ihm eine der beiden Tasse reichte und wieder neben ihn krabbelte. Fühlte sich richtig an, irgendwie. Ich musste nur weiterhin alles andere ausblenden. Als gäbe es nur mich und ihn, hier in seiner Wohnung. Ich nippte an dem heißen Getränk und überflog die Zeilen, die ich bisher "zu Papier" gebracht hatte. Die Tasse war halb geleert, als ich sie auf dem Nachttisch abstellte und meine Finger über die Tasten fliegen ließ. Klappte besser, als erwartet. Aber vielleicht auch, weil ich wusste, was mich erwartete, wenn ich endlich fertig war.
"Also, was sagst du?", grinste ich und stellte den Laptop auf seinen Schoss, kuschelte mich an seine Seite und ließ meine Hand über seine Brust streichen. Seit wann war ich eigentlich so unersättlich?


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JaneDoe Offline

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16.08.2016 00:36
#128 Dreimal fast eingepennt bei...muss ich mir morgen nochmal angucken. XD Zitat · antworten

„Ich brauche einen Kaffee.“ Ihr Stimme riss mich aus dem Gedankengang, dem ich gerade folgte, und aus dem ich versuchte, auch nur irgendetwas nützliches herauszuschlachten. Sie war erstaunlich fix, griff schnell auf, was ich sagte, und wurschtelte es ziemlich gut hinein in das, was sie bereits hatte. Ich sagte ihr nicht zu viel, gab ihr lediglich Denkanstöße, aber die lösten bei ihr förmlich eine Lawine aus, und sie war nicht der Typ, der sich von mir ihre Arbeit diktieren ließ.
Mal wieder bewies sie mir, dass sie aus mehr bestand als einer hübschen Verpackung. (Einer anbetungswürdigen Verpackung, die viel zu schade zum Verhüllen war und die man eigentlich die ganze Zeit nur vernaschen wollte… Moment, wo war ich?)
Ich brummte zustimmend, als sie vermutete, dass ich auch einen Kaffee wollte, und grinste, als sie in meinem Shirt mit zwei dampfenden Tassen zurückkam. Definitiv ein Anblick, an den ich mich gewöhnen könnte. Oder besser, an den ich mich gewöhnen wollte. Allein sie nackt in und unter meinem T-Shirt zu wissen, das ihre Oberschenkel umspielte und ihr eine Art Stempel aufdrückte, den sie leider nur hier in meinen knapp 40 Quadratmetern trug. „Schwarz, oder?“, fragte sie, und ich nickte, nahm meinen Pott Kaffee entgegen, bevor wir ziemlich produktiv weiter arbeiteten. Wie gesagt – wenn man einen Vorgeschmack darauf hatte, was einen erwartete, aber gleichzeitig eine Deadline im Nacken saß, dann konnte man ungeahnte kreative Schübe entwickeln. Das war ein super Trick. Man brauchte nur jemanden, der konsequent war. In diesem Fall mich.
„Also, was sagst du?“ Meine Tasse war seit einer gefühlten Ewigkeit leer, ich inhalierte das Zeug, und während sie sich an meine Seite kuschelte, legte ich meinen Arm um sie und fuhr mit den Fingerspitzen über ihre Haut und blieb dabei züchtig auf dem Shirt, fuhr nicht darunter. Dann las ich, und runzelte konzentriert die Stirn, bis ich das Gerät sorgfältig zuklappte und neben das Bett stellte. „Das“, begann ich und zog sie auf meinen Schoß, ließ meine Hände über ihre nackte Haut wandern, nun, da wir fertig waren, unter dem Stoff, „ist definitiv eine Belohnung wert.“ Küsse, Fingerspitzen, Streicheln, das Rascheln von weichem Stoff, der wieder entfernt wurde. Dann schmiss ich sie grinsend wieder auf den Rücken und piesackte sie und ärgerte und quälte sie, bis sie diejenige war, die betteln musste.

