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Dieses Thema hat 123 Antworten
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 RPG~Profi
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Neyl Offline

Admin


Beiträge: 36.230

22.10.2016 23:06
#91 RE: Kommt sofort! Zitat · antworten



Henry´s | Übernimmt den Laden :D Sorry Eli xD


Auf Kendras pikierte Erklärung, sie würde sich wie üblich mit dem Sofa begnügen, lächelte ich lediglich besänftigend und verdrehte kurz darauf die Augen, als sie davon sprach einer weiteren Person den heutigen Schlaf zu rauben. Ich konnte mir bildhaft vorstellen, wie sie Clay aus dem Bett trat, an den Haaren zerrte oder wie einen Mehlsack hinter sich herschleifte, Hauptsache sie würde ihren Willen bekommen. In stillem Gedenken an Kendras nächstes Opfer, widmete ich mich der neuen Barista und quittierte ihr "Du bist der Boss" mit einem kleinen Schmunzeln. Das sollte sie lieber nicht Eli hören lassen. Auf ihren kleinen Scherz hin, runzelte ich nachdenklich die Stirn, denn so abwegig war dieser Gedanke nicht. Solange Eli noch nicht 100% einsatzfähig war, würde ich vermutlich öfters aushelfen, als ursprünglich angedacht . Wir verbrachten ohnehin mehr Zeit im Henrys's als irgendwo anders, also war es vermutlich besser mich mit dem Gedanken anzufreunden, Elis rechte Hand zu werden. Ich wollte gerade etwas auf ihre Worte erwidern, als die Stimme meiner Schwester abermals ertönte.
Dafür, dass sie es eben so eilig hatte, ließ sie sich jetzt ganz schön Zeit und bewies mal wieder ihr mangelndes Talent ihre Gedanken für sich zu behalten. "Bisher ist mir noch kein Schäfchen abhanden gekommen. Bis auf das lästige Schwarze, das raubt mir den letzten Nerv.", erwiderte ich und sah meiner Schwester mit leicht gehobener Braue nach, ehe ich mich wieder an das Objekt der Begierde wandte. "Da hörst du es. Die Chefin hat gesprochen, also wirst du noch eine Weile mit mir Vorlieb nehmen müssen. Nicht, dass Lana nicht jeden Kerl skalpieren würde, der dir zu nahe kommt.", fügte ich hinzu und wie auf Kommando drehte die Ärztin ihren Kopf in meine Richtung und zwinkerte mir schelmisch zu, ehe sie sich wieder Alistair zuwendete, höchstwahrscheinlich mit einem Ohr weiterhin auf ihre kleine Schutzbefohlene lauschend. Vermutlich würde sie irgendwann ihre eigenen Kinder verchippen, um sicherzustellen, dass diesen nichts zustoßen würde.
„Denk dran, Elora die Kasse zu erklären“ , meldete der Big Boss sich nun zu Wort und ich nickte, ehe die zwei kurz diverse Vorbereitungen trafen, damit Elora voll einsatzfähig war. Im Gegensatz zu Eli, dem man deutlich ansah, dass er versuchte seine Schmerzen zu überspielen. Freundlich machte er das junge Mädchen darauf aufmerksam, dass man noch etwas an ihrer Zapftechnik feilen konnte, woraufhin diese einen erneuten Versuch startete und mich anwies das Kassieren zu übernehmen. "Aye, aye, Miss." Ich löste mich von der Theke, griff nach dem beanstandeten Bier und als Elora ihren zweiten Versuch erfolgreich gemeistert hatte, hielt ich das Glas abermals unter den Hahn und drückte den Zapfhebel nach hinten. Nun floss purer Schaum daraus hervor und ich zwinkerte der Rothaarigen zu, nahm ihr das andere aus der Hand und schob es einem der Verteidiger zu, der bereits ungeduldig auf der anderen Seite auf Nachschub wartete. Unbekümmert griff ich nach der Schlüsselkarte, zog dieses durch mein eigenes Gerät und reichte es dem Mann zurück.
"Mach einfach weiter, sobald die Meute versorgt ist, zeig ich dir, wie man die Dinger bedient.", versprach ich Elora und hob meinen Kopf, als Gregory, ein kräftiger, vollbärtiger Mann Anfang Vierzig eine Runde Bourbon für ihren Tisch bestellte und dabei quer durch die Bar brüllte. Ich nickte als Zeichen, dass ich ihn verstanden hatte (war bei der Lautstärke seiner Stimme auch keine Kunst) und füllte acht kleine Gläser, die ich anschließend auf ein Tablett stellte und zu ihnen herüberbrachte. Nachdem ich auch dort das Abkassieren übernommen hatte, wurde ich einige Minuten in ein Gespräch unter Verteidigern verwickelt. Mein Blick glitt zu Alistair, dem es vermutlich gut tun würde, mal in entspannter Atmosphäre Zeit mit seinen Kameraden zu verbringen, doch andererseits, war ich ebenfalls nicht erpicht darauf, die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen, weshalb ich mich schnell wieder an die Arbeit machte und zu Eli und Elora zurückkehrte. Letztere hatte mittlerweile für genügend Nachschub gesorgt, weswegen ich sie anwies diese mit mit zu verteilen. Am ersten Tisch ließ ich sie über meine Schulter blicken und wiederholte Elis Anweisungen, ehe wir zum Nächsten traten und ich Elora den Vortritt gab. Sah man einmal über die fehlerhafte Einschätzung ihres dilettantischen Bruders ab, war die kleine Madame Butterfly ja nicht gerade auf den Kopf gefallen.

Liebe ist nur eine weitere Methode anderen Leid zuzufügen <3

NoNameSorrySoon Offline

Grünschnabel

Beiträge: 40

26.10.2016 19:06
#92 RE: Kommt sofort! Zitat · antworten


Zuhause


Ich nickte, indem ich meinen Kopf langsam einmal kurz in den Nacken legte und meinen Kopf dann wieder in eine normale Haltung positionierte. "Ahh...Hauptsache es zeigt Wirkung.", fuhr ich seinen eigentlichen Gedanken fort. Auf seine Frage hin fuhr mein Blick automatisch auf meine Küchenschränke. "Wahrscheinlich nichts großartiges..", ich erhob mich und öffnete den Schrank, wo sich sonst meine Genussmittel befanden. Eine Flasche mit Kräuterschnaps befand sich da noch drin. "Ich hätte noch Kräuterschnaps im Angebot.", dann konnte ich mir wenigstens sicher sein, dass mein klarer Hochprozentiger noch überlebte.
Ich stellte die Flasche neben Jonas und blickte ihm dann auf seine Frage hin in seine Augen. "Nichts großartiges. Nur, dass ich mir sicher sein kann, dass er noch nicht tot ist. Aber ich kann nichts genaues dazu sagen."
Meine Mundwinkel hoben sich an, als Jonas mir tatsächlich seine Hilfe anbot. "Ich komme auf da Angebot zurück, wenn ich konkretere Pläne habe.", in die ich Jonas auch einbeziehen konnte. Bisher war mir Caleb eher vom Nutzen. Obwohl...
Jonas könnte mir die Karte von seiner kleinen Schwester besorgen..
Ich wägte ab, was sinniger war. Jonas direkt fragen, ob er mir helfen konnte? Es war riskant, viele Menschen in eine Tätigkeit ein zu weihen, die eigentlich erst einmal geheim bleiben sollte. Und da ich vorerst erst einmal Kampftraining benötigte, um nicht gänzlich bei meiner eigens ausgedachten Mission zu scheitern, wäre es sinnvoll, Jonas nicht direkt zu konsultieren..
Andererseits.. die Uhr tickte. Das war klar. Ich wusste nicht, wie viel Zeit mir blieb. Wenn Riley tot in einem Gebüsch lag.. oder in Gefangenschaft..
Ich weigerte mich, meinen Kopf diese Bilder ausmalen zu lassen. Ich wollte es nicht. Nein.

Mein Blick fuhr wieder auf Jonas, meine Gesichtszüge wurden etwas weicher. Ich war kein schwacher Mensch und erst recht war ich niemand, der großartig auf Körpernähe pochte. Aber irgendwie erschien es mir gerade gut, meine Arme kurzeitig um Jonas zu legen. Mich einmal an ihn zu drücken. Ich wusste, egal wie abgedreht er sein konnte. Auf Jonas war Verlass. Aber das galt Beispielsweise auch für Kendra. Sie war ebenso jemand. Lana auf ihre Art und Weise auch.

Ich entfernte mich von ihm und dirigierte meine Gesichtszüge wieder in ihre normal Form.
Ich wusste, das Jonas das nicht nur aus Höflichkeit sagte, und es beruhigte mich irgendwie. Einerseits trieb ihn sein eigener Verschwörungsgedanke dazu, mir Hilfe an zu bieten. Aber andererseits waren wir Freunde, die gemeinsam Dinge erlebt hatten, die einschneidend waren. "Danke..", gab ich noch einmal von mir, aber diesmal mit meiner gewohnten, eher sachlichen Stimme.