Da ich sie erdrücken würde, wenn ich auf ihr liegen blieb, drehte ich uns wieder um, platzierte sie auf meiner Brust. Die Haut schweißfeucht, der Atem noch immer unregelmäßig, beide Herzen wahrscheinlich immer noch dabei, den Marathon zu verarbeiten, den wir eben garantiert hinter uns gebracht hatten. Allerdings gab es da etwas, das mir wie Säure auf der Zunge brannte, das ich aussprach, auch wenn es dafür eigentlich viel zu früh war. „Weißt du, Mike hat Recht“, murmelte ich leise und spielte mit ihren Haaren, die ich auf meiner Brust auffächerte. „Ich bin ein Arschloch.“ Vielleicht, ganz eventuell, nur so als Spekulation, wurde bei dem Gedanken an das, was kam, mir der Brustkorb eng. „Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht vorhabe, dir weh zu tun.“ Ich zuckte die Schulter, auf der ihr Kopf gerade nicht lag. „Und das habe ich auch nicht, aber dazu ist es doch viel zu spät, nicht?“ Langsam ließ ich den Kopf in den Nacken sinken, starrte an die Decke. „Du hast ein schlechtes Gewissen, und das nimmt dich ziemlich in die Mangel.“



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Neyl Offline

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16.08.2016 11:00
#129 RE: *Vermutlich noch von Mo angeschlagen* "xD Zitat · antworten



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Genüsslich hatte ich die Augen geschlossen und lauschte Aedans rasendem Herzschlag. Mein eigener stand dem in nichts nach und ich lächelte, während meine Fingerspitzen über die feuchte Haut fuhren. Zu sagen, dass ich und Aedan Spaß hatten, uns amüsierten, stimmte zwar, wurde dem aber nicht gerecht, was wir wirklich hatten. Möglicherweise erging es auch nur mir so, doch dieser Gedanke konnte mich zurzeit nicht betrüben. Dafür fühlte es sich zu gut an, erschöpft in seinen Armen zu liegen und seinen Duft bei jedem Atemzug tiefer in mir einzunehmen. Und von einem auf den anderen Moment, war dieser schöne Augenblick vorbei.
Mikes Erwähnung riss mich aus meinen schönen Gedanken und stirnrunzelnd hob ich den Kopf, als Aedan sich selbst als Arschloch betitelte und musterte den Mann, dem ich viele Bezeichnungen gegeben hätte, aber bestimmt nicht diese.
„Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht vorhabe, dir weh zu tun.“ Okay, dieser Satz prophezeite nichts Gutes und ich überlegte kurz, wie intensiv dieses Gespräch über mich stattgefunden hatte, ehe Aedan auch schon weiter sprach und meinem Blick auswisch. Oh...Mein Innerstes zog sich schmerzhaft zusammen, als er mit einem mal die Illusion zerstörte, die ich mir für unsere Zweisamkeit erschaffen hatte. Ich, Aedan, Rest der Menschheit: Fehlanzeige. Und es hatte funktioniert. Weil ich wollte, dass es funktionierte. Weil Aedan mich völlig von sich einnahm, weil er mir den Kopf verdrehte und mein Herz schon zum Rasen brachte, wenn er mich nur anlächelte. Ich hatte das Unheil kommen sehen, als er Mike erwähnt hatte, war aber unfähig gewesen es aufzuhalten. Ich wollte ihn anschreien, den Mund zu halten. Wir redeten nicht! Nicht darüber! Nicht über uns! Doch Aedan hatte unser stillschweigendes Übereinkommen gebrochen und mit einem Mal prasselte genau das auf mich ein, was er so -entschuldige- harmlos beschrieb. Mein Gewissen nahm mich nicht nur in die Mangel. Es fraß mich regelrecht auf. Bohrte sich tief hinein, zerstückelte, trampelte im Anschluss darauf herum und begann mit dieser Prozedur wieder von vorne. Und es gab Momente, wo ich es verdrängen konnte. Jene Momente, wo ich mit ihm zusammen war. Und obwohl mich dieses Gefühl mit voller Wucht traf, realisierte ich auch, dass es auch ihn nicht kalt ließ und ohne zu zögern, legte ich meine Hand an seine Wange, richtete mich leicht auf und zwang ihn mich anzusehen. "Hey.", lächelte ich und strich mit dem Daumen über den kratzigen Bart. "Ich bin gerne mit dir zusammen." Untertreibung des Jahrtausends. "Und alles andere ist mein Problem, nicht deines." Wieder regte sich der Wunsch in mir mich ihm zu erklären. Ihm zu sagen, dass das hier für mich nicht der Normalfall war. Dass es gänzlich meinen moralischen Wertvorstellungen widersprach und ich selbst nicht erklären konnte, was er in mir auslöste. Doch wieder schluckte ich dieses Bedürfnis herunter und auch dafür hatte ich keine Erklärung. Irgendwo realisierte ich nur, dass ich Angst hatte. Wusste aber nicht genau wovor und um das zu überspielen, legte ich meine Lippen auf seine und küsste ihn. Und verdeutlichte ihm vermutlich mit diesem Kuss, wie verwirrt und verzweifelt ich tatsächlich war. Mein schauspielerisches Talent musste ich scheinbar auf diesen Bereich zu erweitern lernen. Ich löste mich wieder, vermied seinen Blick und sah stattdessen auf die Anzeige seines Weckers. "Ich sollte gehen. Sonst finde ich heute gar keinen Schlaf mehr." Ich zwang mich zu einem Grinsen und löste mich aus seiner Umarmung. Selbst nicht wissend, ob ich fliehen oder mich einfach wieder darin zurücksinken lassen wollte.

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JaneDoe Offline

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17.08.2016 12:47
#130 Uuuund wir sind wieder beim Sexually Aggressive Aedan (SAA)... Zitat · antworten



Das Problem an stillschweigenden Abkommen war, dass dieses meistens nur einem von beiden bewusst war – deshalb ja stillschweigend. Der eine bildete sich ein, dass es eine Art Verständnis gab, dabei sagte der andere nur aus Zufall nichts. Und so war auch mir nicht bewusst, dass wir nicht über uns redeten – ich fand es nämlich eigentlich ziemlich wichtig, mal festzustecken, was hier eigentlich ging. Aber ich konnte auch nur ahnen, was in ihr eigentlich los war.
Und weil mich das störte, dass ich mir in Bezug auf Sutton die Dinge zusammenreimen musste und keine Klarheit hatte, dass sie mir nicht sagte, was sie quälte, sprach ich aus, was ich mir schon seit dem Gespräch mit Mike gedacht hatte. Ich durfte sie nicht zum Weinen bringen, das ist richtig, aber hatte ich darauf schon seit dem ersten Kuss keinen Einfluss mehr. Denn sie betrog mich mit Robbie, hatte ein schlechtes Gewissen, und ich hatte sie schon damals in die Bredouille gebracht. Mike hätte mir damals schon eine feuern müssen.
Und gerade, weil ich das Gefühl hatte, dass das gerade nicht einfach nur „ab und an Sex“ war, sondern sich zu „verdammt regelmäßigem, verdammt gutem Sex“ entwickelte, wäre es vielleicht gut, darüber zu reden.
Sutton strich über meine Wange, und ich sah sie an, versuchte zu ergründen, was davon ernst gemeint war, und was ihr Versuch, das mit Schauspielerei wieder zu beruhigen. Und das konnte ich erst auflösen, als sie mich küsste. Regelrecht verzweifelt.
Sie grinste mich an, nicht sehr überzeugend, und löste sich aus meinen Armen – nicht für sehr lange. Und ohne darüber nachgedacht zu haben, einfach nur aus Reflex, griff ich nach ihrer Taille, zog sie wieder an mich, presste ihren Rücken gegen meine Brust. „Erstens“, murmelte ich gegen ihre Haut, während ich zwischen den Wörtern Küsse auf ihren Hals drückte, „spiel' mir nichts vor, Sutton. So langsam erkenne ich das.“ Ich leckte, saugte und knabberte an ihr, denn diese Verzweiflung, die kannte ich gut genug. Gerade beispielsweise beherrschte sie mich förmlich, sodass ich überhaupt so dreist fordernd war. „Zweitens: da ich dich erst in diese Situation gebracht habe, ist das nicht nur dein Problem. Also rede mit mir.“ Mit den Lippen fuhr ich nach oben, drehte ihren Kopf mit der Hand zu mir, die bis eben auf ihrem Bauch gelegen hatte und küsste sie, bis uns der Atem ausging, und ich froh sein konnte, dass ich den Rest nicht vergessen hatte, den ich sagen wollte. „Drittens: Zuhause zermarterst du dir nur den Schädel. Bleib hier.“ Die eine Hand fuhr unter das Shirt und umschloss eine Brust, die andere legte sich besitzergreifend auf ihre Scham. „Glaub mir, ich sorge dafür, dass du schlafen kannst.“ Ja, ich war ruppiger als sonst, kurz vor grob, aber der Punkt war, dass ich ihre Verzweiflung ziemlich gut nachvollziehen konnte – sie hallte in mir selbst wider. Denn ich wollte mehr als das. Ich wollte alles. Alles von ihr, das ich kriegen konnte. Und im Moment war das nicht nur noch mehr Sex, sondern auch, dass sie die Nacht blieb. Dass ich aufwachte und sie sich in meinem Bett, wenn nicht gar meinen Armen befand. Und wenn es ginge, auch morgens Sex. Und Frühstück. Sutton war wie ein Stück Schokolade, ich konnte einfach nie genug von ihr haben. Ich hatte das Gefühl, sie war ein Steak, und ich ein Fleischfresser. Ich wollte sie verschlingen. Ich wollte alles. Einfach alles, was ich kriegen konnte. Ich wollte sie, immer, überall, jederzeit, bei jeder Gelegenheit, und dann alles.