Pummel Offline

Eumelchen <3


Beiträge: 74

28.10.2016 09:56
#93 Rollin' Rollin Rollin' Zitat · antworten


Odeyas Reich, hat einen neuen besten Freund
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Hauptsache es zeigte Wirkung. Odeya hatte es im Grunde genommen auf den Punkt gebracht. Solange es meine Gedanken heute Abend zerstreute, war mir jedes Mittel recht. Trotz ihrer Erkenntnis hatte die Brünette nicht vor mich von meinem Vorhaben abzuhalten. Im Gegenteil. Sie nahm sich die Zeit, um ihre Schränke nach einem Brauchbaren Ersatz abzusuchen und präsentierte mir nicht lange darauf eine Flasche Kräuterschnaps.
„Klingt doch nach einem vernünftigen Anfang.“ – erwiderte ich auf ihr Angebot hin und ergriff die Flasche, die sie neben mir abgestellt hatte. Ich wäre vermutlich der letzte, der sich über ein Freigetränk beschwert hätte. Zufrieden schraubte ich den Behälter auf und richtete meine Augen auf meine Gastgeberin, sobald ich ihren Blick auf mir spürte. Sie ging auf meine Frage von zuvor ein.
"Nichts großartiges. Nur, dass ich mir sicher sein kann, dass er noch nicht tot ist. Aber ich kann nichts genaues dazu sagen."
„Okay.“ Ich nickte und bediente mich recht großzügig am Inhalt der Flasche in meiner Hand. Das Zeug war zwar nicht so effektiv, wie der hochprozentige Alkohol zuvor. Aber hey, kleine Schritte?
Mir entging das angedeutete Lächeln auf ihren Lippen nicht, welches auftauchte, sobald ich ihr meine Hilfe angeboten hatte. Natürlich gewährte sie keine tiefergehenden Einblicke in ihre Gedankenwelt und versprach schlicht und ergreifend auf mein Angebot zurückzukommen, sobald sie konkretere Pläne hätte. „Mach das.“ Ich würde sie sicher nicht drängen mir mehr zu erklären. Ich hatte es angeboten. Es lag an ihr, was sie damit machen würde. Soweit es nicht mit meinen eigenen Plänen kollidieren sollte, sah ich keinen Grund um ihr nicht zu helfen.
Ich hielt kurz Inne, als sich Odeyas Gesichtszüge mit einem Mal entspannten. Ein recht seltener Anblick, in dessen Genuss man vermutlich nicht allzu oft kam. Zumindest hatte sie in meiner Gegenwart bisher nur sehr selten ihre Deckung abgelegt. Ich beobachtete sie dabei, wie sie einen Schritt auf mich zutrat und ihren Körper unerwartet an meinen drückte. Nur mit Mühe verhinderte ich das leise Seufzen, den instinktiven Impuls meinen freien Arm um sie zu legen. Einer dieser Tage. Anscheinend hatte diese Frau ein Talent dafür. Nein. Ich hatte sie aufgesucht und nicht umgekehrt. Wieso eigentlich? Weil sie beim letzten Mal damit fertig geworden war, ohne dabei zu schaden zu kommen? Als die Brünette sich von mir löste und ihre Augen wieder auf mich richtete, lächelte ich ihr matt entgegen. Sie hatte sich ebenfalls wieder gefasst und bedankte sich knapp für..? Auch, wenn ich nicht genau wusste, ob nun das Angebot oder der kurze Moment der Schwäche gemeint war, reagierte ich mit einem knappen Nicken. Schließlich waren Antworten auf solche Fragen meist irrelevant. Was zählte war das Endergebnis.
„Bedanken kannst du dich, wenn wir ihn gefunden haben.“
Noch etwas unschlüssig wich ich einen Schritt zur Seite aus, um wieder etwas Distanz zwischen uns zu schaffen, und schritt mit meinem neuen besten Flaschenfreund zum Sofa. Ich durfte meinen Fokus nicht unnötig verlieren. Seufzend ließ ich mich auf der Polsterung nieder und strich mir kurz über den verspannten Nacken, ehe ich meine Augen wieder auf meine Gastgeberin richtete.
„Keine Sorge, ich verziehe mich wieder, wenn dein Besuch kommt. Ansonsten schmeiß mich einfach raus, wenn du genug hast.“ – nuschelte ich mit einem verschmitzten Grinsen auf den Lippen, bevor ich die nächste Aufgabe des heutigen Abends in Angriff nahm. Die Flasche wollte schließlich geleert werden. „Den Ausflug nächste Woche werden wir vermutlich verschieben müssen. Mir ist da was dazwischen gekommen.“

JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


Beiträge: 136

11.11.2016 00:27
#94 UNBEWAFFNET UND SCHUTZLOS AAAAHHHHHH Zitat · antworten


in the Dusche | dusching | with her BFFs Shampoo und Duschgel


Endlich. Man man man, das hatte lang genug gedauert und hatte mir auch viel zu viel Ärger gemacht. Hätte ich eine andere Wahl gehabt, wie eine Geheimtür in Elis Büro zu nehmen und Caleb mit einer Flasche Klarem zu bewerfen, bis er verstand und hinterkam und wieder geheimnisvoll durch jene Tür zu verschwinden – hätte ich vorgezogen. Leider hat Eli aber keine Geheimtür in die Bar, weswegen ich eben durch den Schankraum stapfen musste. Und selbst wenn ich vielleicht eine große Klappe hatte, zogen die Gespräche dennoch unangenehm nach. Wie eine kleine Magenverstimmung. Nicht der läppische Termin mit Alistair, das würde einfach werden. Reinsetzen und über die wichtigen Dinge schweigen, den Rest totschwatzen. Easy going. Was sollte er denn tun? Wenn er mich hinrichtete, löste er damit eine Revolte hier drin aus. (Ich sagte nicht, dass ich so beliebt war, ich meinte nur, dass niemand gern hingerichtet wurde, wenn er unschuldiger Zivilist ist, der lediglich unerlaubt mal aus dem Zimmer geschlichen ist.) Das schlimmste, was mir also passieren konnte, war eine Zelle. Und Folter. Ob Alistair schon mal jemanden gefoltert hatte? Ob das in den geheimen Geheimflügeln der Geheimtrakte der Verteidigung passierte? Gefangengenommene Zentralstaatler, denen die Haut in Streifen abgerissen wurde, damit sie sangen?
Was mich zu einer anderen Frage führte – würde ich es aushalten, wenn man mir die Haut in Streifen vom Leib riss? Ich wollte unbedingt gern Ja sagen. Denn wenn sie so etwas tun würden, hätten sie mein Vertrauen verloren, und so jemandem verriet ich nicht den letzten Rest Freiheit für die armen, ahnungslosen Schweine im Lager, damit dieser fipsige Rest vernichtet wurde. Aber wer wusste schon, wie man reagieren würde, wenn man unter solchen Schmerzen stand, dass man sich bitterlichst wünschte, man wäre tot? Wenn man das einfach so aushielt, war man ein Monster, und dann war ohnehin so einiges falsch und dieses Sein war nicht erstrebenswert.
Shiat, hallte es in meinem Kopf zwischen, und ich schnaubte amüsiert, während ich die Karte zu Calebs Kabuff durch den dazugehörigen Spalt jagte. Philosophisch auf den Abend. Die reste von Magensäure brannten in meiner Kehle, und ich griff mir eine Wasserflasche vom Tisch, schraubte sie auf und trank den Rest daraus, bevor ich nach einem Handtuch, einer Unterhose und einem großen T-Shirt aus der Kommode meines Bruders griff. Um nicht weiter wie ein Signalfeuer aufzufallen, zog ich die Klamotten aus (und hatte damit direkt ein Waxing hinter mir, mjam) , wusch mir schon mal ein bisschen das Gesicht ab und huschte dann, in das Handtuch gewickelt, in den Duschraum. Nebliger Wasserdampf hing wie eine freundliche Wolke im Raum, und das dumpfe Gelächter besagte mir, dass gerade praktisch die halbe Kompanie duschte, die mit Caleb zurückgekommen war. Größtenteils Männer. „Hey Jungs!“, rief ich, schmiss meine Klamotten voran in eine Kabine in der Ecke, und sofort schoss Clays Kopf aus einer Kabine. „Wenn du hier bist, bedeutet das nichts gutes.“ Brummend verzog er den Mund, und ich grinste. „Ich bräuchte mal wieder zwei. Geht morgen früh?“ Die Kinnlade sackte herunter, bevor er die Augen verdrehte. „In Ordnung. Komm vorbei.“ Sich durch die klitschnassen dunklen Haare fahrend, verschwand er wieder in seiner Kabine. „Das ist aber ein größerer Gefallen, als du einen gut hast.“ Ganz züchtig trat ich erst zwischen den Sichtschutz und hängte dann das Handtuch nach draußen. Das waren Calebs Kollegen, da musste ich ihn ja nicht noch mehr zum Horst machen. Zumindest nicht heute. „Dann hast du eben wieder was gut. Ein so dynamisches Team!“ Sein Schnauben verriet mir, dass er das nicht sonderlich gut hieß, und grinsend griff ich nach Calebs Duschkram, damit ich mir endlich den stinkenden Mist vom Körper schrubben konnte.