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Neyl Offline

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17.08.2016 20:37
#131 RE: Der macht mich fertig...aber er ist verdammt scharf XDD Zitat · antworten



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Hatte ich schon erwähnt, dass Aedan es mir nicht leicht machte? Ja? Das waren aber Kinkerlitzchen zu dem, was er jetzt tat. Keiner seiner drei genannten Dinge konnte ich ihm geben. Aufhören ihm etwas vorzuspielen? Ich spielte mir doch selbst die ganze Zeit etwas vor. Verdrängte die unangenehme Wahrheit und versuchte alles auszublenden. Gedanken, Gefühle.
Und mit ihm reden? Auch wenn ich genau weiß, wie lächerlich das ist, würde es die ganze Sache zu real machen. Und es würde mich dazu zwingen mich mit Punkt eins auseinanderzusetzen. Mit den Dingen, die ich um jeden Preis vermeiden wollte. Und das vor allen Dingen, weil ich das hier nicht aufgeben wollte. Ihn nicht aufgeben. Oder, das was wir hatten!
Unfähig mich zu rühren, lag ich mit klopfendem Herzen auf seinem Adoniskörper, ehe er meinen Kops zu sich zog und mich küsste. Auf die gleiche Weise, wie ich ihn zuvor geküsst hatten. Sehnsüchtig, verzweifelt, nicht genug von dem anderen bekommend. Und dann äußerte er seinen dritten Wunsch. Bei ihm zu bleiben. Das wenige an Abstand aufzugeben, dass ich mir geschworen hatte aufrechtzuerhalten, um nicht komplett in den Bann meines Dozenten zu geraten. Als seine Hände meine intimsten Stellen umschlossen, wurde mir spätestens klar, wie absurd diese Vorstellung war. Er konnte alles mit mir machen. Was er wollte, was ich wollte. Mein Körper gehörte praktisch ihm.
„Glaub mir, ich sorge dafür, dass du schlafen kannst.“ Daran hatte ich keinerlei Zweifel. Und obwohl ich an diesem Abend bereits zweimal befriedigt worden war (sehr, sehr, sehr befriedigt), brachte mich die Erregung, die er abermals in mir Hervorrief fast um den Verstand. "Okay..", murmelte ich, nicht im Stande über Irgendetwas nachzudenken. Selbst die Gewissensbisse verpufften angesichts des Zustandes, in welche er mich versetzte. "Emily ist eine Idiotin", sagte ich, drehte mich zu ihm um und registrierte kaum, was ich eigentlich von mir gegeben hatte. Ich wollte jetzt nur eins. Und das nahm ich mir, das gab er mir.

Geblieben, war ich trotzdem nicht. Und zu all den wirren Gefühlen, der Schuld, gesellte sich jetzt auch noch die Erkenntnis hinzu, dass ich zu feige war, mich dem zu stellen, was da zwischen mir und Aedan herrschte. Und ja, ich gebe es zu, mittlerweile erschreckte es mich. Nicht nur die Tatsache, dass der Sex phänomenal war, nein, auch, dass er die Mauer, die ich so dringlichst versuchte aufrechtzuerhalten immer wieder durchbrach.
Erschöpft fiel ich in mein eigenes Bett, ich brauchte Schlaf und ich fand ihn. Trotzdem wachte ich am nächsten morgen mit dem Gefühl auf, dass ich mich zwei Männern gegenüber nicht fair verhielt. Und in dem unpassendsten Moment, tauchte einer von ihnen auf. "Robbie!"
"Du bist zurzeit schwerer zu erreichen, als der Papst, warum bist du nicht in der Uni?" Er kam über die Türschwelle, gab mir aber keine Gelegenheit zu antworten, weil er mich augenblicklich küsste. Augenblicklich huschte mir Aedan in den Kopf. Unser Kuss in der Uni, auf dem Dach, in seinem Bett. Alles lief aus dem Ruder...

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JaneDoe Offline

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19.08.2016 01:02
#132 Umpf... hier... Krepelpost Zitat · antworten

AEDAN

Natürlich war sie nicht geblieben. Ich meine, ja, ich konnte sie ja ein Stück weit verstehen. Wenn sie bei mir bliebe, wäre das irgendwie endgültig. Emotional gebundener, als nur für… Spaß bei mir zu sein. Es wäre übertrieben zu sagen, dass ich mit der Situation unzufrieden war. Ich war um ein vielfaches zufriedener als vor diesem… Affären-Etwas – immerhin hatte ich eine gewisse Art von Beziehung zu Sutton. Und es gab schlimmeres als unverbindlichen Sex.
„Emily ist eine Idiotin“, hatte sie gesagt, und ich weiß noch immer nicht, was das heißen sollte. Dass ich gut im Bett war? Seitdem versackte dieser Satz im Treibsand meiner restlichen verworrenen Gedanken, genau wie die Erkenntnis, dass ich Sutton um drei Dinge gebeten hatte, die sie mir alle drei nicht erfüllt hatte.
Aber okay. Vielleicht war es auch an mir, gewisse Umstände einfach zu akzeptieren und nicht versuchen zu wollen, sie zu ändern. Gerade in unserer Situation.

„Hi Aedan! Du bist auch hier?“ Kims Frage traf mich aus der kalten, als ich einen Karton Kostüme in Richtung der Aula trug, in welcher heute die Probe für ein Theaterstück statt fand. Eine der ersten, also viel Besprechung und viel heurmstehen. „Jo“, sagte ich und schob mit der schulter die Tür auf. „Unbezahlter Laufbursche, und das Skript soll ich auch noch gegenlesen. Wieso?“ Sie sah mich kurz an und holte dann tief Luft. „Vielleicht solltest du wissen, dass-“
„Kim! Hi!“ Zu meiner Verteidigung: Ich war wirklich überrascht. Erst mal, dass hier so viel in der Aula schon los war, dann, dass ich diese Stimme nicht wirklich kannte, drittens, als ich sie erkannte, weil er neben Sutton stand, und viertens, weil er verdammt noch mal der Freund der Studentin war, mit der ich eine Affäre hatte. Ich sah Kim an, die ein „Hi, Robbie!“, flötete, und mich entschuldigend ansah. Ah. Das sollte ich also wissen. Egal. „Hey Sutton, hey Robbie.“, grüßte ich die beiden und lächelte, auch wenn ich eigentlich Robbie mustern wollte, und sehen wollte, was das eigentlich für ein Typ war. Ob er so eine Nullnummer war, wie er aussah. (Nur weil jemand reich und viel unterwegs war, hieß das nicht, dass er etwas können musste.) „Nett, dich wiederzusehen.“, sagte ich zu dem Freund der Studentin, mit der ich das Bett gelegentlich teilte, noch immer lächelnd, dabei im Hinterkopf, dass nett schon immer die kleine Schwester von Scheiße gewesen war. „Du warst doch das letzte Mal zum Tag der offenen Tür da, richtig?“
Oh Gott, erschieß mich jemand. Machte ich gerade Smalltalk mit Suttons Freund? Aber genau das wurde von mir erwartet, weil ich das sonst auch bei jedem machte, also musste das auch bei ihm sein. Also Aedan. Nett, freundlich, mäßig interessiert. „Was studierst du überhaupt?“
Und ganz dezent herausfinden, ob er eine Nullnummer war.



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Neyl Offline

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19.08.2016 14:02
#133 RE: Äh..ein Post mit ganz viel Liebe? xD Zitat · antworten