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Pummel Offline

Eumelchen <3


Beiträge: 74

11.11.2016 19:29
#95 Unbewaffnet, jedoch wohlbehütet Zitat · antworten


Henry's, erste Feuerprobe bestanden
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"Da hörst du es. Die Chefin hat gesprochen, also wirst du noch eine Weile mit mir Vorlieb nehmen müssen. Nicht, dass Lana nicht jeden Kerl skalpieren würde, der dir zu nahe kommt."
Lana? Automatisch drehte ich meinen Kopf in Richtung der Ärztin und bemerkte gerade noch so das Zwinkern, welches sie dem Dunkelhaarigen zuwarf. Irgendwie war ich mir mit einem Mal nicht mehr sicher, ob es so eine gute Idee gewesen war ausgerechnet sie als Vorwand zu benutzen mich im Henry’s umzusehen.
„Ihr wisst aber schon, dass ich kein Ei bin, oder?“
Machte ich auf andere wirklich so einen unbeholfenen Eindruck? Oder färbte Jonas‘ Überfürsorge auf andere Menschen in seiner Nähe ab? Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich es meinem Bruder vermutlich zugetraut die Leute um mich herum dazu angestiftet zu haben ein Auge auf mich zu werfen, solange er nicht in der Nähe war. Doch neben Lana konnte er mit den meisten nicht sonderlich viel anfangen. Wahrscheinlich würde er sich eher die Zunge abbeißen, als Kendra, Caleb oder gar Alistair um einen Gefallen zu bitten. Jetzt blieb nur noch zu hoffen, dass Jonas die Sache mit meinem neuen Nebenverdienst schnell verkraftete. Ich hatte zumindest nicht vor diesmal einen Rückzieher zu machen.
Auch, wenn er nun anscheinend zur Gruppe meiner neuen Kindermädchen gehörte, quittierte Caleb meine neuen Anweisungen mit einem munteren "Aye, aye, Miss". Der hochgewachsene Mann neben mir ergriff einen der befüllten Bierkrüge und zeigte mir zwinkernd, wie ich Schaumkronen auszubessern hatte. Während ich noch am Überlegen war, ob es an dieser Stelle angebracht wäre dem Senior die Zunge auszustrecken, nahm dieser mir bereits den zweiten Krug ab und schob ihn einem durstigen Verteidiger zu. Nachdem er abkassiert hatte, wies er mich an weiter zu machen und versprach mir den Rest zu zeigen, sobald die Meute versorgt war. „Guter Plan.“
Während er Getränke verteilte und dabei hier und da in Gespräche verwickelt wurde, zapfte ich weiter Bier und kam dabei unweigerlich ins Grübeln.
Ich blickte erst wieder von meiner Tätigkeit auf, als mein heutiger Partner zurückkehrte, um die fertigen Biere gemeinsam mit mir an die ungeduldigen Gäste zu verteilen. Ich war ehrlich gesagt erleichtert darüber, dass Caleb den ersten Tisch übernahm und ich somit etwas Zeit gewann, um mich auf die bevorstehende Interaktion einzustellen. Dann war ich an der Reihe zu glänzen.
„N’abend die Herrschaften! Verzeiht die Verzögerung, es geht sofort weiter!“ – machte ich die Männer lautstark auf mich aufmerksam, ehe ich mich zwischen zwei von ihnen schob und das volle Tablett vorsichtig in die Mitte des Tisches stellte. Die Dinger waren schwerer, als ich anfangs vermutet hatte. Ich schenkte den Männern ein breites Lächeln und wollte gerade fragen, ob noch Wünsche bestanden, als meine Augen auf Herr Buschelbraue am Tisch fielen, der mich irgendwie ernst betrachtete. Verwundert zog ich die Augenbrauen hoch, was ihn zu einem schiefen Grinsen und einem Zwinkern verleitete. Leise lachend vergewisserte ich mich, dass niemand sonst etwas haben wollte und kehrte anschließend mit Caleb hinter den Tresen zurück.
„Runde eins, gemeistert!“
Zufrieden strich ich mir kurz über die Stirn und blickte mich prüfend in der Bar um, ehe meine Augen auf Caleb haften blieben.
„Ich glaube ich werde mir nächstes Mal etwas zum Essen mitnehmen müssen.“
Ich erinnerte mich an mein Bierglas, welches ich seit dem kurzen Kaffeeabenteuer vollkommen vernachlässigt hatte. Mit wenigen Schritten erreichte ich das halbleere Behältnis, welches etwas abseits auf der Theke stand und gönnte mir einen Schluck der mittlerweile lauwarmen Flüssigkeit. Meine Wangen fühlten sich wärmer an, als gewöhnlich. Vermutlich der Aufregung zu verdanken, die mit dem neuen Job verbunden war. Meine Lippen formten sich zu einem schiefen Lächeln.
„Eigentlich hatte ich mir den Abend anders vorgestellt.“

NoNameSorrySoon Offline

Grünschnabel

Beiträge: 40

14.11.2016 20:10
#96 NA Zitat · antworten


Henry's

Während ich hier saß und in meinen Gedanken versunken war, folgten meine Augen abwechselnd Caleb, Elora und Elijah. Die beiden ersteren schienen eine neue Berufung für sich entdeckt zu haben. Schade, ich hätte gedacht, dass Elora die Tierforschung draußen gefallen hätte. Stattdessen muss sie nun , sollte sie das hier öfters machen, Nachts hier sitzen und die Leute bedienen. Da blieb wohl kaum noch Zeit für irgendwas anderes. Aber ihr schien es auch irgendwie Spaß zu machen. Auch wenn einige Blicke der anderen über die Grenze der Neugierde hinaus gingen. Bei ihren Worten, dass sie sich den Abend anders vorgestellt hatte, lachte ich leise auf. "Ich vermute, du wolltest deine Zeit lieber mit Lana und in Freizeit genießen?", ging ich auf ihre Aussage ein und warf der Ärztin einen Blick zu. Kurz danach nahm ich den letzten Schluck aus meinem Kaffee und legte den Becher wieder auf dem Tresen ab. "Gibt es eigentlich irgendwas, was in den letzten Wochen passiert ist, wovon ich wissen muss?", Dinge, die nicht in meinen Berichten stehen. Beispielsweise Zwischenmenschliche Sachen. Sachen, die andere Verschleiern wollen würden. Oder ganz simple Sachen, die nicht mit der Leitung von irgendwelchen Dingen zutun haben. Jonas war so Kotzbrockenmäßig wie immer, Elora genau das Gegenteil. Die Bar von Elijah schien zu laufen. Lana sah aus, als machte sie sich wieder viele Gedanken. Gedanken, die ich nachvollziehen konnte. Mein Blick fuhr auf Elijah. "Könnte ich noch einen Kaffee haben?", und fragte hinterher: "War der eigentlich teuer? Oder ist der künstlich hier unten angepflanzt worden und mit Solarlichtern versorgt worden?", einige Waren bekam man nicht immer oder zu jeder Jahreszeit. Auch wenn es draußen eigentlich verhältnismäßig immer eher wärmer war, waren kältere Temperaturen nicht unmöglich. Das Klima wechselt eher von einem Extrem zum anderen.


Zuhause


Jonas nahm den Kräuterschnaps und führte ihn auch relativ Flott an seinen Mund. Als ich ihn umarmte, schien Jonas ein wenig Überfordert oder zumindest Verwirrt. Keine Ahnung.. ich hatte eigentlich keinen. Und manchmal brauchte man einmal kurz Körperwärme. Biologisch betrachtet waren Menschen auch glücklicher, wenn sie hin und wieder ein paar Streicheleinheiten bekamen. Bei Kindern war das eher weniger das Problem, die nahmen sich das ganze einfach so. Umarmten ihre Eltern oder ihre Freunde. Aber auch bei einigen bekannten, auch wenn sie nicht so kannten. Je nachdem, wie zutraulich das Kind war. Erwachsene hingegen neigten dazu, sich zurück zu halten. Häufig hatten sie ja auch einfach zu viel Stress. Dachten nicht an das Zwischenmenschliche. Ich gehörte im Normalfall dazu. Aber dass Jonas, ohne zu Wissen was eigentlich Status Quo war, mir seine Hilfe anbot, hatte mich froh gemacht. Auch, dass Caleb so Hilfsbereit war. Eigentlich, so fand ich immer, sind Zwischenmenschliche Dinge sehr sehr überbewertet. Aber momentan war ich in einer Phase, in der ich andere Argumentationen auch relativ gut nachvollziehen konnte.

"Keine Sorge, ich verziehe mich wieder, wenn dein Besucht kommt, Ansonsten schmeiß mich einfach raus, wenn du genug hast.", ich nickte und setzte mich neben ihn. Meine Beine übereinander geschlagen. Als er erzählte, dass ihm was dazwischen gekommen war, wurde ich etwas hellhörig. Ich blickte ihn an und entgegnete ihm: "Kein Ding...", und stützte meinen Kopf an meiner Hand ab. "Darf man fragen was? Oder ist das privat?" Soweit ich mich erinnern konnte, hatten wir die treffen selten abgesagt. Nichtmal Stürme draußen hatten uns davon abgehalten. Oder die Verteidiger. Wenn man hier unten und da oben so alles inspizierte, konnte man vieles entdecken. "Aber das ist kein Problem. Ich geh dann einfach allein.", versicherte ich ihm und lehnte mich wieder mit meinem Rücken an das Sofa an.

JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


Beiträge: 136

17.11.2016 14:04
#97 Badabumm tsss.... Zitat · antworten


Alistair und Elo und Büro und schwatzi schwatzi


Ich sah mich um, und verschränkte die Arme. Caleb und Elora machten das wirklich ganz ausgezeichnet und eigentlich war es eine Verschwendung, jemanden mit so viel sympathischer Ausstrahlung beim Militär arbeiten zu lassen – aber Caleb war nun mal eben ein Beschützer. In der Bar zu arbeiten wäre für jemanden wie ihn nicht bedeutsam genug, und das akzeptierte ich. War aber dennoch froh, dass er mir heute aushalf. Elora war als Sonnenschein auch sicher förderlich für das Geschäft, denn nach einem harten ein lächelndes Gesicht zu sehen, erhellte doch immer die Stimmung. Nicht nur bei mir, sondern auch bei allen meinen Gästen. Und da ich sie hier nicht allein lassen würde, konnte ich auch aufpassen, dass nichts geschah.
Dennoch war es zunächst erst einmal eine temporäre Lösung, bis mein Arm wieder halbwegs verheilt war, danach konnten wir immer noch weitersehen, ob sie weiter bei mir arbeiten wollte oder aber sich lieber anderen Tätigkeiten widmen würde. Und wenn ich vielleicht mehrere Leute zusammengetrommelt bekam, die schichtweise für mich arbeiten würden, könnte sie das auch nur nebenberuflich machen. Wie auch immer. Ich war da recht flexibel, war ich ja bisher auch allein zurechtgekommen.
Alistair fragte nach einem neuen Kaffee, und erstaunt sah ich auf die bereits wieder geleerte Tasse. Das war fix gegangen, aber als Truppenchef hatte er sich eine ganze Menge Stress gehabt. Lächelnd nickte ich. „Natürlich.“ Ich runzelte die Stirn ob seiner Frage und lachte dann. „Ich habe beides hier unten. Das meiste an Kaffee, was ich so trinke, wurde hier unten gezüchtet. Das Aroma ist aber natürlich nicht zu vergleichen mit Sonnenlicht gereiften Bohnen. Ab und an kommt mal für ein Heidengeld eine kleine Kiste mit richtigem Kaffee, den ich mir nach einer harten Woche gönne.“ Ich zuckte mit den Achseln und deutete auf seine Tasse. „Oder dir.“ Seufzend stemmte ich die Hände in die Seiten, Kaffee war tatsächlich ein kleiner, wunder Punkt für mich. Und apropos, vielleicht sollte ich meine neue Aushilfe über die qualitativen Unterschiede des Kaffees unterrichten. „Eine Schande, dass selbst der im Lager gezüchtete Kaffee so teuer ist. Natürlich verständlich, weil es ein Luxusgut ist, aber es stellt für mich schon ein Problem dar.“ Aber es war nichts, womit ich nicht umgehen konnte. Im Notfall ging ich runter und arbeitete selber noch auf der Kaffeeplantage, um mir das leisten zu können, denn ohne Kaffee funktionierte ich überhaupt nicht. Ich trat zu Elora und wartete ab, bis sie gerade die Hände frei hatte. „Komm doch bitte noch mal schnell mit hinter.“ Ich führte sie erneut in mein Büro und öffnete das kleine Schränkchen unter der Kaffeemaschine. „Alistair hat gerade danach gefragt, sonst hätte ich es glatt vergessen: ich habe zwei verschiedene Sorten von Kaffee.“ Ich zeigte ihr fix, wo welche Sorte stand und wie viel man von jedem Pulver nahm, bevor ich Alistair seufzend einen von der guten Sorte aufbrühte. „Elora, ich glaube, Kendra macht sich Sorgen und Jonas.“ Auch wenn sie natürlich bestreiten würde, dass es Sorgen waren, die sie antrieben. „Ich weiß nicht genau, was passiert ist, dass sie blutüberströmt in der Bar stand, aber irgendwas hat Jonas damit zu tun. Vielleicht solltest du heute Abend mit ihm reden.“ Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie scheinbar draußen gewesen war, und Alistair sie nun beobachten (lassen?) würde. Der flapsige Satz an Caleb, er solle sein Schäfchen nicht vom bösen Wolf reißen lassen, war, wenn ich das richtig verstanden hatte, nämlich keinesfalls auf Elora bezogen. „Ich glaube echt, dass Jonas sein Nachname richtig gut gefällt. Grimm, der Grimm, der böse Wolf… aber eigentlich ist er doch nur ein kleines Schäfchen, das blökend auf der Weide steht und sein Lämmchen sucht. Oder Wildschweine, so eine Bache rastet ja auch immer voll aus, wenn die Frischlinge bedroht sind. Ob Elora wohl demnächst mal in die Pubertät kommt und sich gegen den Möchtegern-Papi mal auflehnt?“ Und so weiter und so fort. Wenn Kendra einmal angefangen hatte zu reden, konnte sie ja auch Ewigkeiten damit fortführen, und so war es auch an dem Abend vor ein paar Tagen gewesen. Zu viel Bier, das lose Mundwerk, und fröhlich geschwatzt, was das Zeug hielt. Achselzuckend griff ich nach der Untertasse. „Kann aber auch sein, dass ich sie ein bisschen falsch verstanden habe.“ Aber dennoch – es wäre äußerst ungünstig, wenn sie diesen Ausgang nun auch schließen würden. Denn auch ich schätzte meine Freiheiten und klare, frische Luft, und ich wäre nicht wirklich erfreut, wenn sie den Ausgang schließen würden.



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Neyl Offline

Admin


Beiträge: 36.230

19.11.2016 17:21
#98 RE: NA Zitat · antworten






Henry´s | Hat unangebrachte Gedanken



Manchmal war ich selbst darüber verwundert, wie schnell meine Gedanken von einem Thema zum Nächsten hüpften. Gerade noch hatte ich mir ausgemalt, wie man Eli wohl dazu bringen konnte, so richtig aus der Haut zu fahren (und mich nebenbei gefragt, ob ich mir mal seine Blutwerte genauer ansehen sollte, denn Himmel, hatte der Kerl kein Cortisol in sich?), ehe ich mir vorstellte, wie spaßig es sein könnte, einen auf Kendra zu machen und dem Kerl mit den buschigen Augenbrauen klarzumachen, dass er sich sein dämliches Grinsen sonst wo hinschieben konnte, da dachte ich auch schon wieder darüber nach, was Alistair mir zuvor berichtet hatte. Sein verheißungsvoller Tonfall konnte eigentlich nur bedeuten, dass sie etwas von dem Heilmittel in die Finger bekommen hatten und zugegeben, spürte ich bereits jetzt, wie mir dieses Wissen viel zu viel Hoffnung bereitete, dass unser zurzeit wohl größtes Problem bald passé war. Wenn dem nicht so war, war ich zumindest bald mit meinem Latein am Ende. Frustriert rieb ich mir über die Schläfe, als ein bohrender Schmerz durch meinen Kopf zuckte und eine Sekunde darauf schon wieder verschwunden war. Vermutlich wäre es besser gewesen, meine freie Zeit der zusätztlichen Arbeit zu widmen und dafür ein paar Stunden Schlaf mehr zu bekommen. Denn allmählich machte es sich bemerkbar, dass ich versuchte alles unter einen Hut zu bekommen. Schlafmangel lässt grüßen. Doch die gelegentlichen Kopfschmerzen waren nur ein kleines Übel, wenn ich mir dafür hin und wieder etwas Spaß gönnte. Was mich daran erinnerte, dass ich gerade nicht sonderlich viel hatte.
Doch noch ehe ich etwas dagegen unternehmen konnte, wandte sich Alistair an mich und riss mich damit aus meiner wirren Gedankenspirale.
"Gibt es eigentlich irgendwas, was in den letzten Wochen passiert ist, wovon ich wissen muss?"
Da der Commander vermutlich über die wichtigen, offiziellen Angelegenheiten informiert worden war, bezweiflete ich, dass er derlei Informationen von mir hören wollte. Ich erinnerte mich an die Szene mit Kendra, die sich vor wenigen Minuten zugetragen hatte und zuckte beiläufig mit den Schultern. "Wenn du mich fragst, sollte man manche Leute hier mal auf ihre Zurechnungsfähigkeit testen lassen."
Nichtsdestotrotz ging ich einige Theorien durch, während Alistair sich Nachschub bestellte und der Barkeeper mit seiner neuen Aushilfe abermals ins Hinterzimmer verschwand. Ich sah auf das leere Glas in meiner Hand und bat Caleb diesmal um Nachschub (und darum die Flasche einfach hier stehen zu lassen), ehe ich mich wieder an Alistair wandte. "Die Stimmung ist ungewöhnlich gelassen, angesichts der Umstände.", bemerkte ich, noch immer nicht ganz sicher, was er von mir zu hören erhoffte. Viele der Dinge, die mir im Kopf herumschwirrten erachtete ich für nicht erwähnenswert, andere gab ich aus bestimmten anderen Gründen nicht preis und wieder anderes, nun...sagen wir einfach, dass ich Aussagen gerne ausreichend untermauern konnte, ehe ich sie aussprach. "Das ist natürlich besser, als wenn Panik herrschen würde.", fügte ich hinzu und fragte mich, ob die Situation anders aussehen würde, wenn sie mit eigenen Augen sehen würden, was der Virus tatsächlich anrichtete. Andererseits, die meisten der Bewohner waren so oft mit Leid und Tod konfrontiert worden, dass sie einfach solider mit solchen Begebenheiten umgingen.
Ich lächelte Caleb dankbar an, als er mein Glas wieder auffüllte und machte mich weiter daran, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Allerdings fehlte etwas und unzufrieden, das die erhoffte Wirkung ausblieb, ließ ich meinen Blick durch die Bar gleiten. Auch wenn man es mir vermutlich nicht ansah, verspürte ich eine merkwürdige, innere Unruhe, die ich mir selbst nicht ganz erklären konnte. Ich drehte mich mit dem Rücken zur Bar, lehnte mich daran zurück und musterte die Verteidiger nacheinander, ehe ich dem Kommandanten einen kurzen Seitenblick zuwarf.
"Also Alistair, wer wäre dein persönlicher Tipp, um ein wenig Spaß zu haben?", fragte ich und nickte schelmisch zu seinen Jungs rüber.