Es überraschte mich immer wieder, wie gut ich tatsächlich darin war, meine wahren Gefühle zu verstecken und den Leuten mein übliches Gute-Laune Gesicht zu präsentieren. Bei Aedan hatte ich scheinbar angefangen diese Maske fallen zu lassen und auch jetzt war er einer der wenigen Menschen, bei dem ich das zurzeit gerne getan hätte. Bei Robbie konnte ich das nicht. Natürlich nicht, denn das würde bedeuten, dass ich ihm die Wahrheit erzählen müsste. Tatsächlich war ich sooft davor gewesen damit herauszuplatzen, dass es mich wunderte, dass er bisher keinen Verdacht geschöpft hatte. Sah man mir meine innere Zerrissenheit nicht an? Wollte er sie nicht sehen? Selbst als wir in der Aula standen, wir uns mit meinen Freunden unterhielten und ich alle Mühe aufbrachte so normal wie eben möglich zu erscheinen, kreisten meine Gedanken nur darum, wie ich es ihm sagen sollte. Denn ich musste es ihm sagen. Und doch hatte ich noch nicht den Mut gefunden es zu tun. Vielleicht lag es auch weniger daran, sondern an den Zweifeln, die sich in mir breit machten, immer dann, wenn ich mich dazu entschied reinen Tisch zu machen. Diese ständigen Gefühlswechsel, die Unentschlossenheit, die Verwirrung, all das setzte mir allmählich immer mehr zu. Ich wusste nicht, was richtig war. Robbie zu verletzen? Die Sache mit Aedan zu beenden und so tun, als wäre nie etwas passiert? Meinem Freund die Wahrheit zu gestehen und zu riskieren, dass ich ihn für immer verlor? "Oh hey, da ist Kim.", sagte Robbie, was mich schon in Panik versetzte. Als ich erkannte, mit wem sie unterwegs war, traf mich der Blitz. „Hey Sutton, hey Robbie.“ Aedan lächelte, ganz der sympathische Dozent, der er eben war und ich erwiderte die Geste, während sich meine Eingeweide schmerzhaft zusammenzogen. Schlimm genug, dass ich Robbie das überhaupt antat, jetzt plauderte er auch noch ahnungslos mit dem Mann, der mich dazu gebrachte hatte seinen Namen zu stöhnen, anstelle meines Freundes. Ob Aedan damit ein Problem hatte, wusste ich nicht. Das war der Nachteil, wenn man eben nicht miteinander sprach. Zu viele offene Fragen. Ich spürte Kims Blick auf mir, während Robbie Aedan freundlich Rede und Antwort gab und ich mit einem fest gefrorenen Lächeln versuchte diese Begegnung zu überstehen. "Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert.", erwiderte Robbie. "Jetzt arbeite ich für meinen Vater, wie auch der schon für seinen.", erklärte er und ehe ich einen Vorwand finden konnte, um die beiden zu trennen, vertiefte Robbie das Gespräch und während sie die verschiedenen Vorzüge der Universitäten diskutierten, wurde mir der Kopf schon schwindlig vor unterdrückten Gedanken. "Ich hoffe ja, dass Sutton sich auch noch dazu entschließt etwas VERNÜNFTIGES zu studieren.", hörte ich meinen Freund sagen und nur für den Moment huschte meine Aufmerksamkeit weg von meinem Gefühlschaos. "Vorsichtig Palmer, sonst fällt dich gleich noch ein Haufen unvernünftiger Studenten an.", erwiderte ich süffisanter als eigentlich beabsichtigt. Robbie war schon immer unzufrieden gewesen, dass ich nicht wie mein Bruder Medizin studierte, oder etwas ähnlich Renommiertes. Widersprach sich aber gleichzeitig in der Tatsache, dass der Mann dafür zu sorgen hatte, dass die Familie ernährt wurde. Mein Blick fiel kurz auf Aedan, doch rasch sah ich wieder weg, weil mich nicht in der Lage fühlte meine Gefühle zu verstecken, wenn ich ihn auch noch dabei ansah. Tatsächlich spürte ich, wie mein Kreislauf ein wenig in den Keller geriet und ich fuhr mir kurz mit beiden Händen über die Wangen, die förmlich glühten. "Ich muss mir gerade was zu trinken besorgen.", sagte ich, drehte mich um und verließ die Aula. Ich brauchte frische Luft und das ganz dringend. "Sie reagiert immer etwas verärgert, wenn ich sie darauf aufmerksam mache.", winkte Robbie ab.
Wiedereinmal floh ich und fühlte mich dabei noch schäbiger, als ohnehin schon. Doch ich hätte keine Minute länger mehr auf den Beinen bleiben können und als ich durch die Notfalltür nach draußen stieß, ließ mich mich augenblicklich an der Wand hinunter sinken und zog meine Beine zu mir. Das Verlangen einfach loszuweinen stieg in mir auf, doch ich schluckte den Kloß hinunter und versuchte meinen rasenden Herzschlag zu beruhigen, der meinen Körper erhitzte. Scheinbar war ich um einiges schlechter meine Empfindungen zu unterdrücken, wenn die Gründe dafür gerade miteinander Smalltalk führten.