Liebe ist nur eine weitere Methode anderen Leid zuzufügen <3

Pummel Offline

Eumelchen <3


Beiträge: 74

20.11.2016 18:06
#99 NANANANANANANANA bätmääään Zitat · antworten


Geschwister unter sich
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Noch während ich das Glas an meine Lippen führte und mir ein paar Züge der lauwarmen Flüssigkeit gönnte, hörte ich Alistair leise auflachen. Überrascht richtete ich meine Augen auf den Commander, der Vermutungen zu meinen eigentlichen Plänen für den heutigen Abend anstellte. Seine Worte ließen mich schmunzeln. „So in etwa, ja. Aber ich kann nicht sagen, dass es keinen Spaß machen würde. Und es ist ja nicht so, dass ich dazu gezwungen wurde. Ich sehe es vielmehr, als… hmm…“ Nachdenklich legte ich einen Finger an die Lippen und zog eine amüsierte Schnute. „Vermutlich sehe ich es als kleine Herausforderung!“
Sobald Eli zu uns herantrat, machte ich den Männern Platz und widmete mich wieder meinem Getränk. Während ich mit einem Ohr also dem Kaffeegespräch unter Männern lauschte, ließ ich meine Augen durch die Bar wandern. Die Stimmung war meistenteils ausgelassen, soweit ich das einschätzen konnte. Vermutlich würde es nicht mehr allzu lange dauern, bis ich anfangen müsste die nächsten Biere zu zapfen. Außerdem musste der Senior mir immer noch zeigen, wie ich das mit dem Abkassieren handhaben sollte. Es war wohl keine gute Idee meine Zeit mit Herumstehen zu verplempern. Also gab ich mir einen kleinen Ruck, leerte das Glas und trat zur Spüle.
Zunächst wusch ich den leeren Behälter in meiner Hand aus. Ich holte gerade Luft, um Caleb ein weiteres Mal bei seiner Arbeit zu stören, als Elis Stimme unmittelbar hinter mir ertönte. Komm doch bitte noch mal schnell mit hinter.“ Wie? Was? Perplex nickend folgte ich dem Blonden ins Büro und blieb abwartend neben ihm stehen. Eli öffnete ein Schränkchen unter der Kaffeemaschine und erklärte mir nun weitere Details zu den Kaffeesorten, die sich in unserem Sortiment befanden und zu deren Handhabung. Anschließend machte mein neuer Chef sich daran eine Tasse der guten Sorte Kaffee zuzubereiten. Ich beobachtete ihn schweigend und war gerade im Begriff mit den Gedanken leicht abzuschweifen, als er unerwartet ein neues Thema ansprach und behauptete, dass Kendra sich vermutlich Sorgen um meinen Bruder machte. Wie kam er denn auf sowas?
„Ich weiß nicht genau, was passiert ist, dass sie blutüberströmt in der Bar stand, aber irgendwas hat Jonas damit zu tun. Vielleicht solltest du heute Abend mit ihm reden.“
Allein der Gedanke daran, wie Kendra vorhin ausgesehen hatte, bewirkte, dass mein Magen sich unangenehm zusammenzog. Konnte es sein, dass sie nicht alleine gewesen war, als sie was auch immer wo auch immer getan hatte? Augenblicklich verspürte ich die ersten Anflüge von Reue, weil ich nicht wusste, was mein Bruder getrieben hatte, nachdem Eli ihm das Hausverbot erteilt hatte. Dass der Barbesitzer jetzt versuchte zurückzurudern und seine Vermutungen als mögliches Missverständnis hinzustellen, war ein vergebliches Unterfangen. Denn ich würde nicht mehr zur Ruhe kommen, bis ich mehr wusste. Ich schluckte nervös und blickte dann zu dem Blonden auf.
„Ich… kann ich kurz… ich schaue mal kurz, ob ich ihn erreichen kann?“
Ich seufze erleichtert auf, als Eli nickte und sich aus dem Büro entfernte. Vermutlich, um mir etwas Privatsphäre zu gönnen. Dann holte ich bereits das kleine Funkgerät hervor und stellte die Frequenz ein, ehe ich begann zu sprechen. „Jonas?“ Ich spürte, wie sich allmählich ein Kloß in meinem Hals bildete. Er würde doch gleich antworten, nicht wahr?


Odeya nickte auf meine Worte hin. Ich gönnte mir den nächsten Schluck Kräuterlikör, während sie näherkam und sich kurzerhand neben mir auf das Sofa niederließ. Die Tatsache, dass ich unseren nächsten gemeinsamen Ausflug absagen musste, kam für sie anscheinend überraschend. Trotzdem blieb sie ruhig und nahm die Neuigkeit mit einem einfachen „Kein Ding“ zur Kenntnis. Ich beobachtete sie dabei, wie sie ihr Kinn an ihrer Handfläche abstützte und… "Darf man fragen was? Oder ist das privat?" Oh, das war neu. Ich trank in Ruhe einen weiteren Schluck und fragte mich kurz, woher das plötzliche Interesse kam. Im Grunde war die Antwort recht simpel. Normalerweise hielt ich mich an Vereinbarungen. Treffen sagte ich selbst bei sehr ungünstigen Bedingungen nicht ab. Doch diesmal war mir etwas wirklich Wichtiges dazwischen gekommen. "Aber das ist kein Problem. Ich geh dann einfach allein." – führte die Brünette weiter, vermutlich um ihre Frage von zuvor zu überbrücken und mich nicht zu einer Antwort zu zwingen, falls ich keine geben wollte. Ich verzog kurz das Gesicht, als ich mir der Gewichtung ihrer letzten Aussage bewusst wurde.
„Es… ich muss in dem Zeitraum woanders hin. Wird vermutlich nicht mehr als zwei, drei Tage dauern. Vielleicht weniger. Falls du die paar Tage warten würdest, könnten wir danach immer noch los.“
Die Vorstellung Odeya hängen zu lassen behagte mir nicht unbedingt. Ich wusste, dass sie wahrscheinlich auch alleine zurechtkommen würde. Trotzdem war es allgemein sicherer mindestens zu zweit aufzubrechen. Vielleicht würde sie ja noch jemanden finden, der spontan für mich einspringen könnte.
>>Jonas?<<
Die leicht verzerrte, trotzdem eindeutig besorgt klingende Stimme meiner Schwester, die unerwartet im Raum ertönte, ließ mich abrupt zusammenzucken. Automatisch zog ich das kleine Gerät an meinem Gürtel aus der Halterung hervor und antwortete automatisch, ohne wirklich darüber nachzudenken.
„Elora?? Ist alles in Ordnung?“
Die Stille, die folgte, ließ mich verkrampfen. Es kam nicht oft vor, dass wir auf diesem Wege kommunizierten. Wir hatten uns eigentlich darauf geeinigt uns diese Möglichkeit für Notfälle vorzubehalten.
>>Bist du okay?<<
Anstatt mir zu antworten, stellte sie ihrerseits die wichtige Frage nach meinem Befinden. Meine Stirn legte sich allmählich in Falten, während ich mich fragte, wie die Rothaarige so plötzlich darauf kam. Hatte mich jemand gesehen und diese Information irgendwie an sie weitergeleitet?
>>Kendra war hier.<<
„Sie... was??“
>>Sie sah nicht... lecker aus. Kannst du mit ihr mithalten?<<
Seufzend strich ich mir übers Gesicht und fragte mich ernsthaft wie diese Frau auf die Idee gekommen sein konnte, dass es eine gute Idee war sich in ihrem Bloody Mary Outfit unter Menschen zu wagen. Vermutlich fand sie die Aufmerksamkeit am Ende auch noch lustig. Mir entwich ein Seufzen.
„Wir haben vorhin spontan einen kleinen Ausflug unternommen. Lief nicht alles so wie geplant. Aber mir fehlt nichts. Bloß ein Kratzer.“
Die eintretende Stille, die meine Schwester vermutlich nutzte, um ihre Gedanken zu ordnen, nutzte ich, um meiner Sitznachbarin einen entschuldigenden Blick zuzuwerfen. Die Brünette hatte sich ihren Abend vermutlich ein wenig anders vorgestellt.
>>Alistair hat das mitbekommen. Kendra hat ihm zwar nichts erzählt, aber er will sie morgen befragen. Ich glaube er ahnt etwas von eurem… Durchgang.<<
Alistair. Ich hatte ja ganz vergessen, dass diese Spaßbremse von Elora zum Henrys mitgeschleppt worden war. Normalerweise ließ der Typ sich ja nicht blicken, solange er keine Gelegenheit sah jemandem auf den Geist zu gehen oder seine Macht auszuüben. Falls er wirklich etwas ahnte, konnte er tatsächlich zu einer Bedrohung werden. Ich hatte nicht vor zuzulassen, dass der Schacht aufflog. Vor allem nicht, wenn vom dicht machen der offiziellen Ausgänge die Rede war. Aber was, wenn Kendra den Zugang nicht versiegelt hatte? Ich zwang mich dazu meine Aufmerksamkeit wieder der Rothaarigen am anderen Ende der Leitung zu widmen.
„Okay, ich habe verstanden, danke für die Warnung. Und mach dir keine Sorgen. Wir sehen uns spätestens morgen.“
>>Okay. Ich komm vorbei um nach dir zu sehen.<<
„Ist gut.“
Mit einem Seufzend steckte ich das Gerät wieder weg. Was konnte an diesem Abend eigentlich noch alles schief gehen? Entnervt richtete ich meine Augen wieder auf Odeya und trank noch einen Schluck Kräuterschnaps.
„Herrgott, diese… ich muss nachsehen, ob sie die Luke wieder verschlossen hat. Sie darf nicht wegen einem misslungenen Saufgelage auffliegen. Willst du mit? Oder wartest du lieber auf deinen möglichen Gast?“


Seufzend wischte ich mir mit den Fingern übers Gesicht. Eigentlich hätte ich erleichtert sein müssen. Jonas ging es soweit gut. Ich hatte ihn erreichen können. Natürlich würde ich nach ihm sehen, sobald ich die Zeit dazu fand, weil er angeschlagen geklungen hatte. Ein Kratzer. Ich kannte Jonas‘ Definition von Kratzern. Doch im Moment konnte ich wohl nicht allzu viel tun. Ich hatte mich dazu verpflichtet Eli in der Bar auszuhelfen. Und ich wollte nicht, dass mein Bruder der Verantwortliche dafür war, dass ich den Posten am Ende doch nicht bekam. Vor allem nicht, weil ich mir ziemlich sicher war, dass ihm so ein Ausklang wahrscheinlich gefallen hätte. Unzufrieden ließ ich meine Finger weiter hochstreichen und strubbelte mir kurz durchs Haar, ehe ich mich dazu durchrang das Büro wieder zu verlassen und zu den anderen zurückzukehren. Alistair hatte mittlerweile seinen Kaffee erhalten. Die Aufmerksamkeit des Commanders lag jedoch zurzeit mehr auf Lana, mit der er sich unterhielt. Ich schenkte Eli ein kurzes, dankbares Lächeln, ehe ich meine Schritte zurück zur Zapfanlage lenkte. Unerwartet spürte ich den Blick einer weiteren Person auf mir. Caleb war meine kurze Abwesenheit anscheinend aufgefallen. Und vermutlich konnte er meine veränderte Stimmung in meinem Gesicht ablesen. Ich lächelte auch dem Verteidiger kurz zu, auch wenn ich mir sicher war, dass mein Mienenspiel bei weitem nicht so überzeugend war, wie beabsichtigt. Dafür war ich mittlerweile einfach viel zu nervös. Vielleicht hätte ich meinen Bruder darum bitten sollen herzukommen. Dann hätte Lana sich seine Verletzungen ansehen können, solange sie noch gerade schauen konnte. Nicht, dass ich der Dunkelhaarigen keinen entspannten Abend gönnte. Nur irgendwie liefen die Dinge nicht so, wie ich sie mir ausgemalt hatte. Mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen und aufeinander gepressten Lippen griff ich nach einem sauberen Bierkrug und machte mich daran ihn mit frischem Bier aufzufüllen. Ich war so darum bemüht mir meine trübsinnigen Gedanken nicht anmerken zu lassen, dass ich alles sonst um mich herum ausblendete.

Neyl Offline

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23.11.2016 20:25
#100 RE: Seriously? Zitat · antworten



Henry´s | Der Schmetterlingsflüsterer...nicht XD


Wie nicht anders zu erwarten, kam Elora gut bei den Gästen an. Bei einigen vielleicht etwas zu gut. Es wunderte mich, dass Lana nicht die Löwenmami markierte, doch ein Seitenblick auf die Ärztin verriet mir, dass sie ziemlich entspannt wirkte und allem Anschein nach die Zügel etwas lockerer ließ. Das, oder sie bereitete einen Überraschungsangriff vor. So wirklich hatte ich es nie geschafft, die Absichten der Dunkelhaarigen zu durchschauen, was allerdings auch mehr an mir, als an ihr liegen könnte.
Und da auch Eli gerade anderweitig beschäftigt war, übernahm ich den Part Carter einen kurzen warnenden Blick zuzuwerfen, ehe ich der Rothaarigen wieder hinter die Theke folgte.
„Runde eins, gemeistert!“, bemerkte die neue Aushilfe sichtlich zufrieden mit ihrer Arbeit und ich quittierte diese Aussage lediglich mit einem knappen Nicken. Während ich die leeren Gläser, die ich von den Tischen eingesammelt hatte von dem Tablett auf die Spüle stellte, spürte ich jedoch abermals den Blick der kleinen Madame Butterfly auf mir ruhen und lauschte nachdenklich ihren weiteren Worten. Ihr Einsatz hier war ebenso spontan gewesen, wie meiner, weswegen ihre mangelnde Vorbereitung nicht weiter verwunderlich war. Allerdings war es ohnehin unvernünftig auf leerem Magen zu trinken, besonders, wenn man das so selten tat, wie Jonas Schwester. Da ihr Bruder sich nur von Alkohol zu ernähren schien, lag der Verdacht nahe, dass sie es deshalb vermied, auch wenn sie diesen Vorsatz heute anscheinend über Bord geworfen hatte. "Ich glaube mehr als ein paar Salzstangen wirst du heute hier nicht finden.", erwiderte ich schließlich, hob den Kopf und betrachtete Elora aufmerksam. "Eli erwartet sicher nicht, dass du bis zum Schluss bleibst.", fügte ich lediglich als Anmerkung hinzu, damit sie nicht auf den Gedanken kam, sich verpflichtet zu fühlen, bis zum Umfallen zu arbeiten. Unvernünftigerweise wandte sich die junge Frau dann aber wieder ihrem Getränk zu und während ich darüber nachgrübelte, wie ich an diesem Abend alles unter einen Hut bekommen sollte, entführte der Barkeeper sie wieder nach hinten.
Während ich an der Zapfanlage für Nachschub sorgte, nutzte ich die Minuten in denen niemand mich ablenkte, um an den bevorstehenden Tag und Alistairs Vorladung zu denken. Ich bezweifelte nicht, dass meine Schwester clever genug war, den Schacht weiterhin geheim zu halten, allerdings befürchtete ich, dass ihr Temperament und ihre fehlende Höflichkeit ihr weitere Schwierigkeiten einbringen würden. Mein Blick flackerte kurz zu Alistair, dessen Nachsicht bestimmt bald ein Ende finden würde. Außerdem gab es da ja auch immer noch Odeya, die Gott weiß was geplant hatte und ich war mir ziemlich sicher, dass ihre Pläne dem Commander ebenfalls nicht gefallen würden. Missmutig sah ich auf, als Eli zurückkehrte, dachte mir aber nichts dabei, dass Elora nicht in seiner Begleitung war, sondern nahm weitere Bestellungen entgegen und verteilte dann das frisch gezapfte Bier. Kurz nachdem ich wieder hinter der Bar stand, tauchte dann auch die Rothaarige auf. Irrte ich mich, oder wirkte sie seltsam zerstreut? Elora schien meinen Blick zu bemerken und lächelte mir zu, ehe sie sich wieder ablenkend der Zapfanlage widmete. Mein misstrauischer Ausdruck verflüchtigte sich jedoch nicht, während ich einen Moment ihre Rückansicht betrachtete und mich dann nach den Anderen umsah. Lana saß noch immer mit dem Rücken zu uns, weswegen ihr die veränderte Haltung ihrer Freundin nicht aufzufallen schien und da auch Eli und Alistair abgelenkt waren, richtete ich meine Schritte noch etwas zögerlich zu Elora und stützte meine Handflächen neben ihr auf der Theke ab, um den Abstand zwischen unseren Gesichtern zu verringern. Musste ja nicht jeder mitbekommen, was ich hier gerade tat und vorallem, wie denkbar schlecht ich mich dabei anstellte. "Geht´s dir gut?"

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JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


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23.11.2016 22:59
#101 Unnerbux drägd man unner der Bux, junger Mann! Zitat · antworten


Hilfreich wie eh und je!


Ich nickte und ließ Elora allein, die sichtlich aufgelöst wirkte bei dem Gedanken daran, dass Jonas in Kendras Chaos involviert war. Zugegeben – das konnte ich verstehen. Kendra konnte wirklich die Hölle auf Erden losbrechen und für jeden in Reichweite Probleme und Verderben bedeuten. Aber genauso gut konnte sie einen ganzen Raum erheitern, und das machte das auch irgendwie wieder wett. Und wie schon erwähnt – ganz uneigennützig war meine Einmischung auch nicht. Ich wollte schließlich auch nicht, dass er Ausgang geschlossen wurde, ich war selbst oft genug draußen, wenn ich nicht schlafen konnte und einen Nachthimmel und etwas frische Luft brauchte. Im Gegensatz zu den meisten war ich damit auch aufgewachsen, 25 Jahre lang, damit, in den Himmel zu schauen, wann ich das wollte. Das Gefühl, eingesperrt zu sein, war für mich noch einmal von einer ganz anderen Dimension als für diejenigen, die nichts anderes gewohnt waren.
Ergo: es war wichtig, dass dieser Ausgang offen blieb.
Und deshalb war es wichtig, dass Elora mit ihrem Bruder sprach, und der sich die nächste Zeit von der Luke fernhielt. Und ganz abgesehen davon hätte ich sie auch so mit ihrem Bruder telefonieren lassen, das war gar keine Frage. Als ich wieder zurück in den Schankraum trat, sah ich mich einmal um, ob Caleb alles im Griff hatte, und war positiv überrascht, dass niemand Terz machte und alle versorgt und glücklich waren. Als ich die Flasche, die bei Lana stand wieder wegräumte und ihr stattdessen wieder etwas ordentliches zu trinken gab, hörte ich ihre Frage – und verkniff mir ein Schmunzeln, lehnte mich stattdessen mit den Unterarmen auf den Tresen. Da war also jemand auf Beutefang? Interessant. Wenn mich nicht alles täuschte, war die Ärztin bisher eigentlich nie der Typ Frau gewesen, der einfach in der Bar mitnahm, um sich kratzen zu lassen, wo es juckte. Vielleicht lag es aber auch an meinen ausgezeichneten Getränken, die zu wirken begannen… „Ich rate dir von den Jungspunden ab, die lassen sich heute gehen, da passiert nicht mehr viel in einer halben Stunde“, bemerkte ich leise und lächelte, weil wir wahrscheinlich ganz offensichtlich wie drei Erdmännchen in die Riegen der Verteidiger gafften. Aber manchmal machte eine geringe Provokation doch auch Spaß, sogar mir. Und da ich wirklich gehört hatten, wie die jüngste Riege einen volltrunkenen Zustand angekündigt hatte, der wahrscheinlich zu Überstunden meinerseits, eventuellen Missgeschicken, die ich wegwischen durfte (ich rede nur von verschüttetem Bier. Hoffentlich.) und eventuell einigen Heimbring-Touren endete. Amouröse Aktivitäten waren da höchstwahrscheinlich nicht mehr möglich, rein biologisch. „Und Carter…“ Ich räusperte mich kurz und beugte mich dann zu Lana herab. „Es gab ein paar Gerüchte, dass er sich nach dem letzten Vergnügnis mit Herpes herumgeschlagen hat.“ Nachdenklich trommelte ich mit den Fingern auf der gut geputzten, weil von mir geputzten, Oberfläche der Theke. „Vielleicht Beck?“ Einer der jüngeren, von der ruhigeren Fraktion, aber sobald er mal auftaute, ein wirklicher lustiger Typ und insgesamt recht beliebt.