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JaneDoe Offline

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19.08.2016 16:09
#134 Aus SAA wurde nur noch der AA.... Zitat · antworten



Kleiner, idiotischer Wurm, der seinem Vater immer noch an der Backe hängt und ohne den er nichts, aber auch gar nichts in seinem Leben auf die Reihe kriegen würde – nicht einmal die Wahl seines Studienfachs. So in die Richtung hatte sich mein Bild von Robbie Palmer, reicher, geschniegelter Lackaffe, der immer noch an der Nabelschnur vom reichen, erfolgreichen Daddy Palmer hängt, entwickelt. Wie man sieht: nicht unbedingt positiver als vorher. Im Gegenteil. Ich ließ mich, freundlich wie ich war, in ein Gespräch über Universitäten und Studiengänge verwickeln, hatte aber im Laufe des Gesprächs das Gefühl, dass mir mein Gehirn aus der Nase lief. Eigentlich war ich gar kein Intelligenz-Snob, aber Robbie Palmer war eindeutig ein Fall von nett – aber ziemlich beschränkt. "Ich hoffe ja, dass Sutton sich auch noch dazu entschließt etwas VERNÜNFTIGES zu studieren.", sagte er, und ich konnte förmlich spüren, wie sich mir vor Aggressionen die Nackenhaare aufstellten. Der kleine Scheißer, der nichts anderes konnte als seinem Vater in den Arsch zu kriechen, bis er dem von innen am Gaumen klingeln konnte, wagte es, jemanden zu beurteilen, der versuchte, seinen eigenen Weg zu gehen? Nur am Rande bemerkte ich, dass Sutton verschwand und stierte stattdessen einmal quer durch den Raum, den Kiefer verspannt, als würde ich dort irgendwas beobachten.
„Aedan?“ Nur um das mal zu betonen: eigentlich war ich ein wirklich freundlicher Typ, überhaupt nicht aggressiv. Wirklich nicht. Und dennoch hatte ich das Bedürfnis, Robbies Wange ein bisschen bei der Durchblutung zu helfen. „Aedan!“ Kim boxte mir grinsend halbherzig gegen den Arm, und ich sah sie an, bevor ich mir verlegen die Hand in den Nacken schob. „Tut mir Leid, ich war ein bisschen in Gedanken. Was hast du gesagt?“ Sie wedelte mit der Hand. „Ich hole Sutton mal was zu trinken, sie sah ein bisschen grün um die Nase aus.“ Sie warf mir einen letzten warnenden Blick zu, bevor sie verschwand und der rothaarigen hinterhereilte. Aber eigentlich ging es nicht darum, sondern um ihre stillschweigende Warnung: Reiß dich zusammen. Anscheinend sah man mir deutlich an, dass ich aggressiv war. Robbie sagte irgendwas von wegen, dass Sutton immer empfindlich wurde, wenn er so etwas sagte. Überraschung – wer freute sich schon darüber, wenn einem permanent die Wahl des Studiengangs mies gemacht wurde? „Ach, das passt schon.“, sagte ich, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Lächeln nicht mehr ganz so überzeugend freundlich war. „Wenn man sie erst mal spielen gesehen hat, dann sieht man, dass sie ein ziemliches Talent besitzt.“ Um seinem Blick ausweichen zu können, kramte ich in meiner Tasche nach der Packung Zigaretten. „Und das wäre in einem vernünftigen Studiengang verschwendet worden.“ Ich zwang mich zu einem letzten, kackfreundlichen Lächeln und marschierte dann ziemlich fix nach draußen, eine Zigarette bereits im Mundwinkel steckend – wofür ich mir ein paar verwunderte Blicke meiner Studenten einfing, die mich ja bisher nie hatten rauchen sehen – das Feuerzeug gezückt, und noch bevor die Tür zugefallen war, hatte ich sie mir angesteckt. Ich hatte mich gerade mit dem Rücken an die Wand gelehnt, als ich Kim und Sutton sah, die mich ansahen wie zwei Autos. „Ich glaube, Robbie wollte dich suchen gehen.“, brachte ich hervor, ein bisschen überfordert. Eventuell hätte ich am liebsten Ruhe, ja, oder Luke, um mich bei dem über Robbie auszukotzen – mal ernsthaft, so ein wandelndes Stück dummer Scheiße hatte ich selten gesehen. Ich blinzelte, erstens kannte ich Jennie und hatte selbst über die nicht so viele schlechte Worte verloren, und zweitens… einfach nur nein. So war ich nicht. Eigentlich.
„Okay, das war krass.“, sagte Kim, und ich sah sie an, Augenbrauen gehoben, die Zigarette wieder an die Lippen hebend. „Ich wusste gar nicht, dass du so eine Pheromonschleuder sein kannst. Das war ein heftiges Testosteron-Battle da drin.“ Musste sie das sagen? Laut? Vor Sutton? „Tu mir einen Gefallen und halt die Klappe, ja?“, bat ich und ließ den Kopf gegen die Wand sinken.