What screws us up most in life is this picture in our head of how it's supposed to be.

Pummel Offline

Eumelchen <3


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02.01.2017 20:10
#102 RE: Unnerbux drägd man unner der Bux, junger Mann! Zitat · antworten


Henry's bei Caleb
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Ich war mir nicht einmal sicher, ob ich über etwas Bestimmtes dachte, während ich den Krug mit frischem Bier füllte. Da waren keine zusammenhängenden Gedanken, keine Beschlüsse oder Pläne. Ich machte mir einfach Sorgen um Jonas. Die Leichtsinnigkeit, mit der er seinen Alltag bestritt ließ mich jedes Mal unruhig werden, wenn ich an ihn dachte. Am härtesten traf mich wohl die Hilflosigkeit. Denn es gab vermutlich nichts, was ich tun konnte, um seiner rastlosen Seele Genugtuung zu verschaffen. Und ich konnte ihm auch nicht auf Schritt und Tritt folgen, um ihn ständig davon abzuhalten irgendwelche Dummheiten zu begehen.
"Geht´s dir gut?" Calebs Stimme in unmittelbarer Nähe ließ mich überrascht zusammenfahren. Ich hatte gar nicht gemerkt, wann er neben mir aufgetaucht war. „Ich… ja.“, entwich mir automatisch. Dann merkte ich, dass der Krug gerade im Begriff war überzulaufen. Schnell ließ ich den Zapfhahn los und griff nach einem Lappen, um die überlaufende Flüssigkeit aufzufangen. Dass ich dabei mit der anderen Hand den übervollen Behälter balancierte und dadurch weitere Tropfen auf die Theke perlten bemerkte ich etwas verspätet. Mit einem Seufzen auf den Lippen stellte ich den Krug beiseite und machte mich daran das entstandene Chaos zu beseitigen. Wenigstens hatte ich das Schlimmste noch verhindern können. Man stelle sich einfach vor ich hätte das Gefäß in meiner Hand fallen gelassen. Oder vor Schreck wahllos irgendwo gegen geworfen. Es gefiel mir nicht, dass ich so unkonzentriert war. Ich warf Caleb ein entschuldigendes Lächeln zu und trat zur Spüle, um den Lappen auszuwaschen. Ich war ihm wohl eine Erklärung schuldig.
„Nicht der Rede wert... Jonas hat nur...“, begann ich zögerlich, nur um mitten im Satz wieder abzubrechen. Es wäre vermutlich keine gute Idee Caleb davon zu erzählen, dass mein Bruder einen Ausflug mit Kendra unternommen hatte. Die beiden Jungs waren nicht gut aufeinander zu sprechen. Erst zuvor wären sie vor der Bar beinahe aufeinander losgegangen. Außerdem war der Dunkelhaarige ein Verteidiger. Und selbst, wenn er vertrauenswürdig erschien, war ich nicht sicher, wie er die Neuigkeiten aufnehmen würde. Dafür kannte ich ihn noch nicht gut genug.
„Hm... man müsste eigentlich meinen, dass die älteren Geschwister die vernünftigen sein sollten, während die Jungen Unsinn machen... und nicht umgekehrt... irgendwas ist da bei uns gewaltig schief gelaufen...“ Leise lachend wrang ich den Lappen in meinen Fingern aus und versuchte dabei die trübsinnigen Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen. Als ich mich kurz darauf zu Caleb umdrehte, zierte mein Gesicht wieder ein Lächeln.
„Mir geht es okay, vermutlich mache ich mir einfach zu viele Sorgen. Aber danke der Nachfrage.“
Um meinen Worten Ausdruck zu verleihen, ballte ich eine meiner Hände zur Faust und tippte dabei seine Schulter an. Machte man das nicht so? Es fühlte sich zumindest nicht so lässig an, wie ich gehofft hatte. Daher räusperte ich mich und zog meinen Arm hastig wieder zurück. „Naja... wenn ich mich nicht irre, wolltest du mir noch das eine oder andere zeigen, ehe ich hier ganz auf mich alleine gestellt bin?“

NoNameSorrySoon Offline

Grünschnabel

Beiträge: 40

04.01.2017 21:13
#103 - Zitat · antworten


Henry's

Ich zog eine Augenbraue hoch. "Zurechnungsfähigkeit?", manchmal wollte ich wohl einige Menshcen mit hohen Bogen aus diesen verdammt instabilen Tunneln werfen. Und wenn das nicht ginge über den Boden schleifen. Ich wusste aber, wen sie meinte und war froh, dass wenigsens eine Person den ernst der Lage erkannte. Beziehungsweise...den Ernst von allem.
Auf ihre Folgenden aussagen gab ich ein Nicken von mir, so dass sie wusste, dass ich ihr aufmerksam zu hörte und alles vernahm.
Als die Ärztin plötzlich eine Aussage über einen möglichen Sexualpartner fasste, ging meine beiden Augenbrauen diesemal nicht in die Höhe. Sie zogen sich eher weiter nach unten und starrten in die Menge.
Was zur Hölle sollte ich dazu sagen? Eben noch wollte ich ein Status Update, und nun wollte sie irgendeine Person hören, mit der sie potentiell korpulieren konnte? "Soviel zu Zurechnungsfähigkeit.", gab ich von mir, allerdings so leise, dass nur ich selbst es hören konnte.
Ich gab daher einfach komplett trocken von mir: "Scheiß egal, die meisten sehen in ihnen doch eh nur die Uniformierten Speichellecker. Sind also alles Maschinen." Und kniff meine Kiefer zusammen. Kurz nachdem ich das gesagt hatte, wurde mir bewusst, dass Lana das vermutlich nur deswegen gesagt hatte. Um mich zu provozieren. Und ich war drauf rein gefallen.

Neyl Offline

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11.01.2017 01:26
#104 RE: Bom chicka wow wow Zitat · antworten



Henry´s | Arbeitet mal wieder, während Eli zweifelhafte Ratschläge verteilt


Auf meine Worte hin, zuckte Elora merklich zusammen und bestätigte mir damit meine Vermutung, dass irgendetwas sie gerade sehr beschäftigte. Ertappt beteuerte sie jedoch, dass alles in Ordnung war, was angesichts ihrer darauffolgenden Fauxpas ein wenig an Glaubwürdigkeit verlor. Deshalb beobachtete ich die Rothaarige schweigend dabei, wie sie das entstandene Chaos wieder beseitigte und wartete geduldig ab, ob sie sich vielleicht doch noch etwas von der Seele reden wollte. Es vergingen einige Augenblicke, in denen Madame Butterfly konzentriert ihrem Tun nachging, ehe sie sich mit einem entschuldigenden Lächeln zu mir umdrehte. „Nicht der Rede wert... Jonas hat nur...“, setzte Elora zu einer Erklärung an und missbilligend legte sich meine Stirn in Falten. Den hatte ich eine Weile erfolgreich verdrängt, doch ähnlich wie Unkraut, wurde man den nie wirklich los. Offenbar wurde seiner Schwester bewusst, dass er nicht gerade zu meinen liebsten Gesprächsthemen zählte, denn sie unterbrach ihren Versuch sich mitzuteilen und überspielte diesen Moment mit einem vagen Vergleich unter den Geschwisterpaaren. Ich quittierte ihr nervöses Lächeln indem ich die Rothaarige aufmerksam betrachtete und ihr dann mit einem knappen Nicken zustimmte. Die Rollenverteilung war tatsächlich etwas durcheinandergeraten. Bei ihr und Jonas, ebenso wie bei Kendra und mir. Den besten Beweis hatten die zwei am heutigen Abend geliefert, auch wenn ich nicht ganz unbeteiligt am ersten Zwischenfall war. Aber Kendra schaffte es immer wieder das zu toppen, also schien diese Aktion ohnehin schon in Vergessenheit geraten zu sein.
Als Elora sich mit einem Lächeln wieder zu mir umdrehte, richtete ich meine Aufmerksamkeit wieder auf die Frage, was Jonas wohl angestellt hatte und lauschte zweifelnd ihrer erneuten Versicherung, dass es ihr gut ginge. Doch noch ehe ich meine Zweifel äußern konnte, ballte Elora ihre Hand zu einer Faust und berührte damit meine Schulter. Meine Augenbraue wanderte skeptisch Richtung Haaransatz und irgendwie amüsiert, beobachtete ich ihre darauffolgende Reaktion. „Naja... wenn ich mich nicht irre, wolltest du mir noch das eine oder andere zeigen, ehe ich hier ganz auf mich alleine gestellt bin?“, änderte sie nun schlagartig das Thema und ich unterdrückte ein Seufzen, ehe ich mich wieder aufrichtete und stirnrunzelnd den Nachschubbedarf der Gäste kontrollierte. "Okay, du weißt wie man abkassiert, das mit dem Bier klappt auch, solange man dich dabei nicht unterbricht...", zählte ich mehr für mich selbst auf und rieb mir nachdenklich über den Nacken. "Für die Specialdrinks, wie Eli sie für Lana macht, solltest du dich besser an den Big Boss wenden." Ich warf einen kurzen Blick zu dem Barkeeper, der noch immer in das Gespräch mit der Ärztin und meinem Vorgesetzten war, ehe ich Elora mit einem Kopfnicken bedeutete mir nach hinten zu folgen. "Du warst vermutlich noch nie im Lager.", stellte ich eher fest, als dass ich fragte und deutete auf ein Regal rechts von uns. "Hier stehen die Spirituosen. Und gleich da hinten die Fässer. Wenn du eins wechseln musst, lass es von zwei Männern tragen und frag Kendra, die kann es anschließen. Die finanziert ohnehin alles, was hier so rumsteht.", fügte ich hinzu, ehe ich die Arme vor der Brust verschränkte und nachdenklich meinen Blick auf die Rothaarige richtete. "Auch wenn dein Bruder und ich einige Differenzen haben, wenn er in Schwierigkeiten steckt...Kannst du mich immer um Hilfe bitten."