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Neyl Offline

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19.08.2016 21:11
#135 RE: Sutton zu Liebe sollten wir wieder zum Sex kommen xD Zitat · antworten








"Hey, alles in Ordnung?" Kim stand plötzlich über mir und hielt mir eine Trinkflasche Wasser entgegen. "Oh ja, danke.", sagte ich gewohnheitsmäßig, sah sie einen Moment an und lächelte dann matt, ehe ich den Schraubverschluss öffnete und einige notwendige Schlücke zu mir nahm. "Warum schießt du Robbie nicht einfach in den Wind und schnappst dir Aedan?" Ich verschluckte mich bei ihren Worten, hustete und wischte mir das Wasser vom Kinn, ehe ich zu meiner Freundin aufblickte. "Hörst du eigentlich, was du von dir gibst?", fragte ich und schüttelte belustigt den Kopf. "Ich bin seine Studentin, denkst du ich weiß nicht, dass ich nur als Lückenbüßerin fungiere.", fuhr ich fort, drehte die Flasche zu, doch noch ehe Kim darauf etwas erwidern konnte, öffnete sich abermals die Tür. Aedan schien uns gar nicht zu registrieren, zündete sich die Zigarette an, die er im Mundwinkel stecken hatte und ließ sich gegen die wieder verschlossenen Tür sinken. Erst dann schien er zu bemerken, dass er nicht alleine war und sagte hastig: „Ich glaube, Robbie wollte dich suchen gehen.“ Stirnrunzelnd betrachtete ich ihn und fragte mich, warum er plötzlich so aufgebracht war.
„Okay, das war krass.“ Ich sah von Aedan zu Kim, nicht ganz sicher, worauf sie anspielte. „Ich wusste gar nicht, dass du so eine Pheromonschleuder sein kannst. Das war ein heftiges Testosteron-Battle da drin.“ Okay, irgendetwas schien ich in meiner kurzen Abwesenheit verpasst zu haben. Oder war ich zu sehr damit beschäftigt gewesen den Schein zu wahren, dass mir etwas entgangen war? „Tu mir einen Gefallen und halt die Klappe, ja?“, bat Aedan Kim, ehe er seinen Kopf gegen die Tür sinken ließ. Ich war verwirrt. Und auch ein wenig neugierig, weshalb ich Kim fragend anblickte. Die zuckte jedoch nur mit den Schultern, weshalb ich ein müdes. "Und, wer hat gewonnen?" von mir gab und mich langsam aufrichtete. Ich fühlte mich immer noch etwas wacklig auf den Beinen, doch allmählich hatte sich mein Herzschlag beruhigt und ich wies mich innerlich zurecht, mich nicht so anzustellen. Immerhin war ich selbst Schuld an diesem Dilemma und hatte all das hier und noch mehr verdient. Trotzdem schlich sich das Verlangen in mir hoch, Aedan berühren zu wollen. Nur kurz...Ich schüttelte kaum merklich meinen Kopf, angesichts dieses unpassenden Gefühls. Außerdem wirkte Aedan gerade auch so, als würde er lieber alleine sein, weshalb ich dem Drang widerstand, Kim den Wink zu geben die Biege zu machen, damit ich meinem Wunsch nachgehen konnte. Stattdessen grinste ich Kim mehr als anzüglich zu und zuckte leicht mit den Schultern. "Es gibt übrigens eine Menge Dinge, die du unserem Dozenten nicht zutrauen würdest, aber glaub mir, du wärst sehr überrascht."

Liebe ist nur eine weitere Methode anderen Leid zuzufügen <3

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~Cerandíl~ »»
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