Liebe ist nur eine weitere Methode anderen Leid zuzufügen <3

JaneDoe Offline

Dicke, untervögelte Teilzeit-Brockhaus-Chiller-Robbe


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11.01.2017 01:28
#105 RE: |||NEW|||AMERICANA||| Zitat · antworten

Hiyya Pia, hier haben du eine Code für Clay! :)

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[b][color=darkblue] Clay Conall Moran[/color][/b]
[i]Civilization begins with order, grows with liberty and dies with chaos.
- - Will Durant[/i]
[img]http://i36.photobucket.com/albums/e31/suikaz/Florian%20Neuville/tumblr_mmsefl7kbx1qhodd8o1_500_zpsa4472390.jpg[/img]
[spoiler=The more Clay, the better!]
[img]http://www.thefashionisto.com/wp-content/uploads/2014/02/distilleryimage10.ak_.instagram.com-f31111c6990411e3b40d12f304019c2e_8.jpg[/img]
[img]https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/2f/ad/5e/2fad5eddabd91a6f0a9ed508a318be00.jpg[/img]
[img]https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/12/7a/a5/127aa54b66421c4e8bfa33a2129e5462.jpg[/img]
Sorry, er ist Model, da kommen nur komische Bilder rum XD
[/spoiler]
[color=grey]Spitzname:[/color]
[i][color=darkblue]Eigentlich nennen ihn alle einfach Clay, wenn Kendra ihn ärgern will, nennt sie ihn aber CC. [/color][/i]
 
[color=grey]Geburtsdatum:[/color]
[i][color=darkblue]15.09. | Jungfrau[/color][/i]
 
[color=grey]Alter:[/color]
[i][color=darkblue]26[/color][/i]
 
[color=grey]Charakter:[/color]
[i][color=darkblue][b]Like an arrow: shoots straight to its aim![/b]
Bevor er schießt, überlegt er natürlich genau. Er hat einen strengen Moralkodex, weiß genau, was er richtig und was falsch findet, und er tut wirklich selten unüberlegte Dinge. Wenn er sich allerdings ein Ziel setzt, dann hat er einen Plan, Zwischenschritte, und zieht das auch durch, daran setzt er alles. Dennoch verliert er nie die Umgebung aus dem Auge, er ist niemand für Ellenbogentaktiken.
Insgesamt hat er gern überall seine Grundordnung, ohne dabei penibel oder perfektionistisch zu sein. Um genau zu sein entwickelt er gern ein eigenes System, was nicht immer für alle durchschaubar ist.
Er braucht Regeln und findet sie höchst sinnvoll - ohne Regeln herrscht Anarchie, und Anarchie war bisher noch immer der Untergang. Ohne Regeln herrscht Mord und Totschlag, Neid und Gier übertrumpfen Vernunft und Wollust das Gefühl. Allerdings gibt es einige Regeln auch, um sie zu brechen. Man sollte einem Menschen nie seine Flügel stutzen, der Mensch sollte allerdings wissen, dass er manchmal mit dem Schwarm fliegen sollte, um nicht vom Jäger geschossen zu werden.
Er ist eine ehrenhafter Typ - wenn er bei jemandem einen Gefallen gut hat, wird man darauf bauen können, dass er das nicht vergessen wird und ohne zu murren hilft - es sei denn, es geht gegen seinen moralischen Kompass. Dann muss man damit rechnen, dass er zwar stillschweigt, aber zum Komplizen lässt er sich nicht machen. (Zu Kendras Leidwesen.)
Streit mag er nicht wirklich. Er hatte schon immer ein Problem damit, sich inmitten einer Konfrontation zu befinden, und ist Fan von möglichst ruhigen Gesprächen, in welchen man das Problem ganz sachlich von allen Seiten besieht, anstatt sich anzuschreien und anzufauchen. Insgesamt ist laute Konversation nicht so sein Ding.
Trotz all seiner Regelverliebtheit schätzt er das Individuum an sich. Man kann sich auch in legalen Grenzen entfalten, und das schätzt er, und fordert Toleranz. Gerade als jemand, der selber ein paar kleine Macken hat (vor allem, was seine Friese betrifft), findet er das wichtig. Eine geregelte Gesellschaft heißt nicht, dass man seine Persönlichkeit verlieren muss.
Prinzipiell ist er immer für ein Späßchen gut, lacht gern und hat auch Humor, ist allerdings Frauen gegenüber manchmal ein bisschen schüchtern. Es ist nicht so, als würde er nicht mit ihnen reden, er weiß nur nie, wie er ihnen am besten zeigen soll, dass er sie mag (sollte "mögen" in diesem Fall über die Freundschaft hinausgehen).
In einer Familie voller Verteidiger war es ihm schon immer klar, dass auch er diesen Weg einschlagen wird. Exkursionen kamen für ihn nie infrage, er war schon immer Fan der Kommandozentrale - und wurde Techniker. [/color][/i]
 
[color=grey]Familie:[/color]
[i][color=darkblue]Vater: Quinn Moran | 55 | Verteidiger | Zentralstaat-abgeneigt, allerdings mit dem Bedürfnis, eine Koexistenz ohne Gefährdung und ohne Bunker zu erreichen
Mutter: Diane Moran | 51 | Köchin in der Kantine | Skepsis gegenüber dem Zentralstaat, allerdings keine aggressive Anti-Haltung
älterer Bruder: Ailin Moran | 31 | verheiratet mit Florence | Tochter Enya (9) | Verteidiger im Innendienst | Zentraalstaat-neutral, möchte eigentlich nur eine Existenz außerhalb eines Bunkers unabhängig von Diplomatie zwischen den Lagern
[/color][/i]
 
[color=grey]Sonstiges:[/color] [i][color=darkblue]
x sieht in der Statue lauter Wesen, die eine Leiter erklimmen
x ist nicht eitel - bis auf seine Friese. Die hegt und pflegt er, und er bindet sich tatsächlich ein Tuch um, wenn sie ihm bei der Arbeit auf keinen Fall ins Gesicht hängen sollen. Und ja, er hat ein Faible für Retro-Muster. (siehe Foto)
x ist Nachfahre der x-tausendsten Generation irischer Einwanderer. Man sieht nichts, niemand kann ansatzweise die Sprache sprechen und eigentlich wissen sie nicht einmal wirklich, was Irland oder die irische Kultur eigentlich so ausmacht, aber dennoch versucht die Familie durchgängig, die Wurzeln beizubehalten - daher sein zweiter Vorname. Die Familie glaubt daran, dass die Bedeutung des Namens das Schicksal des Kindes besiegelt. Clay bezweifelt allerdings, dass er ein mächtiger Wolf wird.
x hat im rechten Ohrläppchen immer einen kleinen, dünnen Ohrring - schon seit er sechs ist. Es ist immer derselbe Ring. (siehe Bild)
x hat ein totales Faible für seine Nichte, kann ihr nichts abschlagen und lässt sich sofort von ihr um den Finger wickeln - wird dementsprechend oft als Babysitter eingespannt. (Alle anderen Kinder kann er aber überhaupt nicht leiden.)
x er merkt sich gern vollkommen willkürliche Wörter anderer Sprachen und wirft die irgendwo ein.
x hat aus verschiedensten Sprachen verschiedenste Wörter tätowiert, und hat in der Mitte des Rückens, auf der Wirbelsäule, von oben nach unten, folgende Wörter tätowiert:
SCOPO
ORDVAL
VÝDRŽ
TRASCENDENCIA
UÇMAK
VIRTUS
&#268;UDAK
MUURI
SZCZERY [/color][/i][/center]
 
 



Und, cuz I could, his room:

<hr /> <small> <em>
What screws us up most in life is this picture in our head of how it's supposed to be. </em> </small>

Angefügte Bilder:
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 Clay_Zimmer.png 
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~NewYork~ »»
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